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Einführung in die Street Fotografie/Straßenfotografie – Teil 3/4: Street und Recht am Eigenen Bild

Eine Diskussion, die immer geführt wird, wenn erkennbare Personen im Foto sind, das an einem öffentlichen Ort aufgenommen wurde, ist: „Darf der das?“ Persönlichkeitsrecht und Recht am eigenen Bild sind ein Thema, das in verschiedenen Ländern verschieden gehandhabt wird. In den USA zum Beispiel gibt es den Begriff „reasonable expectation of privacy“ oder „begründete Erwartung von Privatsphäre“, während in Deutschland das Recht am eigenen Bild über allem steht. Verschiedene Kulturen haben Bilderverbote; anderorts gilt es als unschicklich, als Mann nicht zur Familie gehörende Frauen abzulichten. Man sollte sich daher mit den vorherrschenden rechtlichen und kulturellen Regeln vertraut machen, bevor man zur Kamera greift.
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Einführung in die Street Fotografie/Straßenfotografie – Teil 2/4: Muß Street kompositionell/technisch perfekt sein?

Nach meiner Begriffsbestimmung steht Perfektion nicht im Vordergrund. Viele Street Aufnahmen sind kompositionell und technisch perfekt, aber viele sind es eben nicht. Doch da sie die Zeit und den Ort so perfekt eingefangen haben, akzeptiert man es als Kompromiß.


Es existiert beispielsweise ein Foto von Helen Levitt von circa 1940, das einen kleinen Jungen und ein etwa gleichaltriges Mädchen beim Tanzen auf der Straße zeigt. Sie haben die Arme erhoben, selbstvergessen, und scheinbar nicht bemerkt, daß sie fotografiert wurden. Der kleine junge ist Afroamerikaner, das Mädchen weiß – und in einer Zeit, als es verpönt oder mancherorts gar verboten war, sich mit jemandem der anderen „Rasse“ abzugeben, ist das Foto deshalb noch bemerkenswerter. Es ist auch beim genauen Hinsehen etwas unscharf, aber sonst so perfekt eingefangen, daß diese Unschärfe dem Bild keinen Abbruch tut.
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Fotografien aus 24 Stunden: Eis, Nebel und Blumen

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Das schmelzende Eis des Titlis Gletschers, Nebel, der die Regenzeit ankündigt und Blumen für Vietnam.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Fotografien aus 24 Stunden: Sturm über dem Meer und in den Wahlkammern.

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Sturm über dem Meer und in den Wahlkammern.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Fotografien aus 24 Stunden: Wunder von Mensch und Natur

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Kleine und grosse Wunder erschaffen von der Natur und vom Menschen selbst. Wir müssen nur hinsehen.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Vivian Maier: Fotografieren war ihre Passion

Sie arbeitete als Kindermädchen und Fotografieren war ihre Passion – Vivian Maier. Nach ihrem Tod erst wurden ihre Negative entdeckt.

Vivian Maier - aus: A Life uncovered

100’000 Aufnahmen hat Vivian Maier hinterlassen, teils noch nicht einmal entwickelt. Entdeckt wurden sie in vielen Kisten – bei einer Zwangsversteigerung.

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Joachim Brohm: Schwarzweiß? Farbe!

Anfang der Achtzigerjahre war die Fotokunst schwarzweiß. Joachim Brohm griff als einer der ersten die „neue Farbe“ aus Amerika auf.

Joachim Brohm: o. T., aus Ruhrstadt, 1988-92 © Joachim Brohm, VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Bis heute ist Joachim Brohm beim Farbbild geblieben. Das umfangreiche Werk aus dreißig Jahren können wir uns aktuell in Köln anschauen.

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Anonyme Fotografie: Sex and Crime

Sex and Crime – Sexualität und Gewalt hängen eng zusammen, das will uns eine Ausstellung mit anonymen amerikanischen Fotografien vermitteln.

Anonym, aus der Ausstellung Sex and Crime, Only Photography Berlin

Die teils rührend amateurhaften Pin-ups und die Fotos aus Verbrecherkarteien sind aktuell in einer Ausstellung in Berlin zu sehen.

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