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Leserfoto: Schweden machen nicht nur schräge Werbung …

Die Gunst der “Blauen Stunde“ nutzen und ein perfektes Bild erstellen, ist scheinbar nicht so einfach.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Florian Bennewitz).

Kommentar des Fotografen:

Dieses alte, nur spärlich beleuchtete Fabrikgebäude sah ich in Nyköping, Schweden, direkt hinter einer Stromschnelle. Die recht lang gewählte Belichtungszeit erschuf dabei den faszinierenden Anblick des Wassers.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Florian Bennewitz:

Der Sommer in Schweden bietet jede Menge Motive, abseits der Natur mit glasklaren oder rostbraunen Seen, Wäldern, Hügeln und Elchen kann auch architektonische Kleinode und historische Kulturdenkmäler entdecken und ablichten.

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Leserfoto: Die Gunst der blauen Stunde

Nächtliches Farbenspiel benötigt immer einen Anteil Restlicht oder zumindest Fremdlicht.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ragnar Manneck).

Kommentar des Fotografen:

Nächtliches Farbenspiel
Mich faszinierte Lichtstimmung und die Farben und wollte den Eindruck ins Bild setzen.
Eine Aufnahme bei Regen. Kleine Nachbearbeitung mit PSE 8

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Ragnar Manneck:

Ich kann Ragnar gut verstehen, dass er fasziniert von den Farben der Nacht zur Kamera gegriffen hat und dann auch noch sein Stativ mit zu Hilfe zog. Ohne Stativ oder eine andere stabile Auflage besteht keine Chance für stimmungsvolle Nachtaufnahmen. Und die Stimmung ist es, die mir in Ragnars Bild noch ein wenig fehlt.

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Leserfoto: Die Brücke am Fluss

Blaue Stunde und warmes Licht dank zwei Aufnahmen mit unterschiedlichem Weissabgleich

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sascha Pihan).

Kommentar des Fotografen:

Die Theodor-Heuss-Brücke in Mainz bei Nacht. Ich liebe den Kontrast der warmen und kalten Farben durch die unterschiedliche Beleuchtung der Brücke. Um diesen Effekt in einem Bild zu erzielen, wurden hier zwei Aufnahmen mit unterschiedlichem Weißabgleich übereinander gelegt.

Profi Barbara Hess meint zum Bild von Sascha Pihan:

Die sogenannte blaue Stunde präsentiert sich hier im schönsten Licht. Am Himmel sind noch die letzten Sonnenstrahlen und ein paar Wolken zu sehen und die Beleuchtung der Stadt hat bereits eingesetzt, was dem kalten Blau die nötige Wärme zurück gibt.

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Seeing the Unseen: Landschaften bei Nacht

Da strahlt der Vollmond in der Nacht. Die Sterne ziehen Spuren, und Meeresgischt löst sich in feinem Nebel auf. Wie Landschaftsfotografie bei Nacht geht, zeigt uns das Buch „Seeing the Unseen“.

© Alister Benn - aus: Seeing the Unseen

© Alister Benn – aus: Seeing the Unseen

Ja, die Nacht hält viele Ungesehenes bereit. Aber wie die Belichtung messen, wie die Sterne scharf kriegen (oder eben nicht), wie das Mondlicht bewusst einsetzen? Das alles erzählt uns Alister Benn in seinem Buch.

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Hafenbild: In der Blauen Stunde

Das Licht der Blauen Stunde bietet häufig ideale Aufnahmebedingungen, wenn es darum geht, sowohl das Tageslicht der Umgebung wie auch das Kunstlicht der Häuser im richtigen Kontrastumfang zu zeigen. Allerdings braucht eine Aufnahme nicht nur ein gutes Licht, sondern auch eine gute Gestaltung.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Borg Enders).

Kommentar des Fotografen:

Aufnahme des neuen Museumshafen in der Hamburger Hafencity zur Blauen Stunde.

Profi Martin Zurmuehle meint zum Bild von Borg Enders:

Das richtige Licht ist die Basis für viele gute Bilder. Sonne und blauer Himmel zur Mittagszeit ist dabei für die meisten Motive nicht das beste Licht, weil der Kontrastumfang zu hoch ist und deshalb die hellen Bereich zum Überstrahlen neigen, während die dunklen Bereiche ins Schwarze absaufen. Die Randzeiten des Tages sind daher meistens besser geeignet:

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Strassenszene: Verwischt, aber spannend

Dramatik lässt sich auch durch fotografische Technik wie das Mitziehen erreichen – oder erhöhen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Peter von Känel).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Peter von Känel).

Kommentar des Fotografen:

Korat, Thailand. Blaue Stunde. Die Lichter der Geschäfte und das Licht des Himmels vermischen sich. Ich ziehe mit, so dass der Hintergrund verwischt. Foto leicht gesättigt.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Peter von Känel:

Verwischte Bilder durch Mitziehen sind außergewöhnlich. Das liegt daran, dass sie schwer zu machen sind und man sie sehr selten sieht. Manchmal lohnt es sich jedoch, diese Technik einzusetzen. So wie hier.

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Nachtaufnahme: Die dunkle Seite des Mondes

Es bedarf schon ein wenig der Planung, gute Nachtaufnahmen zu schaffen, weil vieles ganz anders auf dem Chip landet, als du es mit dem Auge siehst.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Andreas Epmeier).

Kommentar des Fotografen:

Das war einer meiner ersten Versuche einer Nachtaufnahme. Das Bild zeigt das Industriegebiet Hagen von der Syburg aus. Fasziniert haben mich persönlich die Farben und das die „Abgase“ bei einer Belichtungszeit von 30 sec sichtbar wurden – das helle „Band“ in der Mitte ist die A1. Für gute Tips von Industrie- und Nachtaufnahmen bin ich immer dankbar.

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von Andreas Epmeier:

Als erstes möchte gerne auf einen fokussiert Text von Peter über Nachtaufnahmen verweisen – Hier sind gute Beispiele und Übungen zu Nachtaufnahmen zu sehen, die nicht wirklich in der Nacht entstanden sind.

Meine Erfahrungswerte bestätigen auch, dass die zeit vor der echten Dunkelheit die beste ist für „Nachtaufnahmen“:

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Nächtliche Kamerafahrt mit Auto: Energieeeeee!

Im fahrenden Auto lassen sich nachts originelle Bilder schiessen. Ein Stativ, gute Strassen und wenig Gegenverkehr vorausgesetzt.

Mit der Kamera auf Intervall-Auslösung und 10mm-Weitwinkel nachts im Auto unterwegs (©PS, Klick für Grossansicht und Technische Daten)

Gefunden habe ich die Idee für dieses Bild bei den Webperlen von Fotoholikerin Julia Stern; die verweist auf dphotojournal.com, und dort wird die Technik von Fotograf Ben McLeod erklärt, der es mit seinen Autofahrt-Bildern zu einer beachtlichen Perfektion gebracht hat.

Meine sind beim ersten Selbstversuch nicht ganz so sauber gelungen (was vielleicht auch am weit weniger sauberen Auto liegt), aber es war ein Heidenspass, mit klickender Kamera in San Francisco rumzukurven:

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Nachtaufnahme: Schwarze Stunde – lichter Moment

Nachtaufnahmen gelingen am besten in der Dämmerung, und wenn die Möglichkeit des HDR genutzt wird, sollte man es auch sehen.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© A. Wagner).

Kommentar des Fotografen:

Es handelt sich hier um erste Gehversuche mit neuer Kamera. Ich bin zwar kein Anfänger in der Fotografie, aber von der Qualität, die mir vorschwebt, noch sehr weit entfernt. Ich möchte mich in nächster Zeit auf Architektur und Industrie konzentrieren. Als nächsten Schritt möchte ich das Augenmerk auf Gestaltung und Aussage des Bildes legen. Eins nach dem anderen…Ich bitte um Kommentierung der ersten Versuche hier, denn besser werden hat noch keinem geschadet…

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von A Wagner:

Die Nacht ist nicht allein zu schlafen da, sang Gustaf Gründgens schon 1938 im „Tanz auf dem Vulkan“. Und auch in deinem Bild bricht etwas aus, leider sind es in diesem Fall die Lichter, und das ist ganz selten erwünscht:

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Landschaftsfotografie: Nach Sonnenuntergang

Es muss nicht immer Vollmond sein: Aufnahmen nach Sonnenuntergang können auch bei Sichelmond oder scheinbar vollständiger Dunkelheit grossartige Fotos ergeben. Ein paar Tricks helfen dabei.

Die 30 minütige Belichtung - das Licht der Venus erhellt die Berge nicht mehr. (©PS)

Die 30 minütige Belichtung – das Licht der Venus erhellt die Berge nicht mehr. (©PS)

Ein Faszinosum der Wüste oder einfach abgelegener Gebiete (in den Weiten der USA beispielsweise) sind die absolut sternenklaren Nächte. Und wer hier draussen auf Fotopirsch ist und ohnehin jeden Sonnenauf- und Untergang erlebt, der sollte sich auch nach anderen Möglichkeiten umsehen, diese unglaubliche Szenerie zu nutzen. Wir haben das im Death-Valley-Workshop getan, sehr viel Spass gehabt, unheimlich gefroren und am Ende staunend die Sternspuren-Bilder heimgetragen, die unsere Digitalkameras ausgespuckt haben. Das weitaus beste darunter hat Rick Trautner allerdings später am Mono Lake, etwa hundert Kilometer nördlich, geschossen.

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