Streetfoto mit Stativ: Fog A Walk

9 Kommentare
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    Tilman sagte:

    Hallo, erst einmal herzlichen Glückwunsch, Steffen, ein tolles Bild. Mir gefällt die Atmosphäre sehr gut ☺ Den Beschnitt von Carsten, danke für die interessante Kritik, kann ich nicht teilen. 1) Das erste Problem sehe ich in der Schärfe. Blende 8 bei 200mm gibt bei einem Full Frame Sensor nicht so viel Tiefenschärfe, gerade mal 1m bei einer Objektdistanz von 10m. Die vorderen Objekte sind scharf… dann verliert sich alles in Unschärfe und Nebel. Das ist gerade der Clou. Der Beschnitt nimmt jedoch den wirklich scharfen Teil weg. 2) Das beschnittene Bild hat für mich oben zu viel Luft. Die Person ist zu tief.
    Der Rabe ist wirklich der Hammer, war der in echt da? Der Kontrast könnte für mich noch etwas schwächer sein, besonders der Weg hat sehr viel Struktur. Das Bild erscheint ziemlich verrauscht. Hast Du ein Film-Körnung dazu gemischt? . MfG, Tilman

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      Steffen sagte:

      Hi Tilman,

      danke dir. Der Rabe war wirklich da :) Das mit dem Kontrast ist immer so ne Sache. Manchmal steh ich da irgendwie drauf. Wobei ich auch schon häufiger mal nachträglich runtergeregelt habe und die Wirkung dann immer noch gut war. Ob ich eine Film-Körnung dazu gemischt hatte kann ich im nachhinein gar nicht mehr genau sagen.
      Viele Grüße
      Steffen

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    fherb sagte:

    Klasse Bild!

    Meine entscheidende Kritik besteht nur darin, dem Beschnitt von Carsten zu folgen. Dann ist das Bild umwerfend schön. Dass diese Bäume und vor allem die Lampen so sehr in der Unendlichkeit verschwinden! Wie, wenn man ein Objekt zwischen zwei Spiegel einklemmt. Toll.

    Wenn Du nun auch noch den Spaziergänger/in im Regiegriff gehabt hättest: Dieser ein klein wenig weiter rechts neben der Symmetrie und nicht im Moment, wo beide Füße statisch auf dem Boden wären, sondern ein Fuß in der Bewegungsunschärfe… – Ich weiß, dass es ein Schnappschuß ist. Aber man wird trotzdem vom Optimum träumen dürfen. Tust Du sicher auch. :-) Ein prima Bild, Steffen!

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    Steffen sagte:

    Erstmal danke an Dirk für die Bildkritik und auch Danke an Dirk für den Kommentar :)

    Ich muss sagen die Herausarbeitung meiner Gedanken ist so ziemlich gut getroffen. Ich will aber nochmal auf den ein oder anderen Punkt eingehen. Zum einen Stichwort Kategorie: Hier muss ich sagen, dass ich wenig passend fand. Mit Streetphotographie kann ich leben :) hatte es aber selbst nicht direkt damit in Verbindung gesetzt. Vielleicht könnt ihr da auch nochmal drüber schauen und die ein oder andere Kategorie ergänzen (die von 500px finde ich persönlich ziemlich gut). Schnapschuss war für mich auch eher eine Notlösung ;)

    Nächster Punkt 200mm: Ich hab vor diesem Bild noch einige andere Bilder mit meinem 24-70mm gemacht (leider keins davon behalten daher jetzt keine konkrete Brennweite). Das Problem mit einer kürzeren Brennweite ist wie du ja auch beschrieben hast, dass sie nicht so stark verdichtet. Was inbesondere bei diesem Weg nicht nur die Lampen weiter auseinander rückt, sondern vor allem auch die Bäume (auf die kam es mir noch etwas mehr an, da sie diesen fast Tunnel artigen Rahmen schaffen). Ich war sogar etwas enttäuscht, dass die Bäume abgesägt waren normalerweise sind sie noch etwas dichter. Was ich bei den Lampen insbesondere bei der schwarz/weiß Überarbeitung noch interessant fand, dass sie jeweils um eine Stufe weiter ins grau/weiß abdriften je weiter nach hinten man kommt, bis sie am Ende ganz im Nebel verschwinden.

    Ansonsten muss ich Dirk zustimmen, mich überrascht immer wieder, was ihr noch mit kleinen Veränderungen an „letztem“ Schliff aus den eingereichten Bildern rausholt :) Da merke ich fehlt mir manchmal vielleicht noch etwas die Konsequenz.

    Also nochmal vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

    Schönes Wochenende

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    Dirk sagte:

    Sorry Carsten, der Kommentar war „Sch…..“. Ich habe gerade deine „schöne Geschichte“ gelesen und fühl mich nun ganz übel. Leider bin ich nicht so der Bildkritiker und fand es für Streetfotografie sehr gut und Interessant. Auch deine Beschreibung für die Vorbereitung, Aufbau, Warten, Shoot sehr gut beschrieben. Es ist immer wieder Interessant dir zuzusehen oder nachzulesen was dein geübtes Auge alles so schnell erkennt. Übung macht den Meister. Auch hat mich deine Bearbeitung wieder mal sehr fasziniert. Du hast dem Bild den letzten Schliff gegeben und mich wieder mal dazu inspiriert mehr und genauer hinzuschauen. Mach weiter so.
    Zu Steffen: interessantes Bild das mich sehr anspricht. „Schönes Bild“ sollte es nicht bekommen das wäre Kurt nicht gerecht. Ich werde mich mal etwas mehr mit Bildkritiken befassen um keine so oberflächlichen Aussagen mehr zu treffen. Auch ein Kurs bei Carsten „Streetfotografie“ steht da auf meiner List. Macht weiter so

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    Dirk sagte:

    Klasse Carsten, was du aus einem schönen Foto noch so herauskitzeln kannst. So wurde aus einem interessantem Foto ein echter Hingucker womit man an jedem Wettbewerb teilnehmen kann.

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