Beiträge

Bruce Barnbaum: Die Kunst der Fotografie

Zwei Kilo Buch und jede Menge Wissen: Bruce Barnbaums Kompendium »Die Kunst der Fotografie“ ist in jeder Hinsicht ein gewichtiges Werk.

Und ein Werk, das man nicht nebenher lesen kann und sollte. Es fordert viel Aufmerksamkeit und belohnt den fleißigen Leser mit ebenso vielen Inspirationen und Einsichten – auch die fortgeschrittenen Fotografen unter uns.

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Momentum. Dichter in Szenen: Authentische Fälschungen

Dichter, Autoren und sowie Schlüsselszenen und Inspirationen für ihr literarisches Schaffens ins Bild zu setzen, das war das Ziel von Alexander Paul Englerts Fotoprojekt «Momentum. Dichter in Szenen» (Wienand Verlag). Das Projekt ist gelungen und das Ergebnis ist ein in vielerlei Hinsicht äußerst interessanter, sehenswerter und lehrreicher Bildband.

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Robert Häusser: Fotografie und Lyrik

Robert Häusser – die Fotografien dieses Klassikers der deutschen Fotografie sehen wir aktuell in Köln zusammen mit eigens dazu verfassten Gedichten.

Definitivum_1977 © Robert Haeusser

37 bekannte Lyrikerinnen und Lyriker – darunter Wolf Biermann, Ulla Hahn, Günter Kunert oder Peter Rühmkorf – schrieben eigens Gedichte zu Bildern aus dem siebzig Jahre umfassenden Werk von Robert Häusser. Fotos und Gedichte – wie geht das zusammen?

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Fotoespresso 2/2010: Über das neue Photoshop CS5

Was bringt Photoshop CS5 uns Fotografen? Der neue Fotoespresso gibt einen Überblick zu den neuen Funktionen.

Fotoespresso 2/10 mit den Neuerungen bei Photoshop CS5

Der kostenlose Newsletter Ausgabe 2/2010 berichtet auch über Erfahrungen mit dem iPad: Was kann Apples neuestes Gerät den Fotografen nützen? Weiterlesen

Elger Esser: Motive in ihrer „Eigenzeit“

Elger Esser fotografiert Landschaften, als wären es Stücke aus der Frühzeit der Fotografie. Seine Motive sollen sich aus der Zeit herauslösen, in der sie fotografiert wurden, und in ihrer „Eigenzeit“ im Bild erfasst werden.

Elger Esser: Blois I, 1998

Elger Esser lehnt sich bewusst an Marcel Prousts „Temps perdu“ an. Seine aktuell im Stuttgarter Kunstmuseum zu sehende Ausstellung nennt er „Eigenzeit“.

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T. A. Hoffmanns „Kunst der Schwarzweißfotografie“: Schule der Bildgestaltung

Bildgestaltung, Komposition und Blickführung: Dieses Buch deckt die wichtigsten Themen ab und gibt anschauliche Beispiele – und das nicht nur für die Schwarzweiss-Fotografie.

Die Kunst der Schwarzweissfotografie – Torsten Andreas Hoffmann

Letztens hatte ich bei einer Bildkritik auf die Bildgestaltung mittels Dreieckskomposition, Bildrhythmik, „Goldener Schnitt“ etc. hingewiesen und wurde nach empfehlenswerter Lektüre gefragt. Torsten Andreas Hoffmanns „Die Kunst der Schwarzweissfotografie“ (Affiliate-Link) ist eine Antwort auf diese Frage.

Für Profifotografen und Amateure wurden in den letzten Jahren zahlreiche Lehrbücher über die digitale Technik, Kameras und die neuesten Bildbearbeitungsprogramme geschrieben.

Nur eins schien dabei zum Teil fast in Vergessenheit geraten zu sein:

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Arno Schmidt: Der Schriftsteller als Fotograf

Die Fotografie gehörte immer zum Leben des Schriftstellers Arno Schmidt – für die privaten Momente, als Hilfsmittel zum Schreiben, später in eigenständiger Qualität.

Aus dem Buch: Arno Schmidt - Vier mal vier, Fotografien aus Bargfeld

Vom Preisgeld seines erstes Literaturpreises 1950 kaufte sich Arno Schmidt („Zettels Traum“) eine Rollfilmkamera- so wichtig war ihm dieses Hilfsmittel. Im Nachlass fanden sich rund tausend Schwarzweißbilder und etwa 2500 Dias. Eine Auswahl wird diesen Sommer in Cottbus gezeigt.

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Zurück in die Zukunft: Die Fotografie nach Feininger

An den grundsätzlichen Weisheiten der Standardwerke der Fotografie wie Feiningers Fotolehre hat sich nichts geändert – und an der Kritik, wonach bessere, einfachere Technik nicht unbedingt mit mehr künstlerischer Qualität einhergeht, auch nicht.

Die hohe Schule der Fotografie von Andreas Feininger, Ausgabe 1965 © HKAls ich mein Bücherregal nach geeigneter Literatur durchsah, um mich für diesen Artikel inspirieren zu lassen, bemerkte ich zwei Dinge: Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit der Fotografie, und das Buch, aus dem ich am meisten gelernt habe, ist 48 Jahre alt. Meine Anfänge und die Veröffentlichung von Andreas Feiningers Hohe Schule der Fotografie liegen also in analoger Vorzeit.

Die erste bezahlbare Digitalkamera, die ich benutzte, kam vor zehn Jahren auf den Markt – die Nikon D1. Was hatte sich verändert? Ernsthaft fotografieren konnte man mit der D1 nicht, die Auflösung reichte höchstens für Experimente, wie zusammengesetzte QuickTime VR Panoramen, bei denen der Aufwand des Scannens der vielen einzelnen Aufnahmen vom Kleinbildfilm sehr groß war. Also ein kleiner Fortschritt für die Bildproduktion damals und eine Explosion heute: Die Menge der geschossenen und digital veröffentlichten Bilder hat sich im letzten Jahrzehnt vervielfacht.

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Nachschlagewerk Bildverarbeitung: Für Analog- und Digitalfotografen

Ein umfassendes Buch beschreibt die Technik der professionellen Bildverarbeitung und -Korrektur. Nicht nur für Analogfotografen.

Trotz des scheinbar unaufhaltsamen Siegeszuges der Digitalkamera im Amateur- wie auch im professionellen Bereich, hält sich die analoge Fotografie standhaft.

Dabei sind es nicht nur Nostalgiker, die den Umstieg scheuen. Selbst „neue“ Fotografen, die erst durch die Digitaltechnik zur Fotografie gekommen sind, probieren alte analoge Techniken aus und wollen das Fotografieren mit Film kennenlernen.

Auch im Netz, eigentlich eine Domäne der Digitalfreunde, entstehen Foren für Analogfotografen, und Bildportale wie Flickr werden immer wieder zur Präsentationsplattform analoger Fotografien.

Doch was die Analogfotografen heute machen, ist nicht die klassische, chemische Fotografie, sondern wird vielmehr zu einer Mischung beider Welten. Durch Digitalisierung und Bearbeitung wird das klassische Labor vom Computer abgelöst und der Fotograf kombiniert die Vorteile beider Medien. So kommt es immer mehr zu einer „hybriden“ Arbeitsweise. Und hier setzt dieses Buch an.

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Porträts retuschieren für Profis: Komplettanleitung mit Workflow

Die Arbeit mit Photoshop an Porträt-Fotos ist eine eigene Disziplin der Bildbearbeitung. Spezialist Matthias Matthai hat ein umfassendes Buch mit Anleitungen, konkreten Beispielen und Workflow verfasst.

Portätretusche: Das BuchZu einer erfolgreichen und überzeugenden Porträtretusche gehören neben dem Beherrschen der einzelnen Photoshop-Werkzeuge auch Kenntnisse über deren vielfältige Kombinationsmöglichkeiten und den richtigen Arbeitsablauf.

Der Autor Matthias Matthai verdeutlicht in seinem Buch „Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop“, welche Korrekturen in welcher Reihenfolge vorgenommen werden sollten und warum.

Anhand von Retuschekategorien werden der benötigte Zeitansatz und die Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit der eigenen Arbeit aufgezeigt.

Für mich als Berufsfotografen ist es besonders wichtig, ökonomisch und doch präzise an die Bildbearbeitung heranzugehen. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Wegen am Computer, und Matthai liefert viele Anstösse und ganz konkrete Beispiele:

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