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Gastartikel:
Fotografie und Kleidung

Sie sind beinahe untrennbar miteinander verbunden: Kleidung und Fotografie. Spezielle Kleidung im Zusammenhang mit Fotografie schafft Berufe (Fotomodel), ihre Abwesenheit beim Ablichten kreiert Genre (Aktfotografie).

Wir selbst treten selbstbewusster vor der Kamera auf, wenn wir Kleidung tragen, in der wir uns wohl fühlen oder attraktiv finden. Und steht ein besonderer Anlass an, verkleiden wir uns, schlüpfen in neue Rollen. Originelle und interessante Motive verleiten Profis wie Amateure an solchen Tagen dazu, mehr Fotos zu schieβen als sonst.
Chargesheimer - Jeck, loss Jeck elans, um 1950 © Museum Ludwig, Köln
“Kleider machen Leute”
Kleidung ist viel mehr als der Stoff, der den menschlichen Körper verhüllt. Weiterlesen

Jürgen Heinemann/Tobias Zielony:
Zwei Generationen

Zwei Fotografen verschiedener Generationen – der älteren, der jüngeren: Jürgen Heinemann und Tobias Zielony. Was trennt sie, was vereint sie?

Jürgen Heinemann: Semana Santa, Sevilla, 1960

Der Ältere (Jürgen Heinemann) wie der Jüngere (Tobias Zielony) teilen ein grundsätzliches fotografisches Interesse an der Gesellschaft. Ihre Einstellung zur Fotografie unterscheidet sie.

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Pidder Auberger:
Foto und Grafik

Pidder Auberger ist bildender Künstler und verwendet die Fotografie als selbstverständliches Medium seiner Kunst. Fotografie und Grafik kommen zusammen.

Pidder Auberger: Schulterkuss 7

Pidder Auberger arbeitet mit „normaler“ Kamerafotografie, mit Fotogrammen und der Cliché-verre-Technik. Die Arbeiten sind aktuell in Essen zu sehen – zusammen mit Holzschnitten.

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Paul Graham:
Die ungeschminkte Wirklichkeit

Der Brite Paul Graham richtet seinen Blick ohne Umschweife auf die soziale Wirklichkeit – sei es im Arbeitsamt oder in der Landschaft Nordirlands. Und er findet, Digitaltechnik befreie die Fotografen.

Paul Graham: Fotografie aus der Serie Beyond Caring, 1984-85. © Paul Graham, 2008

Paul Graham steht in der Tradition der britischen sozialdokumentarischen Fotografie, die nach dem Zweiten Weltkrieg der gebürtige Hamburger Bill Brandt begründet hat. Das Essener Museum Folkwang zeigt erstmals in Deutschland eine Zusammenfassung von Grahams Werk.

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Folkwang-Museum Essen:
Straße oder Studio?

Straße und Studio – zwei Orte, an denen Fotografie entsteht. Das Museum Folkwang in Essen widmet diesen zentralen Produktionsorten eine Ausstellung: „Street & Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie“.

Robert Doisneau: Les Amoureux du Vert-Galant (The Lovers from Vert-Galant), 1950 Fotografische Sammlung, Museum Folkwang, Essen (c) The Estate of Robert Doisneau & Agence Rapho Agence Rapho/ Camera Press

Mit rund 300 Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert zeigt sich da ein Überblick über die Geschichte der Fotografie – die laut Folkwang-Museum ein Medium der Stadt ist.

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Robert Franks Paris:
Ein Amerikaner aus Zürich

Als Amerikaner kam er nach Paris zurück – der in Zürich aufgewachsene Robert Frank, berühmt geworden mit dem epochemachenden Fotobuch „The Americans“. Die Paris-Bilder lassen davon schon einiges vorahnen.

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Robert Frank: Paris – Blinder Straßensänger mit Akkordeon und zuschauende Kinder, ca. 1950, © Robert Frank

In der Ausstellung „Robert Frank. Paris“ zeigt das Essener Museum Folkwang erstmals eine umfangreiche Auswahl aus den Anfang der 1950er Jahre entstandenen Paris-Bildern von Robert Frank. Ein Teil dieser Aufnahmen wird erstmals veröffentlicht. Sie wurden eigens für die Ausstellung in Essen und das Begleitbuch ausgewählt und zum Teil neu vergrößert.

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