Interview mit Fotograf Martin Gommel: „Fotografie ist immer politisch.“

7 Kommentare
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    Kai Behrmann sagte:

    Martins Weg vom Straßenfotografen und Foto-Blogger hin zum sozial-engagierten Fotojournalisten ist extrem spannend. Er zeigt die vielen Facetten, die die Fotografie für einen persönlich haben kann. Das kommt in diesem Interview sehr schön rüber. Ich hatte kürzlich ebenfalls die Gelegenheit, Martin auf meinem Podcast zu interviewen, u.a. auch über sein neues Projekt „Die neuen Kinder vom Bahnhof Zoo“, in dem er das Schicksal minderjähriger Flüchtlinge auf dem Berliner Straßenstrich dokumentiert: http://gatesieben.de/podcast/fotografie-als-therapie-martin-gommel/

    Auch wenn die visuellen Reizen in Zeiten des Internets und Social Media immer größer werden, können einzelne, bewegende Bilder immer noch eine große Kraft entwickeln. Mich hat Martins Arbeit sehr beeindruckt – vor allem auch, weil er mit Herz und Mitgefühl dahinter steht.

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    Sussi sagte:

    „Fotografie ist immer politisch.“

    ???
    Hallo? Provokation?
    Oder einfach nur Quatsch?
    Weil es Quatsch ist.

    Allgemein bin ich bei Chilled Cat.
    Zu Intergration: es wird nicht nur schwer, teilweise unmöglich.
    Man vermisst zu oft die Bereitschaft und Wille auf der anderer Seite.
    Wen jemand nicht will dann hilft auch nichts.

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    • Chilled Cat
      Chilled Cat sagte:

      Eigentlich schon. Der Artikel und die Bilder sprechen ja für sich selbst.

      Die Aussage „Fotografie ist immer politisch“ stört mich, weil sie einfach so nicht richtig ist.

      Fotografie kann sehr politisch sein, weil mit einem Bild manchmal mehr erreicht werden kann als mit vielen Worten, muß es aber nicht. Bei der Menge an Selfies, die jeden Tag ins Netz gestellt werden, tippe ich darauf, dass politisch motivierte Bilder sogar in der Minderheit sind. Mir ist schon öfter zu Ohren (eigentlich vor die Augen) gekommen, dass seit der Erfindung der digitalen Fotografie immer mehr belangloser Mist fotografiert wird. Mit dem Titel des Artikels will das für mich einfach nicht zusammen passen.

      Das schließt ganz bestimmt nicht aus, dass die Bilder von Markus Gommel immer politisch sind.

      Ich finde es gut, dass sich Markus Gommel mit seinem Blog von der belanglosen Masse abhebt und auf die Situation im Kosovo aufmerksam macht, damit die Menschen dort nicht in Vergessenheit geraten. Was leicht passsieren könnte angesichts der Menschenmasssen, die gerade unter Lebensgefahr aus den Krisengebieten im nahen Osten flüchten.

      So jetzt habe ich genug über die Krisen in der Welt nachgedacht und bringe meinen Blutdruck mit ein paar Katzenbildern wieder in den Normalbereich.

    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Martin. Er heißt Martin. Ich wußte doch, daß Du mehr drüber zu sagen hast, als nur Miezekatzen zu erwähnen. Wir haben auch schon eine Nachricht via Email bekommen, die sich über den Beitrag und unser Mitmachen bei deutscher Willkommenskultur beschwert. Dabei geht es darum garnicht – wenn man es auf der Ebene angeht, tut Steve McCurry das auch.

    • Chilled Cat
      Chilled Cat sagte:

      Ups. Wie kam ich auf Markus?

      Wer sich über die deutsche Willkommenskultur beschwert, hat vermutlich Angst vor den Problemen, die dabei entstehen werden, wenn plötzlich sehr viele Menschen aus anderen Kulturen zu uns kommen. Diese Angst ist auch nicht ganz unberechtigt, denn diese Menge Menschen bei uns zu integrieren wird ganz sicher nicht einfach werden.

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