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Murphys Law ausgetrickst

Kennt ihr Murphys Gesetz? Wenn ein Fehler passieren kann, dann passiert er auch. Zum Beispiel verpasste Gelegenheiten für gute Fotos. Nichtsdestotrotz veröffentlicht Michael David Murphy diese in seinem Katalog „Unphotographable „.

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Michael David Murphy – No Flash Corner>

Bilder kann Michael David Murphy – er heisst tatsächlich so – bei Unphotographable natürlich keine zeigen. Denn die hat er ja aus den verschiedensten Gründen nicht machen können. Stattdessen beschreibt der Fotograf aus Atlanta, Georgia, die Situationen, aus denen vielleicht gute Bilder geworden wären.

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Jetzt auf Sendung: FotoTV

Fotografie und Television gleich FotoTV – das ist die Formel eines neuen Internetsenders aus Köln.

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Der „erste Videokanal über Digitalfotografie“ (FotoTV über FotoTV) richtet sich an Amateure wie Profis. Das Videoangebot umfasst sowohl technische Tipps wie Workshops, Interviews mit bekannten Fotografen oder Berichte über Festivals und andere Events. Im Moment verzeichnet der Sender mehr als 100 Beiträge in seiner Videobibliothek. Jede Woche sollen zwei und mehr neue dazu kommen. Ein eigenes Autorenteam ist mit der Produktion betraut. Weiterlesen

Die geprobte Katastrophe

Wenn Feuerwehr, Katastrophenhilfe oder Bundeswehr den Ernstfall proben, soll es möglichst echt zugehen. Tatjana Hallbaum bekam für ihre Dokumentation solcher Inszenierungen den Förderpreis des Bundes Freischaffender Foto-Designer BFF 2007.

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Vermummte Terroristen-Darsteller, rauchende Kulissen und blutig geschminkte Opfer – die Regisseure dieser Katastropenübungen lassen nichts aus. Das Ziel sind möglichst wirklichkeitsnahe Abläufe zur Vorbereitung des Ernstfalls. Und doch ist alles nur simuliert.

Tatjana Hallbaums Fotografien zeigen «echte« Bilder von «falschen« Katastrophen. Mit ihren Abbildungen von Inszenierungen zielt sie mitten in die Diskussion über Fiktion und Realität in der Fotografie.

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Elliotts legendäre Woodstock-Fotos

Woodstock – die Legende: Wer dieser Tage im August die alten Bilder noch einmal sehen will, der klickt zu Elliott Landy.

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Gedenkstein für das Woodstock-Festival 1969

Auf seiner Webseite sind die ganzen Bilderschätze versammelt. Es sind die offiziellen Fotos, denn Elliott Landy war auch der offizielle Fotograf des legendären Festivals. Der einzige übrigens – und deshalb wurde das Wochenende im August 1969 zu seinem Schicksal. Bis heute ist Landy als Fotograf nicht davon weggekommen. „Ich hatte Glück“, schreibt Landy darüber: Als er Jim Morrison oder Janis Joplin fotografierte, waren diese alle weitgehend unbekannt.

Elliott Landys Landyvision

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Das größte Foto der Welt

In Kalifornien hat eine Gruppe von Fotografen nicht das beste, aber jedenfalls das flächenmässig grösste Bild der Welt geschossen. Als Kamera diente ein Flugzeughangar.

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Das größte Foto der Welt zeigt: ein undeutliches Nichts. Oder höflicher gesagt: nichts Wichtiges. Staunen dürfen wir umso mehr über die technischen Daten. Denn das weltgrößte Foto wurde auch mit der weltgrößten Lochkamera (13x24X49 Meter) belichtet. Das neue Guiness-Buch erkennt diese Rekorde an.
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Photoshop für Fortgeschrittene (II)

Trotz der Möglichkeiten, die die digitale Bildbearbeitung (deren anschaulich aufbereiteten Möglichkeiten wir kürzlich hier vorgestellt haben) uns bietet, reicht sie bei vielen Aufgaben doch nicht aus. Dann müssen die „klassischen“ Techniken herhalten, und Handarbeit ist wieder gefragt.

Ein schönes Beispiel für „handgemachte Bilderwelten“ sind die Seiten von Thomas Herbrich. Die Bilder des Fotografen für diverse Werbekampagnen sind uns des öfteren begegnet, und der eine oder die andere wird sich gefragt haben, wie solche Fotografien entstehen.

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Foto-Bücher im virtuellen Raum

Die Brücke zwischen dem WorldWideWeb und dem Buch lässt sich auch virtuell schlagen, indem man das Offensichtlichste tut: Virtuelle Bücher erschaffen.

So schön das Internet auch sein mag, bietet es doch tagesaktuell eine große Plattform für Künstler aller Genres, beschränkt es sich doch immer auf den virtuellen Raum. Die Möglichkeiten des Stöberns in Buchläden auf der Suche nach unentdeckten Schätzen werden immer kleiner, man springt nur noch von Webseite zu Webseite, immer in der Hoffnung einen guten Fund zu machen. Manch einem kommt da das „Echte“ zu kurz.

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Bildersturm in Arles

Gegen eine der Hauptausstellungen der Rencontres d’Arles gibt es heftige Proteste. Eine regionale katholische Gruppierung geht gegen die Retrospektive des Werkes von Alberto García-Alix vor.

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Alberto García-Alix, Selbstporträt 2002

Die Libération berichtete darüber in ihrer Ausgabe vom 14. August.

Der deutsch-französische Kultursender Arte informierte in den Kulturnachrichten am gleichen Tag ebenfalls ganz kurz – und entschuldigte sich, dass der Sender die Bilder leider nicht zeigen dürfe. Das ist schon Zensur – und dieses garstige Wort nahmen auch Behördenvertreter bei der Präfektur bereits in den Mund.

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Bumdogs Traum

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Bumdog – downtown LA

Bumdog ist ein Obdachloser in Los Angeles mit einem Traum: „Ein Film, ich wollte immer einen Film machen.“ Sein erstes Video handelt von einem Buch des amerikanischen Fotografen Jim Goldberg: „Raised by Wolves“ – von Wölfen aufgezogen.

Jim Goldberg, Magnum-Fotograf seit 2006, fotografierte Ende der 1980er, Anfang der 90er Jahre obdachlose und verwahrloste Jugendliche in Los Angeles. Goldberg ist einer der ganz wenigen Fotografen, die ihre Bilder mit Texten ergänzen und erweitern.

Bumdog war gerade im Gefängnis von LA County, Er hatte die Idee zu einen kleinen Film über Bob Dylans Song „Like a Rolling Stone“ im Kopf. In der Zeitung las er einen Bericht über eine Ausstellung von Jim Goldberg: „Raised by Wolves“. Da wurde ihm klar, dass genau diese Bilder zu seiner Filmidee „Like a Rolling Stone“ passen würden.

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Wie Stephen Shore verstanden werden will

Wir haben die Quelle gefunden: Stephen Shores Äußerungen über die Qualität der Fotos bei Flickr stammen aus einem Interview, das er der Chef-Kuratorin der Henry Art Gallery in Seattle gegeben hatte. Die Galerie der University of Washington zeigte Ende 2006 eine Ausstellung mit Shores Bildern. Siehe das Posting auf fokussiert.com vom 9. August.

Shore At Henry
Die Henry Art Gallery führt Interviews mit den ausstellenden Künstlern und veröffentlicht diese Gespräche als „Artcasts“. So auch das Gespräch mit Shore, das es hier als mp3-Datei im Original zu hören gibt.
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