Adobe Photoshop ExpressLightroom, very light (und online)

Photoshop Express soll die ultraleichte Version der Adobe-Photoshop-Suite werden: Kostenlos und online. Die Flash-Plattform (im Betastadium) lässt viele bekannte Grundfunktionen der Nachbearbeitung aus Programmen wie Lightroom oder Apples Aperture zu.

Adobe Photoshop Express - Betaversion
Erster Blick auf Adobe Photoshop Express: Noch in Beta, soll die Online-Anwendung 2 Gigabyte Fotos kostenlos aufnehmen.

UPDATE 2: Die umstrittenen Nutzungsbedinungen sollen laut Adobe angepasst werden .

UPDATE: Beiträge zur Diskussion um die weitreichende Rechteabtretung für PSE-Nutzer sind auf neuerdings.com in den Kommentaren und in einem Text zu absurden Lizenzbestimmungen zu finden.

Adobe lädt zum Betatest von Photoshop Express, der kostenlosen Ultralight-Version der Bildbearbeitungssuite Photoshop – online:

Das vollständig auf Flash basierende System besteht aus einer Bildverwaltung und den Grundfunktionen der Foto-Nachbearbeitung, wie Beschneiden, Belichtungskorrektur, Farbsättigung, aber auch Weissabgleich, Fill-Light und Highlight, Schärfung und ein paar Sondereffekte.

In den Grundzügen und von der Optik her an Lightroom anlehnend, soll Photoshop Express offenbar Lust auf mehr machen und angehende Foto-Enthusiasten in die Welt der Nachbearbeitung einführen.

Auf einen ersten (sehr) flüchtigen Blick gibt sich Photoshop Express recht offen und bietet Schnittstellen für den Import von Bildern aus Photobucket, Facebook (?) und Picasa – nicht aber von Flickr.

Für die ernsthafte Nachbearbeitung ist Photoshop Express schon aufgrund des Tempos und der (hab ich noch nicht überprüft, steht aber schon aufgrund der Dateigröße wohl kaum zur Debatte) fehlenden RAW-Verarbeitung kaum geeignet, aber für die schnelle Publikation von JPGs für Freunde und Familie mit vorheriger Minimal-Bearbeitung dürfte es ebenso reichen wie für die Einführung von Neulingen.

Und ich sage das zwei Tage, nachdem ich einer hilfesuchenden Freundin mangels besserer Tools die wichtigste Bearbeitung von Weissabgleich und Bildschnitt in Irfanview beigebracht habe – nicht wirklich intuitiv…

Photoshop Express, öffentliche Betaversion. Vorerst offenbar nur in Englisch.

7 Kommentare
  1. Peter Sennhauser
    Peter Sennhauser sagte:

    Ich halte das für ein Missverständnis auf Grund der traurigen amerikanischen Realität, nach der sich Anbieter jeglicher Dienstleistungen vollständig legalistisch absichern müssen: Wenn Adobe die Bilder der Kunden auf ihren Servern „bearbeitet“ oder sie auch nur hostet und damit „veröffentlicht“, dann muss die Firma sicherstellen, dass nicht im Nachhinein jemand kommt und sie aufgrund angeblich fehlender Rechte verklagt. Die genau gleiche Diskussion hat beim Hobbykünstler-Netzwerk „Deviantart.com“ zu einer Revolte der Nutzer geführt. Aber grade, wer juristisch seinen Sitz in den USA hat, kommt wohl um völlig übertriebene Vorsichtsmassnahmen nicht herum – dazu gibts zu viele spezialisierte Anwälte, die nur auf eine Gelegenheit für eine Klage warten. Es ist das gleiche Spielchen wie die Abmahnungen in Deutschland, mit dem Unterschied, dass diese spezialisierten „legal firms“ nicht Abmahnschreiben an Private am Fliessband produzieren, sondern Milliardenklagen gegen Grossfirmen.

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