Kreativität: Alles neu oder alles nur geklaut?

18 Kommentare
  1. Avatar
    Winterlicht sagte:

    Danke für diesen Artikel. Ich habe ihn gern gelesen (bei den Kommentaren war ich etwas nachlässig und habe nur überflogen).Hier meine 2 cents ….

    Die Definition von Kreativität geht von einer vergleichenden Basis aus. Nämlich, dass sich ständig alle miteinander vergleichen, was ja auch tatsächlich viele machen. Ich finde Kreativität ist sehr viel persönlicher. Und wenn ich etwas für mich Neues erschaffe, dann ist das in jedem Fall kreativ. Vielleicht hat es jemand schon vor mir erschaffen. Vielleicht wußte ich es, vielleicht auch nicht. Es geht doch gar nicht darum „Erster“ zu sein (okay, in unserer Gesellschaft leider doch), sondern um den Prozess des eigenen Erschaffens (unabhängig vom Erschaffensprozess anderer Leute). Mich stört dieses „vergleichen müssen“ (die Amis sagen dazu „keeping up with the Joneses“. Ich „vergleiche“ meine Kreativität oder meine Schöpfungen nicht mit anderen. Aber genau das verlangt doch die Definition von Kreativität, wenn etwas vorher nicht Dagewesenes erschaffen werden soll, da nur das die Kreativität ausmacht. Angeblich. Ich wünschte mir, Kreativität wird so definiert, wie sie ist – nämlich sehr persönlich. Das Gute ist, dass „wir“ die Definition von Kreativität geschaffen haben, da könnten „wir“ sie auch wieder ändern …

    Inspiration hole ich mir gern von anderen und – da gebe ich Dir total Recht – mit den neueren Fotozeitschriften funktioniert das nur selten.

    Aber dann ist da noch die Sache mit der Anerkennung. Nach Anerkennung streben alle – einige mehr, einiger weniger stark ausgeprägt. Aber Anerkennung ist eine Form der Motivation und fördert die Kreativität, so lange man nicht Anerkennung „um jeden Preis“ sucht ;)

    Nochmals, danke für diesen Beitrag.

    Annett

    Antworten
    • Avatar
      Marcus Leusch sagte:

      @ Winterlicht



      „Es geht doch nicht darum, ‚Erster‘ zu sein. … „



      Genau dies war auch mein Gedanke. Kreativität ist ja kein Vorrecht einer Hand voll 
Künstler, die vorangehen (Avantgarde = militärische Vorhut), sondern sie ist jedem mitgegeben, der sich selbst zum Ausdruck bringen möchte, bildkünstlerisch oder einfach bloß in einer Alltagssituation, die von jedem individuell gemeistert werden kann. Ich denke, auch die Kunst von geistig Behinderten trägt im Kern diese befreiende Kraft, die mit ihren kreativen Äußerungen nicht minder „nach Anerkennung strebt“.
      Es ist eben immer die Frage, aus welcher Perspektive und in welchem Kontext wir auf dieses Thema blicken: Der Frosch quakt im Laub und der Vogel erhebt sich in die Lüfte, um Horizonte zu überqueren – da hätten wir das Gefälle zwischen einem Picasso und seinem Schuster, der dem Künstler die Sohle für den Fort-Schritt unter das Leder nagelt. Wem gehörte wohl die größere Anerkennung in Punkto Kreativität? …

      Beste Grüße
      Marcus

  2. Avatar
    Marcus Leusch sagte:

    „Es wurde schon alles fotografiert, aber noch nicht von jedem“ 



    1.
    Mit Deinem (übrigens sehr sprachgewitzten, sprich kreativen) Zitat von Karl Valentin ist doch eigentlich schon alles gesagt. Wenn ich das einmal positiv verstehen darf, dann ist Valentins großes „aber“ ein Plädojer für das Potential in jedem Einzelnen angesichts einer bebilderten Welt, die kaum einen Raum mehr zu lassen scheint für das wirklich Eigene, aus sich selbst heraus zu Schöpfende. Und dennoch erscheinen täglich millionenfach Fotografien in Zeitungen und im www, die mit einer mehr oder minderen Berechtigung ihren Anspruch auf Kreativität einfordern. 




    2.
    „…Das ist nun mal die Definition von Kreativität“ (Darius Kupczak)



    Es gibt zu allen Zeiten, die sich schriftlich dazu geäußert haben, Theorien und Abhandlungen zum Thema Kreativität. Alle haben sie ihre eigenen Anschauungen entwickelt, von Platon und Aristoteles bis heute, vom „göttlichen Funken“ der „Geniezeit“ (18. Jh.) bis zur Neurowissenschaft und Verhaltensbiologie (auch Affen haben Kreativität!). Insofern lese ich die Wikipedia-“Definition“ als allzu verkürzt. Mir fehlt da die zeitliche Dimension und Zuordnung von Aussagen in einem historischen und fachspezifischen Kontext (Der Biologe hat andere Erklärungsmuster als ein Wirtschaftswissenschaftler – ja, auch hier gibt es tatsächlich Kreativität). 



    3.
    „Was du ererbt hast von den Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ (Goethe) 



    Deswegen schauen wir uns nicht nur alte Fotografien und Kunstwerke an, um daraus etwas mitzunehmen. Deswegen üben sich Studiofotografen in unterschiedlichen Beleuchtungsanordnungen (z. Bsp. das so genannte „Rembrandtlicht“ oder die Butterlybeleuchtung = das typische Marlene Dietrich-Licht für Portraitaufnahmen), die ihnen die Meister ihres Fachs vorgemacht haben. Bewusste Nachahmung ist in diesem Sinne kein Einspruch gegen die Kreativität, vielmehr eine Voraussetzung für diese. Insofern lohnt es auch Bildbände und alte Zeitschriften zu wälzen. 



    4.
    „Denken heißt überschreiten“ (Ernst Bloch) 



    Dies wäre sozusagen der zweite Schritt im Prozess der Kreativität, die ja (laut Definition) etwas mit Grenzüberschreitung zu tun hat. Ich wage einmal zu behaupten, dass jeder, der fotografiert, dazu in der Lage wäre, wenn er sich einmal seinem eigenen, ihm eingeschriebenen Spieltrieb überlassen würde, vorausgesetzt, er hat sich mit den Grundlagen seines eigenen Genres (Fotografie) auseinandergesetzt, um zu einer eigenen „Handschrift“ zu gelangen.



    5.
    Kreativität ist für mich eine Grundkonstante, mit der jedes Wesen ausgestattet ist, das nicht bloß instinktiv handelt und seinen Verstand nicht schon an der Kasse des Mainstream abgegeben hat. Ich sage das, für alle, die schon einmal eine defekte Waschmaschinentür mit einer großen Pinzette geöffnet haben, die eigentlich zum Füttern von Reptilien vorgesehen war.

    Beste Grüße
    Marcus

    Antworten
    • Darius Kupczak
      Darius Kupczak sagte:

      Zu 1.:
      Mein großes „aber“ ist eher das „Wie“ und nicht das „Was“. Der Kölner Dom gehört wohl zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Und trotzdem behaupte ich, dass es möglich ist den Dom auf seine ganz eigene Art zu fotografieren. Die meisten begnügen sich aber mit den üblichen Bildern, die es schon zu Hauf gibt (ich leider meistens auch).

      Zu 2.:
      Das würde den Rahmen hier sprengen und die meisten wohl auch langweilen. Mein Artikel ist weniger als wissenschaftliche Abhandlung, sondern eher als meine persönlichen Gedanken anzusehen. Deine Argumente zielen darauf ab, wie Kreativität funktioniert, mir ging es eher um das Ziel. Daher fand ich die allgemeine Wikipedia-Definition schon ganz gut. Denn ob nun Fotograf, Wirtschaftswissenschaftler oder Affe, das Ziel ist es ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen.

      Zu 3.:
      Die von dir aufgeführten Beispiele der Beleuchtung sind Stilmittel, also Werkzeuge mit denen man beim Betrachter eine gewünschte Reaktion hervorrufen kann aus meiner Sicht kommt es darauf an, wie man diese einsetzt. Sind die Werkstatt-Fotos von Freddy Fabris Kopien? Wie sieht es mit den Bildern von Sandro Miller und John Malkovich aus? Wenn man in der Google-Bildersuche „photography last supper“ eingibt, bekommt man unzählige Versionen vom Letzten Abendmahl, die aber oft komplett anders sind.
      Wie ich schon sagte, es gibt da keine scharfe Abgrenzung.
      Ich z.B. gehe ganz gerne auf Foto-Walks, vor allem auf Instagram-Walks. Nicht, weil ich glaube da weltbewegende Bilder zu machen, sondern weil ich gerne zuschaue, wie andere Menschen an das Thema Fotografie rangehen. Man läuft mit mehreren Leuten die gleiche Strecke, und trotzdem kommen (nicht immer) sehr unterschiedliche Bilder am Ende raus.

      Zu 4.:
      Da sind wir einer Meinung. Aber da komme ich wieder auf meinen Absatz mit der Schule zurück. Ich bin ja in einem Fotoclub. Diese Clubs haben oft das Problem, dass der Altersdurchschnitt relativ hoch ist. Da sind wirklich intelligente Menschen, die ich für ihre Lebensleitung bewundere. Aber viele tun sich extrem schwer diesem von Schule, Arbeit, gesellschaftlichen Zwängen/Erwartungen und natürlich der Zeit aberzogenen Spieltrieb wieder zu finden.

      Zu 5.:
      Auch hier sind wir einer Meinung. Die Story mit der Waschmaschine hört sich nach Spaß an. Ich bin neugierig :-)

    • Avatar
      Marcus Leusch sagte:

      Ja, die Geschichte mit der Waschmaschine und der Pinzette ist gewiss filmreif und ein Beispiel für die Kreativität des Menschen im Alltag. Aber unter dieser Perspektive hätte der „Affe“ wahrscheinlich auch seine eigene Sicht vom Kölner Dom gefunden, wenn man ihn nur ließe … 


      ad. 1/2: Deine persönlichen Gedanken respektiere ich natürlich, aber das macht die Wikipedia-Definition wirklich nicht besser: Auch die Bastelarbeit in der Schule (und seien es nur Weihnachtssterne) sind ja kreative Äußerungen … Und ich habe noch nie einen selbst gebastelten Weihnachtsstern gesehen, der genau so aussah wie sein Nachfolger …

      

ad. 3: Nein: „Stilmittel“ sind nie bloße Werkzeuge. Es gibt keine Form ohne Inhalt (und umgekehrt!). Wenn dem nicht so wäre, dann versuche doch mal, einen vollständigen Satz zu formulieren, der kommunizierbar ist und der gegen dieses Kriterium verstößt! Insofern beziehe ich mich immer sowohl auf ein „Wie?“ und Dein „Was?“

      Beste Grüße
      Marcus

  3. Avatar
    Tilman sagte:

    Liebe Männerfressende Sofie :->,
    vielen Dank für Deinen Artikel den ich mit sehr viel Interesse gelesen. Den Abschnitt über die Schule finde ich nicht so gut. Es ist zu einfach, die Schule als Sündenbock hinzustellen. Wie Du auch schreibst, es ist ein gesellschaftliches Problem. Es sind bereits die Eltern, die Art, wie sie Ihre Kinder erziehen, wie sie Einfluss auf die Schule nehmen, wie sie ihre Kinder unterstützen, was sie den Kindern bieten (die Schule beginnt ja erst mit 6 Jahren…, und es gibt auch tolle Lehrer…, und Ferien, Wochenenden…)
    Ich glaube weiterhin, dass vor allem „Künstler“ ein Problem mit Kreativität haben. Es ist Erwartungshaltung, die an sie gestellt wird. Als Privatperson, die einfach nur Lust an künstlerischen Tätigkeiten hat, ist mir eigentlich immer mehr egal ob ich kreativ bin oder nicht. Inzwischen selbst (und da komme ich auf „was dem Lehrer gefällt“ zurück), was andere darüber denken.
    MfG, Tilman

    Antworten
    • Avatar
      Tilman sagte:

      Ok… es war nicht die Mânnerfressende Sofie, sondern der Darius, der so ein etwas seltsames Verständnis von Frauen hat :->
      Entschuldige, Darius !!!

    • Darius Kupczak
      Darius Kupczak sagte:

      Ja, ich war das :-)
      Wie ich bereits im Artikel geschrieben habe, wäre dieses überspitze Bild etwas wenig um so etwas Komplexes, wie ein Verständnis von irgendetwas wiederzugeben. Es war lediglich eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und einem der vielen Frauenbilder von heute.
      Amüsant finde ich, dass Männer oft ein gewisses Unbehagen beim Anblick des Bildes äußern. Es ist nur ein Bild und entspricht nicht der Realität. Trotzdem scheint es etwas auszulösen.
      Aber darum geht es hier eigentlich nicht.

      Was Schule anbelangt, da hat sicher jeder so seine Erfahrungen gemacht, die unterschiedlich sind. Oft ist es aber so, dass Kinder, bevor sie zur Schule gehen, sich weitgehend frei entwickeln können. So war das zumindest bei mir. Kommt man in die Schule, ist das nicht selten ein kleiner Schock. Zuerst freut sich jeder, wenn man als Kind lernt zu sprechen und zu gehen, dann kommt das Kind in die Schule und muss still sein und lange still sitzen. Und Schule findet in der prägendsten Lebensphase statt.
      Wenn ich vor der Schule z.B. eine Landschaft mit einer lila Sonne gemalt habe, dann war das ok, wenn es mir gefallen hat und ich es so wollte. In der Schule war das anders. Wie ich bereits in meinem Artikel zu Foto-Wettbewerben ausführlich beschrieben habe, halte ich eine objektive Quantifizierung von kreativen Arbeiten für schwierig bis unmöglich. Eine lila Sonne kann manchen Leuten gefallen, anderen eben nicht. Je nach dem zu welcher Gruppe der Kunstlehrer gehört, bekomme ich die entsprechende Note. Am Ende des Schuljahres und vor allem am Ende der Schulzeit zählen nun mal allein die Noten, wenn man im Leben weiter kommen will.
      Dieses Bild bringt es ganz gut auf den Punkt, auch wenn es dort um Intelligenz geht. Das kann man genau so auf Kreativität übertragen: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736x/2b/1c/53/2b1c53ea0bd3c358c9dc33f392c569fc.jpg

      Ich habe auch nicht geschrieben, dass man kreativ sein muss. Das ist jedem frei gestellt. Ich habe darauf hingewiesen, dass vieles von dem, was wir als kreativ ansehen, es per Definition nicht ist. Wenn Du bei denen privaten künstlerischen Tätigkeiten einfach nur reproduzierst, ist das dein gutes Recht. Es ist dann per Definition nur nicht unbedingt kreativ. Und wenn dir egal ist, ob deine Tätigkeit kreativ ist, ist es doch gut. Wie gesagt, alles kann, nichts muss. In der Kunst gibt es kein Richtig und Falsch. Daher ist sie ja so schwer objektiv zu bewerten.

      Ich sehe aber auch nicht, dass es ein reines „Künstler-Problem ist“. Kreativität ist überall dort gefordert, wo man vor einem noch nicht gelösten neuen Problem steht und die Lösung sucht. Darunter fallen z.B. auch viele technische Berufe. Im Prinzip gilt das für alle Lebensbereiche, also auch privat.
      Kreativität ist ein riesiger evolutionärer Vorteil. Hätte der Mensch diese Fähigkeit nicht, würden wir immer noch in Höhlen leben.

    • Avatar
      Tilman sagte:

      Hallo Darius,

      danke für Deine Antwort.

      Das mit dem seltsamen Verhältnis war eigentlich nur lustig gedacht, kein Unbehagen bei mir :-)

      „zählen nun mal allein die Noten“ Ich glaube wie Du, dass eigentlich jeder Mensch von Geburt aus kreativ ist. Aber man nimmt die Schule zu wichtig, wenn man denkt, dass diese Kreativität dort unterdrückt werden könnte. Und es stimmt letztlich auch nicht. Viele Lehrer haben auch Ideale, und es geht ihnen nicht nur um vorgeschriebene Lehrinhalte und Noten. Scheinbar hast Du ja auch diese Erfahrung gemacht.

      Ich reproduziere auch nicht nur :-), sondern habe die Freiheit zu tun, was mir gefällt. Und mich einen Dreck drum zu scheren, ob das nun kreativ ist oder nicht. Da haben es, und das war mein Anliegen, Künstler sicher schwieriger, weil sie einer Erwartungshaltung ihres Publikums entsprechen müssen (?)…, um etwas zu kreieren, was sich aus der breiten Masse abhebt.

      Mfg, Tilman

    • Darius Kupczak
      Darius Kupczak sagte:

      Man kann Schule bzw. Noten natürlich nicht wichtig nehmen. Doch diejenigen, die später entscheiden, ob man einen Studienplatz oder einen Job bekommt, machen es.
      Ich kenne dich nicht persönlich, ich weiß nicht, ob Du reproduziert oder was Du überhaupt machst. Das ist aber auch irrelevant (für die Sache hier). Es ist auch ok, wenn Du dir keinen Kopf darum machst, ob Du kreativ bist. Es ist halt nur so, dass viele von sich behaupten, sie wären kreativ, obwohl sie sich mit fremden Federn schmücken.

      Ich weiß, was Du mit der „Erwartung des Publikums“ meinst. Doch genau das gleiche „Problem“ haben z.B. Ingenieure auch. Aber das „Problem“ ist ja vor Antritt des Berufes bekannt. Ich habe mich genau deswegen für die Softwareentwicklung entschieden, weil man ständig dazu lernen und experimentieren MUSS und weil man fast nie das Gleiche macht. Es ist zwar oft anstrengend, aber nicht so langweilig, wie am Fließband zu arbeiten.

    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Ja, bei DARIUS entschuldigt er sich – was ist mit MIR?? :-( OK, fine, be like that. LOL

      Was ich allerdings beizusteuern hätte, sind ein paar lose Gedanken. Erstens einmal, daß ich nach dem Abitur jahrelang nichts mehr lesen wollte – das hatte man mir ausgetrieben – und zweitens, daß bei jeder kreativer Tätigkeit irgendwann mal mentale Blockaden kommen. Das ist beim Schreiben so, beim Malen etc. Das einzige, was dann hilft, ist, einfach eine Weile etwas ganz anderes zu machen.

    • Avatar
      Tilman sagte:

      Entschuldige, liebe Sofie! Und ich versichere Dir, es war nicht einmal eine Freudsche Fehlleistung… LOL… hoffentlich.

    • Avatar
      Tilman sagte:

      Der wahre Grund wird sein, dass Darius nicht sonderlich kreativ mit seinem Avatar war. Hat er Dich kopiert, Sofie? Oder umgekehrt? Oder beide? Lassen wir das… bevor ich hier ausgeschlossen werde :-)

    • Darius Kupczak
      Darius Kupczak sagte:

      Mein Ava ist eine Version meines FB-Avas (hier wurde aber Farbe verlangt, und ich hatte nix anderes auf die Schnelle). Mein FB-Ava ist aber auch nachgemacht von diesem Bild: https://www.fujifilm.eu/de/produkte/digitalkameras/premium-kompaktkameras/model/x100s/merkmale-7002?tx_rbproducts_products%5BpageUid%5D=8348&cHash=c51b49e8ebedf2385924e57e9d73ccae
      Und das wiederum ist nachgemacht von…usw. :-)

      Ja, mit meinem Ava war ich nicht sonderlich kreativ, habe dies aber auch nicht behauptet.
      Ich halte mich eh nicht für einen besonders kreativen Menschen. Eher Durchschnitt. Trotzdem kann ich mir Gedanken darüber machen. Ich muss ja auch kein Konditor sein, um zu beurteilen, ob mir ein Kuchen schmeckt.

    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      @Tilman KLAR, war es der Avatar. hahaha Das angehängte ist mein aktuelles auf FB.

      Und hast Du noch nie den Witz gehört: Beim ersten Treffen des Fotoclubs bittet der Vorsitzende alle, sich doch einander mit vorgehaltener Kamera vorzustellen, damit die Leute aussehen, wie ihre Online-Profilfotos.

  4. Chilled Cat
    Chilled Cat sagte:

    Ist jemand kreativ, der von Hand aus Ton eine Vase formt? Und beim Herstellen einer zweiten Vase?

    Ich weiß nicht, warum in der Fotografie der Begriff Kreativität so oft damit verbunden wird, dass etwas noch nie in ähnlicher Form dagewesen ist.

    Antworten
    • Darius Kupczak
      Darius Kupczak sagte:

      Das hat nichts mit Fotografie oder Töpferei zu tun. Das ist nun mal die Definition von Kreativität.

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.