Photo-Foto: Auf Egglestones Spuren

2 Kommentare
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    Tilman sagte:

    Ein Bild was mich aus sehr anspricht. Herzlichen Glückwunsch Fabian, und Danke für die interessante Kritik, Peter. „Die kleine Ecke Sonnenlicht“ halte ich für wichtig, es ist ein Gegenpol zu dem etwas düsteren Bild, ohne jedoch ins Gewicht zu fallen. Die Farben in Peters Version finde ich nicht gut so. Der geringe Farbkontrast unterstreicht für mich ja gerade die etwas traurige, nostalgische Stimmung. Ich hätte das Bild geringfügig dunkler entwickelt, und dann noch die Sättigung etwa vermindert ☺. Die Aufteilung finde ich auch nicht gelungen. Peters Version ist sehr viel besser. Ich hätte hier aber das Bild oben (und dann auch rechts) ein wenig mehr beschnitten. Mit freundlichen Grüßen, und noch einmal Bravo, Tilman

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    Michael Gündling sagte:

    „Du hast sozusagen das Automatenselfie des Automaten geschossen.“ Das trifft es sehr gut! Mich spricht die Komposition auch sehr an. Es ist ein einfach strukturiertes Bild. Allerdings hat jedes Element seinen Bedeutungshorizont, und das macht es so interessant. Und das auf mehreren Ebenen: Klare Farben, klare geometrische Strukturen. Selbst der angesprochene Lichteinfall unten links ist wie mit dem Lineal gezogen. Die aufgestellten Flaschen, der Einblick in die Kabine mit dem unvermeidlichen Drehstuhl. Wer kennt das nicht? Durch diese Struktur wird der quadratische und anachronistische Photoautomat sehr dicht. Tolles Bild. Der Vergleich mit Eggleston ist gut gewählt (Ohne E wie in Stone, Peter!). Auch wenn die Bilder des Amerikaners immer wie Schnappschüsse daher kommen, während Dein Bild, wohl komponiert ist, Fabian. Das Tolle ist, dass man es fast nicht merkt. Die Kritik trifft es auf den Punkt. Gratulation!

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