Landschaft mit Vordergrund: Wählerisch sein

4 Kommentare
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    Martin Kaufmann sagte:

    Schreibfehler: „Mit dem Kommentar beweist der Fotograf, dass er nicht kopflos drauflos geknipst…“

    Es heißt: drauflosknipst.

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  2. dierk
    dierk sagte:

    David,
    zu den Bäumen und dem Zaun vorne ist schon genug gesagt worden. Weiter unten nahe am Wasser wäre vielleicht ein guter Standpunkt gewesen, vielleicht mit einem toten Baumstamm davor.
    Bei dem Licht kann ich mir wie Peter auch nicht vorstellen, dass man HDR braucht, du solltest es mal mit der besten Belichtung versuchen in LR mit dem Tiefenregler die Tiefen anheben. Da sollte bei einer modernen EOS genug drin sein. Ich bin immer wieder überrascht, was da alles heraus kommt.

    Ich finde, dass die Farben zu „verwaschen“ sind, mir fällt keine bessere Beschreibung ein. Wie ich auf deiner HP sehe, machst du Landschaften gerne bei flacher Sonne, wohl meisten abends und. da es dir wohl auf die Farben ankommt, alle in Farbe. Farbaufnahmen bei dem Licht werden für meinen Geschmack zu schnell wie Postkartenmotive. Die S/W Aufnahmen bei den Landschaften sind leider nicht zu erreichen, der link zu Chicago funktioniert nicht. Die Schottland – Ergänzungen habe ich nur durch Zufall entdeckt und da dann faszinierende S/W Aufnahmen gesehen!!

    In dem bei den Stillleben erwähnten Buch „Sehen und Gestalten“ schreibt David duChemin:
    „Eine Frage, die ich in meinen Workshops ständig stelle, ist: »Hast du es in
    Schwarzweiß probiert?« Es ist schon zu einem Running Gag geworden. Mein
    Glaube, dass jedes Element in einem Foto etwas bedeutet – und so vom
    Betrachter des Fotos auch gelesen wird –, trifft auch auf die Verwendung
    oder das Weglassen von Farbe zu. Wenn das Element nichts zum Bild beiträgt,
    dann lenkt es nur ab, und für kein Element trifft dies mehr zu als für Farbe.“

    Ich habe es einmal versucht, bin aber nicht zufrieden damit. Dafür sind richtige Wolken erforderlich. Was man dabei aber besonders sieht, sind die vielen Sensorflecken.

    Darüber hinaus rege ich immer wieder an, es mal mit stitchen zu versuchen. Ich schrieb hier vor einiger Zeit darüber. Gerade bei Landschaften ist das für beliebige Bildformate und Auflösungen einfach ideal und meistens auch aus der Hand machbar (dann natürlich nicht für HDR).

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  3. Avatar
    Frank sagte:

    Ich habe grosse Probleme mit der Komposition. Irgendwie hätte ich die lange dürre Tanne rechts im Bild lieber weggelassen, zumindest in der Spitze. Sie ragt wie eine Antenne oben aus dem Bild heraus. Dazu wäre ich ein wenig nach links gegangen, vielleicht einen halben Meter. Dort war noch etwas Platz bis zum Zaun. Also dorthin mit dem Stativ und die Kiesel am Ufer wären auch noch weg wenn ich das Stativ über die Zaunstangen erhöht hätte … Ich hätte dann die linke Tanne zu 60 % – also ein bisschen mehr als zur Hälfte mit auf das Bild genommen (statt jetzt nur angeschnitten) und die „Draht“tanne rechts schliesslich so beschnitten, dass ihre Antennenwirkung nicht das Bild verdirbt. Damit wäre auch ein bisschen mehr von den Gipfeln am rechten Rand mit im Bild …

    Naja, über Komposition lässt sich streiten, aber dort war wirklich ein schöneres Bild zu haben. Ein toller Platz, zu einer sehr fotogenen Zeit.

    Ein bisschen mehr Kontrast und sattere Farben täten dem Bild auch gut.

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