Architektur-Foto: Geometrie mit Action

3 Kommentare
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    Rainer sagte:

    Hallo Peter,

    herzlichen Dank für deine konstruktive Besprechung und die Beantwortung meiner Fragen.
    Ich gebe dir vollkommen Recht, die halos sind des Guten zuviel. Du hast richtigerweise angenommen, daß ich das Bild abgedunkelt habe, damit die Linien und Flächen besser hervortreten und die Struktur des Bodens und der Treppe weniger ablenken. Auch entspricht dein angenommenes Ausgangsbild in etwa der ursprünglichen Belichtung.
    Ich arbeite nur mit einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm: fotor, freeware für mac und bin darin alles andere als geübt. Miir reicht es aber bisher vollkommen aus, weil ich an meinen Bildern nicht mehr viel rumdoktre, außer evtl.Beschnitt (in diesem Fall nicht), heller/ dunkler und Kontrast, dessen Anhebung ich an meinem Bildschirm mit den halos nicht gesehen habe; aber beim einzoomen ist er definitiv zu heftig. Auch der leichte Gelbstich ist eher schlampig gearbeitet. Ich lerne daraus für mich, dann auch bei der Nachbearbeitung grundsätzlich sorgsamer vorzugehen.
    P.S. Der Handlauf rechts ist nicht beleuchtet sondern spiegelt einfach so heftig!
    Beste Grüße
    Rainer

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    • dierk
      dierk sagte:

      Hallo Rainer,
      das Bild gefiel mir auf den ersten Blick, ich dachte gleich, das ist ein Bild für mich. Der Aufbau mit dem Verlauf der Linien ist gelungen, mit der Konsequenz, dass mein Auge in alle Richtungen wandert, was mir hier durchaus gefällt. Die letzte Version von Peter ist mir teilweise zu dunkel, z.B. die Treppe.

      ….weil ich an meinen Bildern nicht mehr viel rumdoktre…
      Da bin ich aber ganz anderer Meinung! Du hast es hier ja auch nicht unterlassen, z.B. S/W und das Format verändert. Ein Bild wird dadurch nicht besser, weil es der Fotograf der Kameraelektronik überlassen hat, wie die Farb- und Helligkeitsverteilung sein soll und das „normale“ Seitenverhältnis hat auch nichts mit einer Bildkomposition zu tun.
      Für mich ist das, was als RAW aus der Kamera kommt, wirklich reines Rohmaterial. Das kann man bei Ansel Adams sehr gut beobachten.

      …auch bei der Nachbearbeitung grundsätzlich sorgsamer vorzugehen….
      genau, und auch kreativ zu bearbeiten.
      VG
      dierk

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  1. […] Im kreativen Prozess der Bildnachbearbeitung sorge ich als Fotograf für die Kreative Schärfung, möglicherweise entgegen den Algorithmen, die in der Kamera irgendwelche Durchschnittswerte wählen. Mit Hilfe der entsprechenden Filter werden hie vor allem die Kanten wieder stärker hervorgehoben, indem die Kontraste beim „Schärfen“ verstärkt werden. Dabei besteht die Gefahr, des Guten zu viel zu tun, was Heiligenscheine und Halos zur Folge hat. […]

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