Hundefotografie: Das Menschliche im Tier

24 Kommentare
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    Paula sagte:

    Lieer Christian,

    hier mal der von mir „bearbeitete“ Hund.
    Ich habe die Rottöne im Hundefell blasser gemacht. Etwas mit Kontrast (Sättigung), Helligkeit gearbeitet, den Zaun beschnitten und versucht die Pflanzen im Hintergrund etwas nachzudunkeln.

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      Paula sagte:

      Lieber Dierk,

      Starke Fotos!!!!
      Mir persönlich gefallen die Fotos mit den Wölfen gut. Ich frage mich allerdings, w i e diese Fotos, mit möglicherweise nicht zahmen Tieren entstanden sind (Montage?). Leider ist mein Englisch nicht so flüssig, dass ich den Text schnell durchlesen und übersetzen kann.
      Jedoch sehr sehenswert und eine wertvolle Anregung.

      Paula

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    Lehmann sagte:

    Lieber Christian,

    Vielen Dank für die freundliche und konstruktive Kritik, sehr gute Anregung und Idee!!! Gut wahrgenommen und gut transportiert.
    Das werde ich ausprobieren und berücksichtigen.
    Herzlichen Dank für Deine Mühe und Herzlichkeit der Auseinandersetzung meines ersten Hundebildes!
    Paula

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    Paula sagte:

    Liebes fokussiert Team, dürfen auch Hobbyfotografen, so wie ich, eingeschickte Fotos selbstständig bearbeiten und als Anregung zeigen, oder ist das unhöflich und/oder nicht gestattet, was ich selbstverständlich respektieren würde. Ich habe das Hundefoto von Philipp versucht zu bearbeiten….
    schönen Gruss Paula

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      Christian Bartusch sagte:

      Paula, das ist kein Problem, sondern immer eine willkommene Diskussionsgrundlage. :)

      Wichtig ist es dabei, die vorgenommenen Bearbeitungsschritte kurz zu benennen, damit die anderen Leser diese nachvollziehen können.

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    Richard sagte:

    Für mich ist technische Qualität eine Vorraussetzung als Mindestanforderung. Hier ist das absolut zu wenig was jeder Foto-Interessierte (auch Anfänger, der andere Fotos auch betrachtet und sieht und vergleichen kann) erkennen sollte. Wenn man vielleicht den emotionalen Faktor berücksichtigt dann reicht für Familienalbum aber nie für eine Veröffentlichung egal welcher Art. Die Fehler wurden hier alle angesprochen deshalb möchte ich mich nicht wiederholen.

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      Stefan Jeschke sagte:

      Richard: wenn ich diese Seite richtig verstanden habe, so kuratieren wie hier keine Fotokunstausstellung sondern Fotobegeisterte aller Stufen (inkl. Anfaenger) reichen hier ihre Werke zur Besprechung ein, um sich Tips und Anregungen zu holen was sie z.B. besser machen koennen. Anfaenger koennen naturgemaess auch noch nicht so gut mit Bildbearbeitungssoftware umgehen.
      Vor diesem Hintergrund finde ich Deinen Kommentar ala „das ist technisch so schlecht, dazu sage ich gleich gar nichts Konstruktives“ fuer den Einreicher „wenig hilfreich“.

      Viele Gruesse,
      Stefan

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      Richard sagte:

      Sorry, ich erwarte von einem Enthusiast (Hobby-Fotograf, Foto-Interessiert etc.) etwas also das Minimum an eigene Initiative. Es gibt Bücher, Videos, Internetportale und auch Seminare. Ich verstehe wenn ein Gelegenheitsknipser sich freut wenn er seine Katze abgelichtet hat und sie überhaupt erkennbar als Katze ist. Schwerer tue ich mir bei Leuten, die sich für Fotografie interessieren oder behaupten, dass so ist.
      Aber … ich nutze nur die Meinungsfreiheit und beschreibe meine Sicht der Dinge.

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      Lehmann sagte:

      Richard,

      Stefan hat Dir ein, in meinen „Augen“ sehr konstruktives und (hin-) weisendes Feedback gegeben, worüber ich sehr erleichtert bin und mir aus der Seele spricht!!!!
      Deine Resonanz hier wieder, wie auch an anderen Stellen, mich fast sprachlos und staunend zurück lassen.
      Paula

  5. dierk
    dierk sagte:

    hier habe ich etwas für Hundeliebhaber,
    die besten Hundebilder, die ich je gesehen habe, also ggf. unbedingt ansehen!
    Little Kids and their Big Dogs:
    http://www.greatdane.photography/Prints/Little-Kids-and-their-Big-Dogs/
    da sind noch mehr
    http://www.greatdane.photography/Prints
    und noch mehr
    Heartwarming Photos of Little Kids and Their Big Dogs
    https://petapixel.com/2016/12/29/heartwarming-photos-little-kids-big-dogs/

    Christian, du schreibst:
    Magnum-Fotograf Elliott Erwitt, der seit vielen Jahrzehnten stets mit einem Augenzwinkern Hunde ablichtet, stellte unlängst die Behauptung auf, dass Hunde die besseren Modells seien.

    ein Beispiel dazu aus meiner Sammlung:-)
    VG
    dierk

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      Christian Bartusch sagte:

      Dierk, ich sehe, Du hast ein deutlich kooperativeres Modell erwischt als ich. ;)

      VG Christian

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      Paula sagte:

      Lieber Dierk,

      Ja, gerne !! Das freut und motiviert mich sehr!!
      Schön auch, dass Du Dich mitfreuen kannst : ))

      Schönen Gruss Paula

  6. dierk
    dierk sagte:

    Das Motiv scheint ein ungeplanter Schnappschuss zu sein. Es würde mich vielleicht ansprechen, wenn der Kopf besser freigestellt wäre. Der unruhige Hintergrund lenkt mich aber zu sehr von dem Hundeportrait ab. Um den Kopf vor dem unruhigen Hintergrund frei zustellen, hätte es unbedingt mit offener Blende und möglichst langer Brennweite (hier sind es nur entsprechend 40mm) aufgenommen werden müssen. Alles Weitere wurde schon angesprochen.

    Ich habe vor Allem ein Problem mit der Technik des Bildes. Für mich sieht es sehr überschärft aus (s. Anhang ein 1:1 Ausschnitt), das ganze Bild sieht aus wie mit hoher ISO aufgenommen, was bei ISO 200 sicher nicht zutrifft, ich kenne die Eigenschaften von dem Four Thirds (17.3 x 13 mm) Sensor jedoch nicht. Es ist ein leichter Ausschnitt, der aber nicht zusätzlich zu dem Problem führen kann. Das Bild wurde mit CS6 auf dem Mac bearbeitet und ich gehe deshalb davon aus, dass Philip die Bearbeitung bewusst so gewählt hat.
    VG
    dierk

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      Christian Bartusch sagte:

      Deine Anmerkungen bezüglich der Freistellung teile ich grundsätzlich. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob eine längere Brennweite hier viel geholfen hätte. Die Distanz zwischen Vorder- und Hintergrund scheint mir dazu beinahe etwas zu gering?

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    Lehmann sagte:

    Hallo Philipp,

    Mit Tierfotografie bin ich (noch) nicht erfahren genug, um ein Feedback zu geben. Auf jeden Fall wirkt es ansprechend auf den ersten Blick und im Hinblick darauf, dass der Hund so genial neckisch, neugierig, verspielt im Zaun seinen Kopf innehält ist ein wahrhaftig netter Moment!
    Mein erster Tierfotoversuch im Anhang ;-)
    Schönen Gruss Paula

    Antworten
    • dierk
      dierk sagte:

      Liebe Paula,
      unter dem Kommentarfeld ist der Bereich für „Datei hochladen „, auf den klicken und dein Bild von der Platte auswählen (also kein TIFF!)
      du kannst auch einfach ein Bild aus dem Datei Explorer auf den Knopf ziehen,
      dann ganz normal auf abschicken und es wird rauf geladen (sollte :-) )
      LG
      dierk

    • Avatar
      Paula sagte:

      hier kommt der „smartfonehund“, wobei ich absolut unerfahren bin, zumindest in Tierfotografie! Leider hatte ich a) keine Kamera dabei b) fehlen die Pfoten, was mich persönlich stört und c) werde ich weiter experimentieren :-)

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      Christian Bartusch sagte:

      Liebe Paula, vielen Dank, dass Du uns an Deinen ersten Versuchen in diesem Bereich teilhaben lässt.

      Ich möchte Dir eine ganz kurze Rückmeldung zu Deinem Bild geben. Neben dem Problem mit den Pfoten, sehe ich einen weiteren Schwachpunkt im großen negativen Raum links neben dem Kopf. Bei einer vergleichbaren Aufnahme würde ich versuchen, den Hund weiter links zu positionieren (wohl sogar eher auf der Drittellinie als im Goldenen Schnitt), um den Blick des Hundes zu betonen. Durch eine Positionierung im linken Bildbereich würde dieser Blick den Betrachter in das Bild hineinführen, statt aus ihm heraus.
      Dein Hund hat scheinbar irgendetwas rechts von ihm (vermutlich noch in einiger Ferne) entdeckt, das er konzentriert fixiert. Das ist zumindest der Eindruck, den das Bild bei mir auslöst. Diese angespannte Konzentration transportiert Dein Bild schon recht gut.

      Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg bei Deinen nächsten Versuchen.

      Grüße Christian

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    Stefan Jeschke sagte:

    Prinzipiell kann ich Christians Lesart dieses Fotos verstehen und er hat seine Ausfuehrungen von seinem Standpunkt aus sehr umfassend und stimmig beschrieben.
    Ich habe nur das „Problem“ (welches eigentlich gar keines ist), dass ich das Foto komplett anders lese, und zwar ziemlich sicher aus meinen bisherigen (als Laeufer und Radfahrer oft negativen) Erfahrungen heraus. Insofern leitet sich meine Interpretation hier aus diesen Erfahrungen ab. Auch deshalb, weil ich Hundemimik nicht sehr gut lesen kann, insbesondere bei stark behaarten Tieren wie dem Obigen. Wenn so ein Terrier hinter einem Zaun auftaucht, gabs in meinem Leben bisher praktisch ausnahmslos ein ausgepraegtes Revierverhalten. Deshalb lese ich das Bild auch eher wie „meins, also hau ab!“, was sich auf seine kleine Welt bestehend aus Blumentoepfen und Vorgartenpflanzen bezieht, die er wie im Hintergrund angedeutet hinter sich „versammelt“. Zu dieser Sicht passt das Querformat hier m.E. auch sehr gut, es hebt diese „Verteidigungshaltung“ sehr schoen hervor. Auch dass die Nase schon unscharf ist, setzt hier eine schoen klare Distanz zwischen schon sehr naher Hundeschnauze und dem Hintergrund (den es zu bewachen gilt).
    Die anderen technischen Dinge sehe ich genauso. Besonders die starke, eckige Vignette haette technisch besser ausgefuehrt werden koennen.
    Letztlich zeigen unsere unterschiedlichen Sichtweisen hier, dass man eben sehr viel in ein solches Foto hineininterpretieren kann, und das macht es interessant wie Christian oben ja auch schon schrieb. Damit ists fuer mich ein gutes Bild. :-)

    Viele Gruesse,
    Stefan

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    • Avatar
      Christian Bartusch sagte:

      Lieber Stefan,

      ich gebe dir vollkommen Recht. Man kann das Bild natürlich auch anders deuten. Vielen Dank, dass Du uns an Deiner Interpretation teilhaben lässt.

      Viele Grüße
      Christian

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