Telefotografie: Bewusst freistellen

6 Kommentare
  1. Dierk Topp
    Dierk Topp sagte:

    es ging Jan-Michael wohl weniger um die Technik des Freistellens als eher um eine Dokumentation. Dafür finde ich jedoch den Bildausschnitt nicht gut gewählt, es ist rechts zu viel unwichtiges und links fehlt zu viel.

    Zum Freistellen möchte ich noch ergänzen, dass dabei auch der Hintergrund und wie dieser aufgelöst wird (bokeh genannt) eine große Rolle spielt. Dazu gibt es endlose Bildserien mit den ungewöhnlichsten Objektiven.
    Ein Beispiel gemacht mit einer Vollformat Sony und dem ca. 60 Jahre alten Dreilinser von Meyer Optik Trioplan 2.8/100mm, aufgenommen mit f/2.8.

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      Stefan Jeschke sagte:

      Hallo Dierk, eine sehr schoene Aufnahme zu der das Trio m.E. hervorragend passt. Dieser leichte Haze der das Bild so wunderbar vertraeumt macht kommt bei den zarten Blueten sehr gut! Die Hintergrundaufloesung finde ich hier auch perfekt: gibt ein gutes Gefuehl fuers Umfeld aber lenkt nicht zu stark ab. Einzig die Schaerfe der naechsten Bluete koennte hoeher sein, aber das ist meckern auf hoechstem Niveau. Ein tolles Bild, danke fuers zeigen!

      Viele Gruesse,
      Stefan

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    Johannes Nieß sagte:

    Bei der Fotografie im Makro-Bereich kommen einige Besonderheiten ins Spiel. Diese vermisse ich auf der technischen Seite der Bildbesprechung und Fehleranalyse. Insbesondere für die Unschärfe scheint Wind bei dieser Außen-Aufnahme eine wesentliche Ursache zu sein. So ist das flexible Blütenbüschel nur teilweise und besonders stark außen verwischt, während der starre Ast weiterhin scharf bleibt. Ein klassischer „Verwackler“ ist gleichmäßig und ähnlich einem bewussten Mitzieher gerichtet unscharf. Auch die Faustregeln zur Bildstabilisierung sind nicht ungeprüft in den Makro-Bereich übertragbar.

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    Stefan Jeschke sagte:

    Ich kann Peter nur beipflichten: bei diesem Foto ging so ziemlich alles schief was schief gehen kann. Angefangen von den Kameraeinstellungen (mit wirklich abenteuerlicher Belichtungszeit. Ich empfehle dem Author ein paar grundlegende Uebungen, um ein Gefuehl fuer die Verwackelungsgefahr bei Brennweite vs. Belichtungszeit und weiters fuers Rauschen vs. Iso zu bekommen.) bis hin zur Komposition (Hier koennte man sogar streiten, was nun eigentlich das Hauptmotiv sein soll.). Mehr faellt mir hier leider auch nicht ein als Ratschlag, es wurde wohl „geknipst wie gesehen“, mit dementsprechenden Resultat..

    Viele Gruesse,
    Stefan

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