Googles Nik-Collection: Umsonst ist der Tod

13 Kommentare
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    Otto Hablizel sagte:

    Nach den total überzogenen Preisen von Nik-Software seinerzeit, davon konnte man sich ja schon fast Photoshop kaufen, und dem „Preisverfall“ nachdem Google die Tools gekauft hatte, jetzt also für lau. Das ist natürlich das Ende! Wurde auch auch nicht mehr weiter entwickelt. Schade drum. Benutzen wir es also, solange es noch funktioniert …
    Allerdings ertappe ich mich dabei, wie wohl auch andere Kommentatoren, mit den Lightroom-Presets rumzuspielen und der Radialfilter ersetzt doch schon fast die Kontrollpunkte. Zusammen mit dem Pinsel und dem Verlaufsfilter kommt man doch schon ziemlich nahe an Silver-Efex, welches ich hauptsächlich benutze, heran.

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    Hanspi Schär sagte:

    Seit Jahren benütze ich vor allem, Silver Efex, Viveza und Sharpener.
    ich denke auch, dass in absehbarer Zeit die Nik-Programme nicht mehr laufen werden.
    Wer Filter über die Bilder laufen lässt oder nur Presets benützt, der findet sofort genügend Alternativen. Wer aber konsequent mit den Kontrollpunkten arbeitet, wird so schnell keinen Ersatz für dieses geniale Werkzeug finden.
    Ich schnuppere zwischendurch in den Projects-Programmen von Franzis, die sehr umfangreich sind. Die selektive Bearbeitung dieser Programme kommt aber noch nicht an die Control-Point-Technologie von Nik heran.
    Lg
    Hanspi

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    Victoria sagte:

    Die Tools sind super aber leider werden wir uns verabschieden müssen, da hast Du wohl recht.
    Ich liebe die NIK-Filter auch und werde wohl oder übel auf andere Tools zurückgreifen müssen.

    Ein toller Beitrag, danke!

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    Timo sagte:

    Hi!

    Da NIK ja schon lange nicht weiterentwickelt wird, kann man vieles genausogut oder sogar besser mit Lightroom/Photoshop tun.
    Von daher ist es kein Weltuntergang, wenn NIK irgendwann nicht mehr funktioniert. Es ist dann halt alles irgendwie anders. Für mich ist es derzeit eine Erweiterung der Lightroom Presets gepaart mit netten Funktionsbeigaben. Ich spiele ein bischen damit rum – für jemanden, der neu in der Fotografie ist, ist es auch ganz nett, spielerisch zu probieren und sich schnell mal Ideen zu holen.

    Was auch immer mit der Filter Collection passiert: Man muss es als das sehen, was es ist: Kostenlos ohne zukünftigen Support. Kein Verbrechen des Anbieters und kein Anspruch des Nutznießers :)

    LG
    Timo

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Deswegen muß ich mich ja abnabeln, wenn auch Silver Efex das beste war, was mir bisher an SW-Konverter in die Hände fiel. Mit Lightroom Presets spiele ich auch gerne. Und Du hast recht, Google verspricht ja nichts, aber wenn man sich die Kommentare zu der Ankündigung anschaut, sollte man genau das meinen. Vor allem von denen, die viel Geld dafür bezahlt haben. Das insbesondere habe ich nicht ganz verstanden – ja, man hat was dafür ausgegeben, aber damit kam eben nur das Benutzungsrecht, nicht ein Anspruch auf volle RÜckerstattung des Preises Jahre später??

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      Timo sagte:

      Hi,

      stand alone laufen die Filter ja auch. Aber ich verstehe was du meinst. Nutzen wir sie einfach, bis es nicht mehr geht.

      LG

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    Marcus Leusch sagte:

    Auch ich war einigermaßen überrascht, habe mir dann aber das „Paket“ am Wochenende mal herunter geladen. Wirklich brauchbar ist für mich lediglich Silver Efex Pro 2 (ich hatte die Vorgängerversion) und Dfine. Alle anderen Anwendungen sind nach meiner Einschätzung unausgereifte Spielereien, die zumindest für meine Arbeitsweise nicht brauchbar sind. Da bietet AlienSkin doch schon eher klar definierte und professionelle Plugin-Lösungen für Lightroom und Photoshop.
    Eine andere Bearbeitungssoftware, die ja zurzeit im Netz Furore macht, ist „Affinity Photo“. Ein Programm, das mit Einschränkungen (RAW-Konvertierung, Weißabgleich et.) als Alternative zu Photoshop CC gehandelt wird – zu einem Bruchteil des Preises (ca. 50 Euro). Wer von Photoshop kommt, wird erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass sich die Arbeitsweise (über Ebenen) mit einigen Abstrichen kaum vom Profi-Programm unterscheidet, dafür aber viel intuitiver zu bedienen ist und Arbeitsschritte wesentlich schneller umgesetzt werden. Besonderes Schmankerl: auch Photoshop-Dateien mit Arbeitsebenen (außer Smartobjekten) lassen sich in diesem Programm öffnen und bearbeiten …

    LG
    Marcus

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    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Affinity Photo muß ich mir mal anschauen; Photoshop geht mir insofern auf den Geist, als Adobe (sie sind sich ihrer Marktmacht ja bewußt) immer proprietärer werden und mit diesem Abonnement-Modell, das sie jetzt haben, mehr Geld scheffeln als das Zeug eigentlich wert sein sollte.

      Ich benutze Silver Efex Pro am meisten, aber Color Efex Pro hat durchaus seine guten Seiten, desgleichen Analog Efex Pro. Allerdings muß man sich ja als Fotograf immer entscheiden, ob man mit digitaler Spielerei Fotos so verändert, daß sie letztlich digitale Kunst sind, oder ob man sich auf wenige letzte Handgriffe beschränkt; in Color Efex mache ich so Dinge, wie manchmal einen digitalen Grauverlaufsfilter simulieren oder eine leichte Vignette über ein Foto legen. HDR benutze ich praktisch überhaupt nicht.

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  1. […] in Schwarzweiß ist hier nur konsequent, da Farbe ablenken würde. Die (inzwischen kostenlosen) Nik- bzw. Google-Filter mit dem SilverEfex-Modul sind dazu hervorragend geeignet, da diese Photoshop- bzw. Lightroom-Erweiterung gute […]

  2. […] there are some risks coming with the assimolation of NIK by Google…bit let’s see if they continue developing […]

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