Seilspringen in Nepal: Glaubwürdig perfekt

12 Kommentare
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    Carsten Schröder sagte:

    Glückwunsch zu dem tollen Bild. Es zieht meinen Blick magisch an und fesselt ihn zunächst an dem seilspringenden Mädchen. Insgesamt, meiner Meinung nach, ein perfektes Foto, vor allem vom Motiv, aber auch von der Bildgestaltung und der Farbgebung.
    Ich bin auch der Meinung, dass das Bild von dem Schärfe-/Unschärfespiel und den Farben lebt!

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    Matthias Bäuml sagte:

    Zwei Dinge vorweg: Großartiges Bild! Und: Die Bildbesprechung von Peter Sennhauser ist sehr gut und bringt es inhaltlich und sachlich auf den Punkt.
    Zur Frage Schwarz/Weiß oder Farbe: Persönlich gefallen mir fast immer Schwarz/Weiß Varianten besser. Aber bei diesem Bild nicht. Dem Bild geht einfach was verloren und zwar für meine Begriffe von der Aussage.
    Wenn man den Kontext betrachtet (sehr armes Land + von Erdbeben zugerichtetes Gebiet) dann ist das Bild positiv und erfrischend. Viele Fotografen hätten sich wahrscheinlich auf die reißerischen aber negativen Aspekte gestürzt. Hier wird aber bewusst das Positive und Schöne hervorgehoben. Und das wird für mich durch die Warmen Farben unterstrichen. Im Kontext einer Schwarz/Weiß Bilder Serie könnte ich mir dieses Bild as Farbtupfer vorstellen.
    An der Stelle auch Lob für das Post-Processing. Gute entsättigte aber kräftige Farben. Gefällt mir.

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    Stefan Jeschke sagte:

    Jetzt habe ich ueber 10 Minuten lang was zu dem Bild geschrieben, eine Datei angehaengt die groesser ist als 2MB und ich darf nun von komplett vorne anfangen.. I’m not amused! :-(
    Also in aller Kuerze (hab keine Zeit das alles nochmal zu tippern):
    – Das Bild ist wirklich toll: eine naiv-vertraeumte Kindheitszsene einer scheinbar einfacheren Welt, wem geht das nicht das Herz auf?
    – SW Umsetzung taugt hier fuer mich gar nicht, die Farben passen perfekt in diese Region der Welt.
    – Ecke links unten koennte man abdunkeln damit der Blick nach unten abgebremst wird / nicht aus dem Bild faellt, aber das nimmt irgendwie die Leichtigkeit die zum Springseil passt
    – Hauptakteure sind beide Kids. Der Kontrast Ruhe vs. Bewegung gibt dem Bild eine (weitere) interessante Komponente. Angehaengt ein Bild wo ich jeweils ein Kind geloescht habe, es verliert fuer mich in jedem Falle..
    Gratuliere zu diesem schoenen Bild.

    Viele Gruesse,
    Stefan

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      Peter Sennhauser sagte:

      Lieber Stefan, danke, dass Du drangeblieben bist! Bei manchen Browsern hilft ein BACK-Knopf drücken, aber nicht bei allen. Und Dein Kommentar ist auch in dieser kurzern Form sehr willkommen!

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      Stefan Jeschke sagte:

      Danke Peter, ich hab mich schon wieder abgeregt.. ;-)
      (Bei meinem Firefox half der back button leider nichts.)

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      Tilman sagte:

      Super, Stefan. Wirklich interessant, das Bild mit jeweils nur einem Mädchen zu sehen. Das für mich das rechte Mädchen so wichtig ist, hat sicher was mit der Komposition und der Leserichtung zu tun… ☺ Mir fällt aber auch auf, dass dieses Mädchen sich harmonisch in das Bild fügt, die Seilspringerin wirkt wie rein kopiert. Also, für nicht nur ein interessantes Detail, sondern eine wichtige Komponente des Bildes. MfG, Tilman

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      Peter Sennhauser sagte:

      Die beiden Bilder sind wirklich genial erhellend. Sie zeigen das Blickführungs-Dreieck zwischen Mädchen 1, Gasse und Mädchen 2 unmissverständlich auf. Tolle Technik, muss ich mir für weitere Besprechungen merken!

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    Alex sagte:

    Hallo, hier ist der Fotograf des Seilspringen-Fotos. Vielen Dank für die überaus positive und ausführliche Kritik! Ich hatte übrigens die selben Gedankengänge wie du: erst dachte ich, die angeschnittene Tür und der Müll rechts im Bild stören. Dann wurde mir aber klar, dass das Bild ohne zu perfekt, zu steril aussehen würde. Immerhin sind wir in Nepal, außerdem geht es um Streetfotografie, die in meinen Augen die Lebensverhältnisse abbilden soll und nicht um ein entrücktes Kunstprojekt. Schön, dass du es genauso siehst Peter!

    Wenn du übrigens ein Vollformatäquivalent zum Nokton 25mm finden solltest, bitte gib mir Bescheid! Ich schau mich diesbezüglich schon lange um, hab aber nix gefunden was dem Nahe kommt. Im Moment ist das Nokton der einzige Grund, warum ich noch bei MFT bleibe… Das Bokeh ist ein Traum, die Lichtstärke sowieso und es verleiht den Bildern eine Weichheit und arbeitet mit den Farben, wie man es sonst nur von bestimmten Cineobjektiven kennt. Der Preis dafür ist dann allerdings die manuelle Schärfe…

    @Tilman:
    Danke auch für deine Worte! Das Mädchen rechts sehe ich aber nicht als Hauptperson. Es ist dunkel, unscharf, klein und deutlich im Hintergrund. Für mich ist es eher ein interessantes Detail welches man erst richtig wahrnimmt, wenn man sich an der Seilspringerin „sattgesehen“ hat. Ich glaube, das Bild hätte viel seiner fast antiken Wirkung verloren, wenn alles scharf gewesen wäre und es dadurch einen digitalen Look bekommen hätte.

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    Tilman sagte:

    Hallo, erst ein mal herzlichen Glückwunsch zu diesem Bild, Alexander. Ich kann mich dem Lob von Peter – danke für Deine Kritik – nur anschließen. Eine kleine Kritik habe ich aber… Ich finde die Bewegungsunschärfe nicht bedeutend. Das Seil sieht super aus… und das Gesicht ist nur minimal unscharf. Die Hauptperson in dem Bild ist für mich jedoch das Mädchen rechts. Dort wandert mein Blick automatisch hin. Hier jedoch bemerke ich ein Unschärfe, die durch die kleine Schärfentiefe von ~50cm (Gegenstandsweite 300cm geschätzt) bei Blende 1.4 kommt. Mit freundlichen Grüßen, Tilman

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    • Mark Piontek
      Mark Piontek sagte:

      Sehr gelungenes Bild!

      Für mich ist die Hauptperson im Bild ganz klar das linke Mädchen. Das zweite Mädchen ist wichtig im Bild, keine Frage.

      Die Schwarzweiß-Umwandlung funktioniert für mich nicht so richtig. Vermutlich liegt das daran, dass sich die Seilspringerin nicht ausreichend vom Hintergrund abhebt. Da die Kleidung und die Backsteine im roten Bereich liegen, hilft da auch kein Farbfilter.

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