What the DuckDie Foto-Ente ist zwei

„What the Duck“ – die Ente mit der Kamera – ist zwei geworden. Eine echte Tellerwäscher-Geschichte des Web 2.0, die ihren Schöpfer Aaron Johnson bekannt und erfolgreich machte.

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Übersetzung: „Während du dich in deinem Mittelmaß gewälzt hast, ließ meine Karriere mich zu Ruhm und Vermögen aufsteigen.“ – „Was raufgeht, muss auch wieder runterkommen.“

Die obige Zeichnung ist die Geburtstagsausgabe und hat schon die Nummer 523. Wir haben schon mal über What The Duck berichtet, da stand der Zähler bei knapp 300 Comic-Strips.

„What the Duck“ enstand damals im Sommer 2006 als Lückenfüller, weil Aaron Johnson ein bisschen Material für das Weblog seiner Band benötigte. In kurzer Zeit wurde die Ente zum Shooting-Star. Inzwischen gibt es nicht nur 523 Folgen davon, sondern auch animierte Strips, die auf YouTube zu sehen sind, und ein Buch mit allen Folgen des ersten Jahres. Die Zeichnungen dürfen umsonst verbreitet werden, und Johnson verdient seine Brötchen mit Merchandising.

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Übersetzung: „Das ist abartig.“ – „Die Linie zwischen Genie und Wahnsinn ist sehr dünn.“ – „Wollen Sie etwa darauf hinaus, dass eine Art von Brillianz in diesem Farbklecks steckt?“ – „Ich möchte darauf hinaus, dass es sich nicht um Farbe handelt.“

Ein Schelm übrigens, wer beim Geburtstagsstrip Böses denkt: Was so schnell hinaufschießt, könnte auch genauso schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen landen. Das wollen wir aber nicht hoffen und Aaron Johnson überlegt schon, dass seine Tochter im Jahre 2055 die Comics fortsetzen könnte. Aber die ist auch erst zwei Jahre alt – wie die Foto-Ente. Happy Birthday!

What the Duck

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