Camera Imago: Selbstporträts in Lebensgröße

Die Camera Imago ist wohl eine der größten Kameras, die es in der Welt gibt. Wer sie für ein Selbstporträt betritt, erhält ein lebensgroßes Bild von sich selbst.

Camera Imago: Perlen. Foto: Susanna Kraus

Aktuell ist im Altonaer Museum in Hamburg eine Auswahl von Bildern aus der begehbaren Kamera zu sehen, seit ihrer Entstehungszeit 1972 bis heute: Porträts, Modefotografien und fotogrammartige Arbeiten.

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Laotische Grossmama mit Enkel: Draufhalten reicht nicht

Im Ausland verfällt man schnell der Exotik. Jedoch macht Exotik noch lange kein gutes Bild.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Philipp Meier).

Kommentar des Fotografen:

Ganz früh morgens in einem Dorf bei Tadlo (Laos). Das Kind war etwas erschreckt von der Kamera, die Oma hat sich aber gerne Ablichten lassen, und hat mir nach dem Bildbetrachten sogar ein schwarzes Betelnuss Lächeln geschenkt. Mich hat der Kontrast begeistert; bei uns beginnt man den Tag mit Kaffee und Brötchen, dort mit Reis, Nüssen und Tabak (oder gar Opium?).

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Philipp Meier:

Dies ist ein Paradebeispiel für Bilder aus dem Urlaub. Man ist fasziniert von fremden Ländern und Menschen und fotografiert wild und ohne Unterlass alles und jeden. Das ist auch genau richtig. Der erste Schritt ist getan, und das ist das Wichtigste:

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24 Stunden: Porträts

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Newsbilder als Porträts von Menschen und Berühmtheiten.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Mädchen bei Verkleidungsspiel: Ein Bild wie ein Gemälde

Fotografieren heisst „mit Licht malen“. Dieses Bild zeigt, warum.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Kerstin Koletzki).

Kommentar des Fotografen:

Berlin, 1997, Porträts (aus Serie) von Mädchen beim Verkleidungsspiel, analoge Aufnahme, Mittelformat

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Kerstin Koletzki:

Dieses Bild ist der beste Beweis dafür, dass Fotografie Lichtmalerei ist. Es erinnert mich stark an die alten holländischen Meistermaler wie Vermeer (das Mädchen mit dem Perlohrring) oder Rembrandt, die es schafften, in Porträts eine unglaublich Stimmung durch Licht herzustellen. So auch hier:

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24 Stunden: Spiegelungen und Augenblicke

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Echte und falsche Spiegelungen und andere visuelle Impressionen.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Fotografieren aus dem Flugzeug: Urlaubs-Luftaufnahmen

Ferienzeit, Fliegerzeit: Wer am Fenster sitzt, darf ruhig mal abdrücken. Bisweilen sind die Luftaufnahmen aus dem Strandexpress durchaus brauchbar.

Abflug aus San Francisco: Treasure Island inmitten der Bucht. (©PS)

Abflug aus San Francisco: Treasure Island inmitten der Bucht. (©PS)

Je mehr ich über Fotografie lerne, desto seltener klaube ich die Kamera hervor – das Licht ist nicht weich genug, das Motiv nicht interessant… Das ist grundfalsch, denn gelegentlich gelingen spannende Bilder auch unter suboptimalen Bedingungen.

Zum Beispiel aus dem Flugzeug, und wenn’s auch nur schöne Erinnerungen werden. Nachdem ich beim Abflug in die Schweiz vor zwei Monaten schon recht brauchbare Bilder geschossen habe, versuchte ich es beim Heimflug erneut:

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24 Stunden: Einzeln und in Gruppen

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Menschen bei ihren Wochenend-Tätigkeiten.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

24 Stunden: Mischung

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Eine wilde Mischung der besten Bilder vom Freitag.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Paolo Roversi: Die Schönheit der Frauen

Der in Paris lebende Italiener Paolo Roversi widmet sich in seinen Bildern der Schönheit der Frauen – als Modefotograf und als Fotokünstler.

Paolo Roversi: Guinevere sitting on table, Paris, 2004

Über zwölf Jahre begleitete Roversi zum Beispiel seine Freundin und Muse Guinivere mit der Kamera. Im Ergebnis ist eine Mischung aus abstrakten Formen grafischen Charakters bis hin zu sehr intimen Studien entstanden. Die Serie über Guinivere zeigen unkonventionelle Porträts – ob an- oder ausgezogen.

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Landschaftsschichten: Das Torten-Prinzip

Ein Landschaftsfoto kann auch auf einfachen Mustern oder Schichten basieren.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Willems).

Kommentar des Fotografen:

Hier gefallen mir die einzelnen Felder, die ein Muster bilden. Dazu finde ich die Farben sehr schön. Aufgenommen mit einer Farbkorrekturen in der Nachbearbeitung

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Matthias Willems:

Am leckersten finde ich Torten, die ganz viele Schichten haben: Teig, Sahne, Früchte, Creme, Quark, Tortenguss. Hmmm. Auch bei diesem Landschaftsfoto kommt das Prinzip raffiniert angeordneter Schichten zum Einsatz:

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