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Tutorial Panorama-Fotografie (4/4): Der Nodalpunktadapter

Aus der Hand ein breites Panorama zu schiessen ist sehr, sehr schwierig. Mit dem Stativ geht’s besser, aber am besten geht es mit Stativ und Nodalpunktadapter.

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Der Nodalpunktadapter (Affiliate-Link) ist ein an sich sehr wichtiges Instrument für die Panoramafotografie. Es wird erst am Ende dieses Panorama-Fotografie-Tutorials erwähnt, weil es zwar theoretisch immer verwendet werden müsste, in der Praxis tatsächlich nur für Panoramen nötig ist, bei denen Objekte sich recht nahe an der Kamera (wenige Meter und näher) vor einem deutlich weiter entfernten Hintergrund befinden; nimmt man z.B. in der Landschaft ein Panorama mit einer Normal- oder gar Telebrennweite auf, wo sämtliche Objekte ziemlich weit vom Kamerastandort entfernt sind, kann man auf diesen Adapter getrost verzichten. Weiterlesen

Mitzieher: Bewegung als Motiv

Fotografie kann Vorgänge als Motiv haben, weil sie anders sieht als wir.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Moritz Wörle).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild ist im Rahmen eines Projektes für die Schule entstanden. Selbstgewähltes Thema war „Bewegung“. Die Technik die Kamera mitzubewegen während sich das Objekt bewegt hatte es mir angetan. Ich habe probiert das ganze in verschiedenen Situationen umzusetzen wie z.B. in diesem Bild eines Besuchers in einer Kathedrale.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Moritz Wörle:

Ein Mann in rotem Pullover mit hinter dem Rücken verschränkten Armen geht in diesem Bild von der Kamera weg in einen zeremonialen Raum. Es kann ein Rathaus, eine Uni oder ein Gerichtsgebäude, vielleicht auch ein Museum sein: Am Boden ist in der Bewegungsunschärfe ein Siegel zu erkennen. Die Kmaera wurde für die Aufnahme in einer Drehbewegung dem Mann entsprechend nach rechts mitgezogen.

Diese Aufnahme hat etwas, obwohl sie kein an sich spannendes gegenständliches Motiv zeigt. Deine selbstgestellte Aufgabe, Bewegung zu zeigen, hätten zwar die meisten von uns wohl anders und mit deutlich mehr „Schwung“ gelöst, aber das Bild ist sehr spannend, weil es seinen Inhalt nicht auf den ersten Blick preisgibt:

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Flaschenspiegelung: Falscher Fuffziger

Einfache Effekte – wie eine Drehung – können Fotografien spannender machen. Dabei sollte der Eindruck einer „Fälschung“ vermieden werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thomas Renner).

Kommentar des Fotografen:

Jahrmarktsstillleben Das Bild entstand letztes Jahr auf dem hiesigen Jahrmarkt. Ich mache gerne Aufnahmen von Spiegelungen und die Pfütze samt Flasche stach mir sofort ins Auge. Das Bild hab ich um 180° gedreht, finde es so noch fesselnder :-).

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thomas Renner:

Eine Spiegelung von Passanten in einer Pfütze auf der Strasse. Das Bild im Querformat ist geprägt von kräftigen Farben, einer spürbaren Jahrmarktstimmung und einer kleinen Bierflasche im Vordergrund, die seltsam schlecht einzuordnen ist: Sie scheint über der Spiegelung der Passanten in der Luft zu schweben.

Mein erster Gedanke, nachdem ich das Bild eine Weile logisch zu erfassen versucht hatte:

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