Tanzende Bäume: Ausprobieren!

21 Kommentare
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    Gabriele Baertels sagte:

    Das ist eine ganz tolle Technik, mit der ich schon sehr viel experimentiert habe, und deswegen möchte ich davor warnen, jedes verwischte Bild zu bejubeln. Manchmal mache ich zweihundert, bis ein richtig Gutes dabei ist. Und manchmal muss man Techniken kombinieren …

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      Jim Fandango sagte:

      Hatte heuer im Herbst eine ähnliche Idee und ein ganzes Buch diesem Thema gewidmet. Wobei meine anfänglichen Versuche ähnlich zaghaft waren das Ziel aber die Auflösung der Strukturen hin zur reinen abstrakten Farbmalerei ohne Photoshop oä Verfälschung. Hier ein Beispiel

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    Lehmann sagte:

    Hallo Torsten,

    Ich finde gerade den rechterhand stehenden Baum (der Dich tendenziell tangiert) durch seine
    „Störungs- Qualität, sehr passend. Für mich bildet er dadurch immer wieder eine Einheit zu seinem linken Gefährten. Insgesamt finde ich die tanzenden Bäume wunderschön aufgenommen mit einem spannenden Bildaufbau.
    Mich zieht es auf jeden Fall in den Bann.
    Durch diese Unperfektheit im Sinne eines „frischen und ungezwungenen“ ausprobierens, lädt es ein zum Experimentieren!
    Herbstgruß Paula

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    Stefan Benzinger sagte:

    Ich finde diese Aufnahmetechnik auch spannend. Habe mich letztens auch mal dran gewagt. Im lichtdurchfluteten Herbstwald hätte ich wohl einen ND-Filter gebraucht. So ist es heillos überbelichtet. Irgendwie finde ich es trotzdem interessant.

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  4. dierk
    dierk sagte:

    eine Anregung habe ich noch.
    Es muss nicht immer Wald sein, hohes Schilfrohr am Teich.
    (85mm, 0,5 sek. f/19 ISO 100)
    Alle Aufnahmen bearbeitet mit Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Struktur…

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      Peter Sennhauser sagte:

      Danke Dierk, die sind wirklich bemerkenswert – ob Wald oder nicht, die Technik ist spannend!

  5. dierk
    dierk sagte:

    Peter, wenn du Bilder sammeln möchtest, kannst du diese auch gerne dafür benutzen und hier löschen.

    Der Himmel ist auch fast immer gut für solche Experimente. Den gibt es fast immer als Motiv.
    Vertikal und seitlich bewegt.
    (90mm, 3 sek. f/4 ISO 80 , EXIF in den Bildern)

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      Torsten sagte:

      Das Bild hat auf jeden Fall etwas. Eine große Welle und rechts oben blaue „Polarlichter“.

      Wie kommt denn der große Schwarzbereich zustande, wenn Du den Himmel fotogafiert hast?

    • dierk
      dierk sagte:

      danke Torsten,
      hier ausnahmsweise das unbearbeitete Original (nur mit LR Standardeinstellungen).
      Wie schon erwähnt sind die Bilder stark bearbeitet. Ich finde, dass es bei so einem Motiv wie man sieht auch zu einem besonderen Ergebnis führen kann :-)

      So würde das Bild von dir auch noch zu ganz anderen Ergebnissen führen. Mich stören besonders die Überstrahlungen im Himmel. Wenn ich oben den Himmel weg nehme und alles etwas stärker bearbeiten würde, würde mir(!!) das Bild sicher besser gefallen.

      @ Sabine, ich weiß, dass es manchen nicht gefällt aber ich lade alle Bilder mit Rahmen, damit ich eine Kontrolle zum Übergang zu dem Hintergrund habe, der bei allen Seiten unterschiedlich ist.

  6. dierk
    dierk sagte:

    Mich stört bei den Bildern der Himmel. Ich finde, ohne Himmel würden sie abstrakter aussehen.

    Diese Technik kann man sehr vielfältig anwenden, nicht nur vertikal sondern auch horizontal oder mit Wellenbewegung.
    Man braucht also nicht auf eine Gelegenheit zu warten, die gibt es immer :-)

    Abends vom Balkon
    (75mm auf Vollformat, 2 Sek. f/13 ISO 80 )

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    Ullrich sagte:

    Ich bin in letzter Zeit auch vermehrt über Bilder gestolpert, bei denen die Kamera bewusst während der Aufnahme bewegt wurde und war sehr angetan von der dynamischen Kraft und Abstraktion. Ist wohl ein kleiner Trend namens „Intentional Camera Movement“. Meine Experimentierlust ist geweckt, es fehlt noch die Gelegenheit…

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      Torsten sagte:

      Es geht auf jeden Fall Zeit ins Land, bis ein halbwegs vernünftiges Bild entsteht. Zumindest, wenn das Ganze frei Hand fotografiert wird.

      Danke an das fokussiert.com-Team, dass Ihr das Thema näher beleuchtet.

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      Ullrich sagte:

      In den herbstlichen Wald habe ich es leider (noch) nicht geschafft und bald ist wohl die Farbenpracht herabgerieselt… bisher lediglich ein paar „Trockenübungen“ in näherer Umgebung. Hier mal die ersten Ergebnisse:

      Die vertikale Struktur von Heizungsrippen über das Fenster nach oben gezogen (1/2 sec)

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      Ullrich sagte:

      Ausprobiert! Jetzt auch mal im Wald…
      (0.62sec mit Polfilter als Lichtfresser aus Ermangelung an passendem ND-Filter)

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