Fotografen im Fokus: Christian von Stülpnagel

In der Rubrik “Fotografen im Fokus” präsentiert fokussiert.com das Werk von bekannten und unbekannten Fotografen. Wer in die Auswahl kommen möchte, schickt uns eine Nachricht an mitmachen@fokussiert.com mit einem kurzen Überblick über sein Werk!

Inspiriert von seinem Wohnort auf Föhr, geht er am liebsten lokal auf fotografische Streifzüge, würde aber auch gerne mit der Kamera auf Reisen gehen.

Selbstporträt - (c) Christian von Stülpnagel

Selbstporträt – (c) Christian von Stülpnagel

Biografisches:

Name: Christian von Stülpnagel, fotografisch im Internet unterwegs als cvsPhotography

Wohnort: Wyk auf Föhr, die kleine Insel in der Nordsee bietet viele Interessante Motive. Vor allem natürlich Natur, aber im Sommer mit vielen Touristen auf Street.

Ich fotografiere seit: Wirklich fotografieren tue ich seit etwa einem Jahr, als ich meine erste kleine DSLR bekommen habe.

Bevorzugte Ausrüstung/Medium: Ich nutze vor allem meine Nikon d3200 und bearbeite in Lightroom.

Webseite: cvsphotography.tumblr.com, verlinke meine Post aber auch regelmäßig zu mypoemsofpeace.wordpress.com. Ansonsten auch Instagram (Christian_cvs).

Fotos:

Warum fotografierst Du?

Es fing Ende der Nuller-Jahre an, als ich zum ersten Mal eine „richtige“ Kamera haben wollte. Ich blieb dann aber doch bei meiner kleinen Kodak, die mir immerhin Schnappschüsse erlaubte. Vor einem Auslandaufenthalt holte ich mir dann eine neue Kompakte, vor allem der Mobilität wegen. Als ich dann Ende 2014 anfing, für die örtliche Zeitung zu schreiben, nutzte ich die Gunst der Stunde und holte mir die d3200 (Affiliate-Link). Sie war vor allem eines: relativ günstig. Sie hatte alles, was ich erst einmal brauchte, und deshalb die erste Wahl.

Gleichzeitig bekam ich auch ein Erklärbuch zur Kamera, sodass ich schnell bemerkte, dass man nicht nur im Automatikmodus fotografieren, sondern sich auch mal in die anderen Möglichkeiten reinlesen sollte.

Von da an ging es regelmäßig zu den Sonnenuntergängen am Strand oder einfach mal auf improvisierte Fototour. Im Sommer 2015 habe ich dann mehrere Fotografie-Seiten im Internet gefunden (unter anderem fokussiert.com), was mich dann richtig inspiriert hat. Im Oktober begann ich dann ein 366-Projekt, was ich seitdem durchziehe. Ohne meine Kamera gehe ich eigentlich nicht mehr raus.

Ist Fotografie für Dich Hobby oder Beruf?

Ganz klar ein Hobby. Ich gehe noch zur Schule und habe deshalb gar nicht die Zeit, ein richtiges Business aufzubauen. Aber ich auch für die Zukunft habe ich nicht mit dem Beruf Fotograf geplant, lieber möchte ich erstmal Politikwissenschaft studieren.

Die Fotos sollen immer nebenbei bleiben. Am liebsten würde ich mal ein paar Foto-Reisen machen, um vor allem andere Länder und Kulturen kennenzulernen und zu portraitieren. Im Moment verdiene ich ein bisschen Geld mit Fotos für die Zeitung und habe sonst ein, zwei Bilder verkauft, Leben könnte ich aber nicht davon, bei Weitem.

Dazu sind meine Fotos teilweise auch noch zu „einfach“, zu klischee-, amateurhaft. Die Motivation bei mir liegt nicht, möglichst Geld zu verdienen, dafür gehe ich einer regelmäßigen Arbeit nach. Nach Möglichkeit gefallen meine Fotos anderen Leuten, wenn nicht, dann nicht.

Fotografische Einflüsse:

Vor allem Benjamin Jaworskyj. Seine Videos und Fotos haben mir einen großen Inspirationsschub gegeben, aber auch Fotoreportagen. Mich beeindrucken die Naturfotos von National Geographic.

Ansonsten kann ich nicht sagen, dass ich einen Fotografen habe, der mich prägt. Ich bin nicht der Typ, der den ganzen Tag im Internet hängt und Fotografenstatements sucht. Klar, ein zwei Namen kennt man einfach, Scott Kelby zum Beispiel. Sonst könnte ich, glaube ich, keine großen Fotografen nennen.

Mich interessieren eher die Bilder. Wenn die gut sind, ist mir egal, wer sie gemacht hat. Sie inspirieren mich eher, als große Namen. Am meisten lerne ich von anderen Leuten, die ähnlich ticken wie ich. Echte Profiarbeiten haben zwar auch ihren Reiz, sie passen aber glaube ich eher nicht zu meinem Stil.

Was mich geprägt hat, ist mein Umfeld: der Strand, Sonnenuntergänge und die Landschaft der Insel. An ihr bin ich hängengeblieben.

8 Bilder, die mich als Fotograf(in) repräsentieren:

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

Ein typisches Bild: Meine Kamera war dabei, ich habe mir keine großen Gedanken um Komposition oder ähnliches gemacht, sondern die Kamera auf das Stativ geklemmt und abgedrückt. Ein typisches Shot-and-go Bild. Ebenfalls typisch: Das übergroße Wasserzeichen. Mache ich heute so nicht mehr.

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

Ein Foto, wie ich sie viele habe. Der Spot in der Föhrer Marsch war mit dem Fahrrad zu erreichen, ich bin aber quasi nackt gewesen, nur meine Kamera, sonst nichts.

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

Quasi der Kontrast: Ist zwar der gleiche Ort und die gleiche Zeit, hier habe ich aber lange auf dem Boden gekniet und getüftelt, bis ich die richtige Position, Komposition und Brennweite habe.

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

Ein relativ frisches Bild, bei dem klar wird: ich fotografiere, was mir vor die Linse kommt. Dieser Blumenwald steht bei uns im Garten und sprach mich einfach an.

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

Dieses Bild zeigt wieder: Bin ich sowieso da, fotografiere ich. Dies war die Lasershow von Ostern 2016 auf Föhr und ich wäre sowieso hingegangen und habe also einfach fotografiert.

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

Bei diesem Bild wird glaube ich klar, was ich wie fotografiere: Natur mit kräftigen Farben und gerne auch mit Blick ins Detail.

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

hier ein Foto, das mich eigentlich eher weniger repräsentiert: Zwar mag ich gerne die Nacht als Thema, so abstrakt wie hier findet man sie von mir jedoch selten. Ich mag eher die klaren Konturen mit klaren Motiven.

(c) Christian von Stülpnagel

(c) Christian von Stülpnagel

Hier wird noch einmal klar: Natur und der Strand sind bisher mein Hauptmotiv. Am liebsten fotografiere ich ohne großen technischen Aufwand.

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