Waldweg: Fotografisches Haiku

14 Kommentare
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      Sabine Münch sagte:

      Gegenlicht… ich liebe es. Bin mir bei diesem Bild allerdings grad sehr unsicher, was ich empfinde. ;-)
      Ich glaube, mir fehlt der Boden… zur Erdung. Keine Ahnung. Muss mal länger wirken lassen. Danke!

  1. dierk
    dierk sagte:

    Danke Sabine und Boerge

    Bei diesem Bild kommt noch ein ganz anderer Aspekt zum Tragen. Ich war nur mit dem 75mm unterwegs und hatte eigentlich andere Bildideen von Details im Kopf. Doch viele Bilder, die ich sah, waren für eine kürzere Brennweite geeignet. So passiert es mir öfter und ich mache dann einfach mehrere Bilder in der Art wie für Panoramen, oft aber dann mehrreihig. So war es auch bei diesem Motiv. Es besteht aus 2×2=4 Aufnahmen aus der Hand. Ergebnis ist ein beliebiger Blickwinkel unabhängig von der verwendeten Brennweite und natürlich eine beliebig höhere Auflösung.

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      Sabine Münch sagte:

      Hierbei denke ich noch um den Text herum. ;-) Was meinst du mit beliebigem Blickwinkel? So viele Aufnahmen sind es ja nicht bei 2*2, also doch eher beschränkt auf einen Blickwinkel, oder nicht? Bei einer größeren Reihe… kann ich mir schon eher vorstellen, was gemeint sein könnte.
      Die Feinheiten in Strukturen und Tonwerten durch den Schnee sind beeindruckend. Sicher ausgedruckt ein Hingucker.
      Das Infrarotbild kopfüber hat es mir angetan. Dieser Himmelsgucker… Kann man deine Bilder käuflich erwerben? Ich glaube, das hätte ich gern irgendwo bei mir hängen, um es immer wieder anzusehen.

    • dierk
      dierk sagte:

      @Sabine
      vielen Dank :-)
      Ich biete zwar keine Bilder zum Kauf an aber bitte doch die Moderation um meine email.

      Zu dem 2×2 Stitch.
      Es sollte hier nur beispielhaft zeigen, dass man sich so helfen kann, wenn man von einer bestimmten Postion einen größeren Blickwinkel haben möchte, als es das Objektiv hergibt. Ich habe natürlich auch viele mehrreihige Panos, die könnten aber vielleicht von einem Versuch abschrecken. Wichtig ist dabei, dass man sehr viel Überlappung einbaut und genügend „drum herum“. Wenn man nachher zu Hause festgestellt, dass Bildteile fehlen, ist das ganze Bild unbrauchbar und sehr ärgerlich (hatte ich natürlich auch schon).

      Dazu nun doch noch ein Beispiel mit 135mm und f/2 (wieder Brenzier Methode) und 3×4=12 Bildern aus der Hand.

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      Sabine Münch sagte:

      Vielen Dank für das weitere Bildbeispiel und deine Erklärung, Dierk. Leider kann ich unter dem Beitrag nicht weiter antworten. Vermutlich sprenge ich hier gerade die Kommunikationsmöglichkeiten. ;-)
      Auch ein interessantes Bild mit dem Baum, der sich in den Weg stellt… Mir scheint, ich muss die Brenizer-Methode auch mal einsetzen, gefällt mir gut. Bislang hat sie mich nicht ganz so sehr gereizt, so dass sie immer wieder auf meinem Kopf verschwand.

      Gern bitte ich die Moderation um deine E-Mail. :-)
      Liebe Moderation, wenn ihr mitlest, lasst ihr mir bitte Dierks Kontakt zukommen? Dankeschön.

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    Boerge sagte:

    Ich finde, Dierk hat wunderbare Ideen für das Fotografieren des Waldes geliefert. Infrarot ist jetzt nicht nach meinem Geschmack, trotzdem sehr interessant. Mir gefallen das Nebelbild und das Bild, welches mit der Brenizermethode entstanden ist, sehr gut. Die S/W Umsetzung, auch des Bildes von Dirk Altehoefer, finde ich als Möglichkeit im Winter und Sommer passend, während wir uns nun einer Jahreszeit nähern, bzw. uns schon in ihrem Anfang befinden, welche nach Farbe schreit – dem Herbst.

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    Sabine Münch sagte:

    Tolle Bilder, die zeigen, wieviel in einem Wald steckt. Fotografisch. Sonst sowieso. Danke für die Anregungen und Ausblicke. Ich liebe den Wald, aber er überfordert mich bisweilen. ;-)
    Die Infrarotaufnahmen, der Nebel, die stark aufgehellten Blätter, so viele Aussagen. Und dann diese Naht, wie eine Nabelschnur, die sich aufwärts windet…

    Grüße, Sabine

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  4. dierk
    dierk sagte:

    Durch echte Infrarotaufnahme (Kamera ist auf IR umgebaut) kommen Waldbilder fast immer sehr ätherisch leicht durch die fast weißen Blätter.
    Hier mit der Pano-Funktion der Kamera mit Weitwinkel (entspr. 15mm) im Hochformat aufgenommen.

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  5. dierk
    dierk sagte:

    noch ein Beispiel durch Hervorheben eines Baumes
    Sehr altes 6×6 Farbnegativ, gescannt und S/W bearbeitet.
    Blätter können sehr gut in der Bearbeitung z.B. in LR oder Nik Silver Efex stark aufgehellt werden bis zu einem IR Efekt.

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  6. dierk
    dierk sagte:

    Mein erster Gedanke – ist mir zu dunkel, die Bäume haben keine erkennbare Struktur (auf kalibriertem Bildschirm)
    Du schreibst „Kontrast angepasst“, ich meine, zu diesem Licht-Motiv würde eine leichter abgestimmte Grauabstufung besser passen (muss ja nicht das ganze Zonensystem drin sein).

    @Peter, du schreibst
    „Es ist schwierig, Wald gekonnt zu fotografieren. Einmal, weil man sich gezwungenermaßen auf etwas konzentrieren muss, was aber eben ob der Bäume schwer fällt. Und außerdem, weil das Auge an nichts wirklich hängen bleibt.“

    Das trifft auf dieses Bild sicher zu, muss aber nicht so sein. Ich habe meine Waldbilder daraufhin angesehen und würde gerne dazu Beispiele zeigen, was ich meine. Ist sicher sinnvoller, als eine Beschreibung zu versuchen.
    Leider geht nur immer ein Bild pro Post.

    Man kann durch offene Blende Details wie besondere Bäume herausheben.
    Hier noch verstärkt durch 85mm bei f/1.4 und gestitcht aus 8 Bildern (auch manchmal Brenizer Methode genannt)

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