Nächtliche Panoramafotografie: Capitol bei Nacht

6 Kommentare
  1. Mark Piontek
    Mark Piontek sagte:

    Die „Regeln“ in der Fotografie sollen eine Hilfe sein, kein Hindernis.

    Symmetrische Kompositionen wirken auf die meisten Menschen sehr harmonisch. Abweichungen von der Symmetrie in einer symmetrisch angelegten Komposition fallen leicht auf und stören die Harmonie.
    Ob das nun gut oder schlecht für die Bildwirkung ist, hängt davon ab, wie harmonisch das Bild wirken soll und auch wie stark die Abweichung ist.

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    Carsten Schröder sagte:

    Symmetrie in einer Architekturaufnahme! Meist wirkt sie nur, wenn alle Linien und Strukturen auch perfekt symmetrisch ausgerichtet sind. Hier gehts eher um eine Nachtaufnahme, die im Panoramformat beschnitten wurde. Ich finde, dass die aussermittige Statue hier nicht störend wirkt.
    Ob man durch einen Wechsel des Aufnahmestandpunktes dies hätte verhindern können, weiß ich nicht, da ich die Gegebenheiten bei der Aufnahme nicht kenne.

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    Ingrid sagte:

    Heiko, das ist wie alles im Leben subjektiv. Ich bin ein Fan von kleinen „Unperfektheiten“, gerade was Symmetrie angeht. Die Statue bringt in dieses sehr ruhig angelegte Bild Spannung hinein. Dagegen stört mich das helle Denkmal links am Rand des Bildes. Das lenkt meinen Blick ab und es fehlt ein visuelles Gegengewicht auf der rechten Seite. Es wäre einfach gewesen, das durch Beschnitt zu lösen. Aber wie gesagt, Geschmacksache halt.
    Christian, danke für das Bild und schöne Grüße an den Bodensee :-)

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      Carsten Schröder sagte:

      Vielleicht macht das Unperfekte erst ein Bild perfekt!

      Du hast Recht. Mich persönlich lenkt sie nicht so ab, aber wenn man ersteinmal darauf hingewiesen wird, bleibt der Blick dran hängen. Die Statue ist durch die Vignette zwar schon etwas abgedunkelt, man hätte aber die Abdunklung noch verstärken können.
      Einen Beschnitt hätte ich nicht vorgenommen, da das Panoramaformat an Wirkung verlieren würde.

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    Heiko sagte:

    Bereits seit einiger Zeit folge ich den Bildbesprechungen hier. Bei diesem Bild ist mir nun aufgefallen, dass die Symmetrie im Bild zwar angelegt, aber nicht bis in letzter Konsequenz umgesetzt wurde: die Statue auf dem Sockel am gegenüberliegenden Ufer ist aus der Mitte heraus versetzt.

    Das Bild des Kapitols hier ist bei weitem nicht so streng symmetrisch ausgelegt, wie andere Bilder (z.B. http://fokussiert.com/2013/06/10/leserfoto-vom-hohen-anspruch-der-architekturfotografie/). Und ich kenne auch die Begebenheiten vor Ort nicht: ist eine streng-symmetrische Aufnahme überhaupt möglich?

    Aber um auf meinen Ausgangsgedanken zurückzukommen: Hänge ich mich zu sehr an solchen Sachen auf? Bin ich so sehr in Drittel-Regel, Goldenem Schnitt, etc gefangen, dass mir der Blick aufs Wesentliche nicht mehr gelingt? Wäre es nicht besser, das Bild einfach nur geniessen zu können? Anders formuliert: sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr?

    Wie seht ihr das? Ist die Frage der Symmetrie hier ein nennenswertes Manko?

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      Christian Künitz sagte:

      Hinter der Statue steht ein riesiger Scheinwerfer, welcher in Richtung Weg vom Capitol strahlt. Daher war es notwendig die Statue zu nutzen, um nicht zu viel Gegenlicht zu erhalten.

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