Langzeitfotografie Buhne Altnau: Gleichmass ist der Feind des Kontrasts

10 Kommentare
  1. Dietrich Kunze
    Dietrich Kunze sagte:

    Ich finde, dass die quadratische Variante einen starken „WOW“-Effekt hat,
    der vordere Pfosten mit dem sehr dominanten Stein darunter wirkt bei
    diesem Beschnitt regelrecht drohend. Das Fehlen der angeschnittenen
    Pfosten am rechten Rand lässt die verbliebenen Pfähle geradezu übermächtig
    wirken.
    Sehr überzeugend.

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  2. dierk
    dierk sagte:

    Pirmin,
    mir gefällt das Bild (Komposition) sehr, ich würde auch nichts schneiden.
    „Für mich liegt die Schwierigkeit noch in der Bildkomposition“ – für mich definitiv nicht.

    Allerdings habe ich einige Probleme mit der Technik.

    Diese Zoom Objektive sind in dem kurzen Bereich sicher nicht optimal, aber mit der D7000 sollte das Bild in der starken Verkleinerung scharf sein. Bei einem 18 MP APS-C Sensor ist Blende 11 sicher schon in der Beugung, was aber in dieser Größe nicht auffallen sollte.
    Erhebt sich für mich die Frage, ob dies ein Ausschnitt ist? Oder ist es leicht verwackelt?
    Die Belichtungszeit von 1 Min. ist für die Wolken leider zu kurz, da braucht man schon einen starken ND Filter.
    Der Kontrast ist mir zu hoch, etwas weichere Grauabstufung fände ich besser und die Tiefen sollten nicht ganz absaufen.

    Auf jeden Fall weiter so :-)
    VG
    dierk

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  3. Chilled Cat
    Chilled Cat sagte:

    Wenn man das Bild nach links dreht, dann wird es (mindestens für mich) offensichtlicher. Die Komposition ist symmetrisch angelegt, zu den Steinen gibt es ein ungefähres Gegengewicht im Himmel, nur das schwarze Oberteil des Pfahls tanzt aus der Reihe und zerstört die Symmetrie. Da das Bild vom Inhalt her auf Harmonie abzielt, ist das der entscheidende Störfaktor.
    Den kann man entweder abschneiden, aufhellen oder den Rest des Bilds daran angleichen.

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  4. Avatar
    Tilman sagte:

    Hallo, ein tolles, interessantes Foto, Pirmin. Klasse! Genau wie Peter, habe auch ich das Gefühl, dass die Komposition verbesserungswürdig ist (am besten natürlich bei der Aufnahme). Mein Problem : der rechte Piller :-> Im oberen Teil sehr dunkel, dann ein heller Fleck, tja, auf dem bleibt mein Auge hängen. Peter’s letzter Vorschlag bügelt das aus, aber ich glaube, das kommt vor allem durch durch die übertriebene Kontrastanhebung, die den Rest des Bildes „interessanter“ machen (lol). Lange Rede, kurzer Sinn, ich hätte den rechten Piller ausgeblendet. Ich finde das Bild so harmonischer.

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  5. Chilled Cat
    Chilled Cat sagte:

    Erst mal vielen Dank an Pirmin für das eingereichte Bild und auch an Peter für die Kritik.

    Irgendwie hat es was, aber es stört mich auch etwas daran. Nach einigem Nachdenken bin ich zu einem ganz anderen Ergebnis gelangt als Peter.

    Für mich ist der Pfahl am rechten Bildrand der Showstopper. Genauer gesagt dessen obere Hälfte, die fast schwarz ist. Dadurch wird für mich das Gleichgewicht im Bild völlig durcheinandergebracht. Das ganze Bild wirkt insgesamt sehr ruhig, bedingt durch den mittigen Horizont und die mittels Langzeitbelichtung plattgebügelten Wellen. So weit ist die Welt in bester Ordnung. Mein Blick geht von oben links in das Bild hinein in Richtung Fluchtpunkt. Wenn er dort angekommen ist, dann springt mir die schwarze Ecke ins Auge und macht die Harmonie kaputt.

    Der zu dunkel geratene Pfahl am rechten Rand kann entweder durch Abwedeln oder durch allgemeines Anheben der Schatten korrigiert werden. Was in diesem Bild fast auf das gleiche herauskommt, weil der Pfahl die größte dunkle Fläche im Bild ist. Ich habe es mittels Abwedeln versucht, das Ergebnis kommt Peters Variante sehr nah.

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    • Chilled Cat
      Chilled Cat sagte:

      Ach so, das mit dem nah dran bezieht sich auf das Aufhellen des dunklen Pfahls. Im Gegensatz zu Peter habe ich das Bild nicht beschnitten. In der geometrischen Bildkomposition an sich sehe ich nämlich kein Problem.

  6. Avatar
    Oskar sagte:

    Ich finde der Autor vertritt hier zu sehr seine eigene subjektive Meinung. Das Bild ist in sich stimmig, der Ausschnitt ist gelungen, auch die Tonwerte sowie die Tiefen und Lichter.
    Wenn sich der Fotograf erst seit kurzem mit der Fotografie beschäftigt kann ich nur sagen: Hut ab.
    Dies Kritik bringt ihn in seiner Fotografie nicht weiter sondern behindert ihn eher seinen eigenen Weg zu finden.

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