Teufelsmauer-HDR: Warum soviel Aufwand?

5 Kommentare
  1. dierk
    dierk sagte:

    Das Bild
    „Die Tonwerte wurden speziell auf diesen mythischen/sagenumwobenen Ort abgestimmt.“
    Es tut mir leid, aber ich finde die Stimmung eher zu süßlich und nach Postkarte.
    Der Ausschnitt in dem letzten Beispiel von Peter gefällt mir als Bild besser, weniger Himmel und langweiligen Vordergrund.
    Ich wäre sicher noch dichter an den Fels herangegangen und hätte ihn dominierend in den Vordergrund genommen.

    Die Technik
    was ich nicht verstehe: du trägst eine DSLR mit Stativ dort hin, dann der Aufwand mit Braketing und der nachfolgenden Bearbeitung – und dann wählst du das schlechteste Dateiformat?

    HDR mit dem Abstand von Minuten habe ich noch nie gesehen. So wird es eine Mischung aus HDR und Langzeit. Die bewegten Wolken solltest du auf keinen Fall einer HDR Automatik überlassen, sondern selbst eingreifen.

    Braketing für HDR habe ich sehr lange gemacht, habe in den letzten Jahren dank der neueren Sensoren aber immer öfter festgestellt, dass das Bild meistens aus einer Belichtung zu machen ist. Abgesehen von extremen Situationen wie z.B. Innenaufnahmen von Kirchen(fenstern).

    Da mir S/W mehr liegt, hätte ich dieses Motiv sicher auch lieber in S/W konzipiert.
    hier wird ein ähnliches Bild mit HDR gemacht (leider viel BlaBla drum herum)
    https://www.youtube.com/watch?v=V4iwX033qi8

    oder Ansel Adams ist natürlich die besten Inspiration :-)
    https://www.youtube.com/watch?v=f-EW6dECIoU

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    Sabine Münch sagte:

    Hallo Peter,
    mein Eindruck von der 810 ist, sie rauscht allein schon aufgrund der hohen Pixelzahl nicht so wenig und nicht erst bei extrem hoher ISO. Aber ich werde jetzt verstärkt nochmal drauf achten.
    Schönes Wochenende, Sabine

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    Tilman sagte:

    Hallo Peter, toller Artikel, danke dafür. Nur eine kleine Anmerkung zu Deinem Vorschlag mit dem RAW Format. Klar, man kann das Bild unterbelichten, und dann die unterbelichteten Zonen aufhellen… Allerdings bei diesem Motif… wäre der Fels dann wirklich schon sehr dunkel. Und beim Aufhellen wird dann das Rauschen extrem verstärkt, das im RAW Format genauso vorhanden ist wie im JPG. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das hier funktioniert. MfG, Tilman

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      Peter Sennhauser sagte:

      Klar, das hängt von Lichtverhältnissen und Kamera ab. Meine D810 zeigt erst bei extrem hohen ISO-Werten sichtbares Rauschen. Mir ging’s auch mehr darum, dass mit RAW ein weit grösseres Kontrastpektrum im Bild enthalten ist als mit JPG. Eine Belichtungsreihe mit einer Blende Unterschied auf JPG aufzunehmen, macht deswegen wenig Sinn.

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      Tilman sagte:

      Peter, RAW ist ja einfach nur, dass der Helligkeitswert direkt nach seiner Umwandlung in einen digitalen Wert abgespeichert wird. Und das mit einer höheren Auflösung (12 Bit) als das JPG Format (8 Bit). Deswegen sind eigentlich logischerweise bei einer Belichtungsreihe mehr Stufen bei JPG nötig als bei RAW. Oder habe ich Dich falsch verstanden?
      @Sabine Mit der Pixelzahl hat Rauschen eigentlich nichts zu tun… es sei denn, man verwendet Techniken wie das Zusammenschalten von Pixeln (EXR CMOS von Fuji), welches das Rauschen verringert.

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