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Fotowettbewerb des Familienministeriums: …und danke für Eure Rechte

Dass Fotowettbewerbe bisweilen zur Beschaffung von Bildmaterial für kommerzielle Zwecke dienen, ist hinlänglich bekannt. Wenn sich allerdings das Deutsche Familienministerium auf solche zwielichtigen Wege begibt, grenzt das an einen Skandal.

[textad]Was heisst schon fair? Website des Familienministeriums.

Bereits im vergangenen Jahr hat der Fall des Fotowettbewerbs des Hamburg Cruise Centers für berechtigte Aufregung gesorgt: Die Bedingungen der Ausschreibung sicherten dem Center die Nutzungsrechte an den eingereichten Bildern – kostenlos.

Noch sehr viel weiter gehen die juristischen und moralischen Fragen, wenn ausgerechnet das deutsche Familienministerium auf den gleichen Trick setzt, um sich Bildmaterial zu beschaffen:

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Copyright als Sicherheit: Annie Leibovitz im Pfandhaus

Annie Leibovitz musste sich im Pfandhaus Geld leihen – als Sicherheit hat sie die Rechte an all ihren Bildern hinterlegt. Dieweil erweist sich ihre Ausstellung in Berlin als Publikumsmagnet.

Annie Leibovitz an der Eröffnung der Ausstellung in Berlin (Bild Keystone/ AP / Michael Sohn)

Annie Leibovitz hat sich nach Berichten der New York Times und des UK Guardian von einer New Yorker Gesellschaft namens Art Capital 15 Millionen US-Dollar geliehen. Der Kredit wurde mit Leibovitz‘ privatem Besitz abgesichert und zusätzlich mit den Rechten auf alle ihre Bilder. Auch auf diejenigen, die sie in Zukunft machen wird, bis die Verpflichtungen wieder abgelöst sind.

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