Tierfoto Eissturmvogel: Perfekte Diagonalen

1 Antwort
  1. dierk
    dierk sagte:

    genau, Sofie, Island ist auch schon ewig mein Fototraumziel. Schön, hier wieder von dir zu sehen!
    Nur würde ich sicher mit tausenden von Landschaften zurück kommen. Diese Art Dokumentation wie in dem hier gezeigten Bild wäre nichts für mich, wenn ich die Bilder mit den Profis vergleiche, die jede Menge Aufwand und Zeit investieren. Das kann man kaum besser machen.

    Bei diesem Bild fällt mir sofort die f/22 auf. Schon vor ca. 10 Jahren schrieb Lloyd Chambers von der Nikon D3x (24 MP), dass er unterhalb von f/5.6 Beugung festgestellt hat. f/22 würde ich außer bei Langzeitbelichtungen nie benutzen, da kann jeder einen einfachen Test machen und wird feststellen, dass zumindest ab f/11 die Beugung einsetzt und die Schärfe sehr stark beeinträchtigt.

    Durch die f/22 und eine relativ kurze Telebrennweite fällt hier auf, dass der Hinterfund gut zu erkennen ist. Vielleicht war das ja die Absicht. Normalerweise ist bei solchen Aufnahmen mit einer langen Brennweite der Hintergrund fast nicht erkennbar, wie bei den Albatrossen hier vor einigen Wochen auch zu sehen war.

    In dem verkleinerten Bild ist für mich kein Rauschen zu entdecken, sollte die Canon 5D Mark III wirklich bei ISO 640 schon merklich rauschen?

    Zu Regel 1 muss ich sagen, dass ich immer davon ausgehe, das Bild zu bearbeiten (bis auf vermeidbares Beschneiden). Was aus der Kamera kommt, ist für mich (wie bei einem Negativ) reines Rohmaterial. Besonders unter dem Aspekt, dass ich sehr viele Bilder in S/W mache (und schon vorher denke). Das ausrichten des Horizont mache ich meistens mit der automatischen Ausrichtung in LR unter Objektivkorrektur, die kann dann auch ggf. sich ergebende Ränder automatisch beschneiden.

    VG
    dierk

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