Vogelfotografie: Telefoto mit Tücken

7 Kommentare
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      Peter Sennhauser sagte:

      Nö, das stand da nicht – macht aber nüscht, die Diskussion ist ja in Gang gekommen.. ;-)

  1. dierk
    dierk sagte:

    das kann keine Amsel sein, die sind schwarz.
    Ich dachte an eine Singdrossel, passt aber auch nicht ganz: https://de.wikipedia.org/wiki/Singdrossel

    Ich würde nie versuchen, so ein Bild zu machen, da es so unendlich viele super Fotos von Profis gibt, die mit der besten Ausrüstung Tage im Tarnzelt verbringen. Das ist nicht zu toppen und macht nur Frust, besonders, wenn es dann auch nicht richtig scharf wird. Und viel Kreativität ist dabei auch nicht gefordert.

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      Stefan Jeschke sagte:

      Hallo Dierk,

      es ist ziemlich sicher eine weibliche Amsel, schau mal das vierte Bild von oben an: https://de.wikipedia.org/wiki/Amsel
      Es ist auch sicher richtig, dass es extrem viele 1A Amselbilder von ambitionierten Hobbisten und Profies gibt (siehe z.B. das Forum fuer Naturfotografen), trotzdem hat das mit der Fotografie in Zusammenhang stehenden Naturerlebnis immer auch einen eigenen Reiz und das perfekte Foto steht da nicht fuer jeden im Vordergrund. Eine teure Ausruestung wird bei Steinadlern im Beuteanflug bei Schneeregen sicher einen riesen Unterschied machen, Amseln sind hier aber ein wirklich dankbareres Anfaenger(?)-Motiv welches ich auch schon mit einem Kit-Telezoom in durchaus ansprechender Qualitaet ablichten konnte.
      Und ja, einerseits gibts sicher viel Frust gerade am Anfang wenn die eigenen Bilder nicht so professionell rueberkommen. Aber hier gilt wie ueberall: wenns einfach waere, waere es auch nichts wert und uninteressant. Also dranbleiben und durchbeissen.
      Wegen der Kreativitaet: hier sehe ich noch eine Menge Potential in der Naturfotografie. Du hast recht: viele „Profifotos“ sind oft nur „perfekt scharfes Voegelchen/Insekt vor unscharfem Hintergrund in ansprechendem Licht“, was in der Tat eher eine Wiederholung der immer gleichen Grundidee ist. Aber ich sehe hier noch viel Spielraum nach oben, wie die jaehrlichen Austellungen/Workshops in Zingst oder Stapelfeld zeigen.

      Viele Gruesse,
      Stefan

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      Peter Sennhauser sagte:

      Ha! Und ich wollte schon ein Posting dazu machen: Immerhin sind ja auch bei der Landschaftsfotografie alle Landmarks -zig millionenfach fotografiert worden, und doch schafft es immer wieder eine Fotografin, ein anderes / ihr eigenes Bild zu machen. Oder jedenfalls sollte man es versuchen, wenn einen der Fototyp interessiert. Ich sehe das wie Stefan. Ähnlich ist es bei der Akt-Fotografie – da haben wir nun wirklich schon alles gesehen, und trotzdem kann man auch dieses Genre weiterentwickeln oder wenigstens nach einem eigenen Stil suchen.

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      Peter Sennhauser sagte:

      Nun, Gregor, das ist dann eine etwas andere Geschichte – allerdings wäre es ideal gewesen, wenn Du das mit der Einreichung des Bildes mitgeteilt hättest.
      Ich habe keine Erfahrung mit der Nutzung von Spektiven als Objektive, kann demnach nichts zur Blende etc sagen, die mit dem doch hochwertigen gerät eingestellt werden kann.

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