Ausdrucksstarkes Frauenporträt: Ein Gesicht wie eine Geschichte

18 Kommentare
  1. dierk
    dierk sagte:

    wie Sofie schrieb:
    „Es ist für mich persönlich motivisch interessanter, Gesichter abzubilden, in denen das Leben der jeweiligen Person buchstäblich geschrieben steht.“
    Das geht mir genau so.

    Für mich ist die Version 10×8 die Beste.

    Was mich jedoch am Meisten stört, sind die Farben. So sieht das Bild für mich(!) aus wie ein „normales“ Urlaubsfoto.

    Seit ich digital fotografiere mache ich mit ganz geringen Ausnahmen nur Portraits in S/W, meistens von älteren Gesichtern in denen das Leben geschrieben steht. Ich kann mir vorstellen, das dieses Gesicht in S/W noch beeindruckender ist. Du solltest es mal versuchen und wirst sehen, dass es ganz anders wirkt.

    BTW: ausdrucksvolle Gesichter gibt es jede Menge in unserer nahen Umgebung, man muss dafür gar nicht in die Ferne reisen:-)

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      Marcus Leusch sagte:

      „Was mich am Meisten stört, sind die Farben … „

      

Ich finde, es gibt durchaus Portraits, die in Farbe (dezent eingesetzt!) besonders wirken und auch an Intensität nicht hinter einem S/W-Foto zurückstehen. Zu Analogzeiten gefielen mir hier besonders die Aufnahmen von Steve McCurry (siehe Wikipedia) mit dem 
legendären 105er/2.5 von Nikon (auch heute noch eine phänomenale Linse!).

      

Als S/W-Freund habe ich das Foto mal auf die „Schnelle“ so umgesetzt, wie ich es „verstehe“, das Gesicht etwas aufgehellt und vor allem die Augen „sichtbarer“ gemacht, 
was mir im Originalbild noch nicht genügend erschien. … 



      Und ja: das 10×8 ist auch für mich die beste Version … 

Beste Grüße

      

Marcus

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      Tilman sagte:

      Warum SW ??? Es geht in diesem Foto soviel verloren… die bunte Kleidung, die gelbe Zigarette… einfach langweilig in Deiner Version, Marcus. Und der Gesichtsausdruck, selbst der wird nichtssagend. Aus einer Frau mit einer gesunden, braunen Gesichtsfarbe wird einfach nur ein alter Greis… meine Meinung :->

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      Marcus Leusch sagte:

      Lieber Tilman,
      natürlich ist mir die Farbversion lieber, ich hab’s hier wirklich sehr schnell in Lightroom mal anders herum (s/w) versucht. Und das kann man gewiss weitaus besser machen (I know!!). Eine Farbvariante, die auch den Augen mehr „Augenmerk“ schenken würde, käme mir allerdings sehr entgegen. – P.S.: Mit Respekt, mir erscheint die abgebildete Person allerdings schon sichtlich betagt. Ich mag durchaus Falten in einem Gesicht, die mir eine Geschichte erzählen…

      Grüße
      Marcus

  2. Sofie Dittmann
    Sofie Dittmann sagte:

    Ich habe es mir nochmal angeschaut – ich habe weder an der Farbsättigung noch am Kontrast gedreht, aber vielleicht ist dadurch, dass ich das Foto durch Photoshop gezogen habe, irgendwas reingekommen. Wie dem auch immer sei, hätte ich das bewusst ansprechen wollen, hätte ich es getan.

    Wir können jetzt also entweder weiterhin diskutieren, ob Farbsättigung oder Kontrast angehoben wurden, oder darüber, was das für ein tolles Foto ist, und ob man noch weiter per Beschnitt und Klonstempel daran herumfeilen sollte.

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    Tilman sagte:

    „in Blick in dieses Gesicht lässt einen als Betrachter alles vergessen“ Damit hast Du es, liebe Sofie, auf den Punkt gebracht. Es ist der Ausdruck des Gesichts, von dem das Foto lebt. Ganz große Klasse, Mathias!
    Der Beschnitt… nein, ich finde die Änderung nicht gut. Ein wesentlicher Bestandteil des Bildes ist die Zigarette und der Rauch, das geht dabei verloren. Und diese weite, wenig sagende Fläche oben rechts, auf die mein Blick wandert, bleibt nichtssagend.
    Ich habe viel ausprobiert, anbei die Variante, die mir am besten gefallen hat. Was mir gefällt… die Lichtflecken und die Schultern leiten jetzt den Blick aufs Gesicht. Aber letztlich auch nicht toll…

    @Werner Also, bei mir sieht das auch so aus, als ob Sofie am Kontrast gedreht hat :->

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      Stefan Jeschke sagte:

      Fuer mich passt die Spiegelung hier sehr gut, da der Blick nun viel besser im Bild gehalten wird. Einerseits durch die hellen Lichtpunkte links oben, das Gesicht selbst und weiterhin durch den senkrechten Bambus-„Stopper“ rechts. Die Bild wirkt auf mich nun irgendwie „angenehmer“, der Blick kann entspannter im Bild umherschweifen ohne herausgeleitet zu werden. Super Idee mit der Spiegelung und gelungener Beschnitt, wie ich finde.

    • Sofie Dittmann
      Sofie Dittmann sagte:

      Ich denke, die farbigen Rahmen verändern das Wahrnehmungsvermögen über den Artikel hinweg – ich hab da wirklich nichts dran geändert.

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      Stefan Jeschke sagte:

      Auch bei mir sind Farbsaettigung und Kontrast definitiv angehoben, und zwar bei allen Bildern ausser beim Original ganz oben. Entweder das ist ein Browserproblem (Farbmanagement im Firefox) oder Sofie hat das Bild schon beim import in ihre Editor gefiltert?

  4. Avatar
    bugsierer sagte:

    frage: gibt es ein schlaues tool, mit dem man einfachst den linienraster (drittelregel etc.) über ein bild legen kann? – ich prüfe viele bilder – um zu lernen – auf diesen punkt, muss aber die bilder immer in apples „foto“ importieren. kennt ihr eine einfachere lösung?

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  5. Avatar
    Werner sagte:

    @Sofie: Der Beschnitt ist mMn goldrichtig! Die Lichtflecke zu entfernen ist natürlich vorteilhaft, da diese doch – aber nur etwas – ablenkend wirken. Ob die Anhebung von Kontrast und Farbsättigung unbedingt sein muss sehe ich eher kritisch. Ich glaube, ich hätte es bei der Originalstimmung belassen.

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