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Fotografieren im Museum: Bildbetrachtung

Museen bieten aus verschiedenen Gründen ein spannendes Umfeld für Fotografen. Das Licht ist anders, die Räume erst recht und die Menschen darin sowieso.

bildbetrachtung

Walter von Emden aus Eningen schreibt zu diesem Bild: Aufgenommen abends im Kunstmuseum Stuttgart. Gereizt hat mich die besondere Architektur mit Sichtachsen über die Stockwerke und quer durch die Ausstellungsräume – aus einer solchen ist auch dies Bild aufgenommen. Neben Architektur und Exponaten ist das Verhalten der Besucher zur Kunst spannend. Das zeigt auch dieses Bild: eine Besucherin mit „geteiltem“ Blick, die sich doch im Bild widerspiegelt. Das finde ich gut eingefangen. Bzgl. Kompositon und Beschnitt (das Bild ist unbeschnitten) bin ich mir nicht sicher. Bearbeitung in LR Belichtung, Kontrast und Klarheit angehoben.

Dort, wo Menschen Kunst betrachten, lässt sich Kunst schaffen. Woran das liegt? Vielleicht am Licht, an der Stimmung, am Kontext. Weiterlesen

Gasse in Carona: Virtuelle Räume

Das Spiel mit Flächen und Strukturen führt oft in die Abstraktion. Wenn es sich mit bildhafter Darstellung mischt, wird die Geschichte besonders interessant. Hier entsteht sozusagen ein gekrümmter Raum…

Gasse in Carona, TI, Schweiz. Aufgenommen auf Farb-Diafilm, gescannt und in Photoshop bearbeitet. © Hans Georg Sandforth

Gasse in Carona, TI, Schweiz. Aufgenommen auf Farb-Diafilm, gescannt und in Photoshop bearbeitet. © Hans Georg Sandforth

Hans Georg Sandforth aus Rietberg: „Gasse in einem Tessiner Bergdorf“. Das Bild wurde mit einer Nikon FM2 auf Farbdiafilm aufgenommen, später gescannt, in Photoshop bearbeitet und in SW konvertiert. Gereizt hat mich am Motiv die Komposition der Formen und strukturierten Flächen.

Die meisten hier kennen wohl den Künstler M.C. Escher.  Er hat sein Publikum im letzten Jahrhundert mit Zeichnungen fasziniert, die vielfach von optischen Täuschungen, (Affiliate-Link) geometrischen Spielereien und der Mischung aus Foto-Realismus und Abstraktion geprägt waren. Du hast sozusagen das fotografische Pendant zu Eschers Grafik der „unmöglichen Konstruktionen“ geschaffen – sehr interessante Stilrichtung! Weiterlesen

Dunst macht das Foto: Am Nordufer Rügen

Auch oder gerade bei Schmuddelwetter können aussagestarke Landschaftsbilder entstehen. Wenn man diese in Schwarzweiß umwandelt, sollte man jedoch darauf achten, daß ein kohärentes Ganzes dabei herauskommt.

Nikon D610, 105mm, 1/250sec, f16, ISO 400 - (c) Patricia Stein

Nikon D610, 105mm, 1/250sec, f16, ISO 400 – (c) Patricia Stein

Patricia Stein aus Dranske schreibt zu diesem Bild:

Es war ein trüber Vormittag und ich wollte mit dem Tele die Wildheit des Ufers und die Staffelung der Steilküste zusammen raffen. Es war mir auch wichtig eine möglichst große Schärfentiefe zu bekommen so dass auch die Personen in der Ferne noch gut zu erkennen sind, sie geben einen, wie ich finde, guten Größenvergleich ab. In Schwarz – Weiß umgewandelt habe ich mit Lightroom.

Ich bin gespannt zu hören was ich noch hätte besser machen können.

Eine dieser sogenannten „Regeln“ in der Landschaftsfotografie ist, daß die Leute nur bei bestimmten Lichtverhältnissen fotografieren gehen – „Blaue“ und „Goldene Stunde“, und klare Sicht bitte. Außerdem wird Wasser gerne mit langer Verschlußzeit abgelichtet, damit es weich verschwimmt. Wie Du hier zeigst, muß das alles nicht so sein. Glückwunsch zu einem, wie ich meine, insgesamt recht gelungenem Foto. Weiterlesen