High Dynamic Range: Flau statt bunt

11 Kommentare
  1. Avatar
    Matthias Czepl sagte:

    Hallo dierk,
    danke für Deinen Kommentar! Zu den Menschen, dass hat LR selbst so hinbekommen. Die HDR / Panorama – Funktionen von LR sind da echt sehr gut … Die dunklere Gasse von Tilman gefällt mir auch besser. Das ist sehr realistisch geworden. Die org. Einzelbilder in RAW sind scharf. Auch das HDR-LR-Bild ist noch recht scharf. Wo die Schärfe verloren ging, kann ich so jetzt nicht nachvollziehen. Am f/16 liegt es i.m.h.o. nicht. f/16 hatte ich bewußt für durchgehende Tiefenschärfe/Schärfentiefe genutzt. … und danke für die Tipps!
    Matthias

    Antworten
  2. Avatar
    Tilman sagte:

    Hallo, tolles Bild, Mathias und interessante Besprechung, Peter. Dein Problem, Mathias, kenne ich nur zu gut. In Perpignan habe ich auch bereits Fotos von Schirmen gemacht☺… und der Kontrastunterschied zwischen dem blauen Himmel und den schattigen Gassen ist enorm. Die Bearbeitung darf aber, so finde ich, diesen Unterschied nicht vollkommen eliminieren. Das sieht künstlich aus. Und gerade bei diesem Bild, wo ja die Schirme wirklich im Vordergrund stehen sollten. Somit ist HDR alleine angewandt ziemlich ungeeignet. Und auch eine übertriebene Aufhellung der Gasse finde ich nicht gut. Ich habe mal das Bild schnell bearbeitet, um zu zeigen, was ich meine. Die Gasse habe ich abgedunkelt im Vergleich zu den Schirmen, Ausgangsbild war die HDR Version. Mit freundlichen Grüßen, Tilman

    Antworten
    • Avatar
      Matthias Czepl sagte:

      Danke für Deine Rückmeldung, Tilman. Die „aufgehellte“ Gasse fand ich auch nicht so prickelnd. Deine Bearbeitung entspricht der Realität am Besten. Wie genau hast Du das bearbeitet? Gasse markiert und abgedunkelt? Und die Schirme sind strahlender als bei mir, wie daß? :-)
      Mit freundlichen Grüßen, Matthias

    • Avatar
      Tilman sagte:

      Hallo Mathias, das Prinzip war das Bild in eine neue Ebene zu kopieren, und dann eine Maske zu definieren die langsam von dem einen Bild zu dem anderen blendet (so wie Peter). Oben habe ich dann den Kontrast verstärkt, das Bild etwas heller gemacht und dann auch noch die Farbsättigung erhöht. Ich wollte einfach bunte Schirme haben. Unten etwas dunkler gemacht. Anschließend eine Vignette, an den Seiten und unten, ein bisschen manuell geändert (ich benutze dazu auch 2 Ebenen, die Maske wo ich die Vignette anwende filtere ich mit einem Gauß-Filter, damit die Übergänge flüssig werden). Kurz, alles am Rand außer oben etwas dunkler gemacht, damit der Blick nach oben wandert. Und dann noch die mittleren Frequenzen etwas verstärkt (damit das Bild mehr plastisch wird). Alles mit GIMP, ein wunderbares Programm, auch wenn etwas schwer zu bedienen ☺

    • Avatar
      Matthias Czepl sagte:

      Ach ja, Gimp … hatte ich auch mal. War mir ehrlichgesagt zu mächtig und etwas zu kompliziert. Muss jetzt aber mal schauen, ob ich diese „Bildleistung“ auch mit LR hinbekomme, da dass Bild von Dir wirklich am Besten ist. So sah es aus … und so wollte ich es rüberbekommen. Also noch etwas experimentieren vor mir. Danke für die Tipps!!!
      Matthias

  3. Avatar
    Matthias Czepl sagte:

    Zuallererst, danke für die Besprechung! Sie gibt mir eine gute Rückmeldung. RAW und Stativ habe ich benutzt und die Belichtungszeit wurde verändert, sonst nichts. Der Grund für HDR lag im blauen Himmel, den ich einfach nicht blau hinbekommen habe. Aber da hat mir der Tipp mit dem Unterbelichten weitergeholfen! Ich habe das „mittlere“ Foto nochmal bearbeitet und siehe da, ja, ich hätte mir HDR sparen können :-) (siehe Anlagebild).

    Antworten
    • dierk
      dierk sagte:

      In 2004 fing ich an, HDR Aufnahmen zu machen, da die Dynamik der Nikon D70 sehr schnell an ihre Grenzen stieß. Ich habe zu der Zeit viele Innenaufnahmen von Kirchen gemacht, die natürlich bei Sonneneinstrahlung auch heute noch jeden Sensor überfordern. Ich mache auch jetzt in problematischen Situationen Braketing Serien, habe aber in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, dass die neuen Sensoren (besonders die Sony A7RII) so viel Dynamik liefern, dass meistens eine der Aufnahmen ausreichte. Dazu kommt, dass ich die meisten Aufnahmen mit 10 Bildern pro Sekunde aus der Hand mache, es sei denn, dass die längste Zeit der Serie trotz Stabilisierung nicht haltbar ist. Wenn ich wirklich HDR Verarbeitung benötige, mache ich diese immer sehr weich und bearbeite dann das Ergebnis in Kontrast und Helligkeit so, wie ich es mir vorstelle.

      Bei meinen HDR Bildern habe ich möglichst keine Bewegung im Bild, z.B. ist Wasser sehr problematisch. Bei dieser Aufnahme wundert mich sehr, dass die Personen in der HDR Bearbeitung einwandfrei sind. Matthias, hast du da besondere Bearbeitung vorgenommen oder hat LR das automatisch geschafft?
      So sieht die Gasse natürlich etwas lebendiger aus als ohne die Menschen.

      Das hier angehängte Bild kommt mir nicht so richtig scharf vor, was vielleicht durch die f/16 verursacht wurde. f/16 benutze ich nur in Ausnahmefällen.

      Die Bearbeitung von Tilman finde ich sehr natürlich, so eine enge Gasse darf nicht zu hell sein.

      VG
      dierk

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.