Tanzporträt:
Unscharfer Schnappschuss

Auch mit einer guten Ausrüstung gilt es, nicht die Komposition zu vernachlässigen und sich zu überlegen, welche Aussage ein Foto haben soll.

Kommentar des Fotografen:

Wilder Tanz am Stand von Tamron – Photokina Köln

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Dirk Valcke:

Dieses Foto ist einer der Gründe, warum ich zu der Fotomesse Photokina in Köln meine Kamera nicht mitnehme. Dabei habe ich die gleiche Kamera/Objektiv-Kombination wie der Fotograf des gezeigten Bildes. Aber sie muss auch richtig eingestellt sein.

Doch bevor wir uns der Technik widmen, betrachten wir lieber mal das Bild. Es ist in der Kategorie “Porträt” eingereicht worden, erfüllt diesen Anspruch gemäss Definition aber nicht:

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Fotografien aus 24 Stunden:
Schneelandschaften


Schneelandschaften und Vermischtes

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Digitale Kunst:
Strassenpoesie

Fahles Licht und Menschenleere machen die Stimmung in diesem Bild, und für einmal unterstützt die digitale Verfremdung die offensichtlichen Stärken der Aufnahme.

Kommentar der Fotografin:

Wohin er auch geht, es folgen ihm Schatten – die Straßen entlang, gefolgt von den Ratten – Frei nur im Geiste und egal was er braucht – alles was er hatte, löst sich in Rauch – Nachts liegt er auf Stufen, kalt ist ihm auch – nichts mehr zu essen, Hunger im Bauch – Wo soll er bloß hin, er findet keinen Ort – ‘Vergessen’ ist und war sein allerletztes Wort

Profi Stuart Schwartz meint zum Bild von Johanna Zimmer:

Ein postmodern-futuristisches Backsteingebäude in bläulichem Grau. Von rechts schiebt sich eine mit an Schiessscharten mahnenden Fensterlinien durchzogene Fassade in den Bildvordergrund, die mit abgerundeter Ecke in einen Backsteinklotz übergeht.

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Fotografien aus 24 Stunden:
Noch ein Vulkan


Feurige Pferde und ein feuriger Berg zum Wochenende.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Fotografien aus 24 Stunden:
Schnee!


Weisses Pulver sorgt für Landschaftszaber und Sportfreuden in Europa und für einen Krieg in den Favelas von Rio.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Julius Shulman:
Architektur-Ansichten

Das abendliche Los Angeles setzt sich im Fenster eines Hauses scheinbar fort. Eine Fotografie von Julius Shulman, der als einer der bedeutendsten Architekturfotografen gilt.

Julius Shulmans “Ansichten” von der Architektur prägt das Genre bis heute. In diesem Oktober wäre er hundert geworden, sein Lebenswerk wird aktuell in Mannheim gezeigt.

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Fotografien aus 24 Stunden:
Spiegelbrüche


Geborstenes Spiegelbild, GRenzfluss bei Nordkorea, Raketenstart und Tattoos.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Nachtaufnahme:
Nepomuk in Komplementärfarben

Farben, Licht und Formen – darum dreht sich alles in der Fotografie. Das kann man bisweilen auch wörtlich nehmen.

Kommentar des Fotografen:

Als wegen einer Shopping-Nacht die Altstadt von Donauwörth illuminiert wurde, bin ich mit Kamera und Stativ losgezogen. Das Bild zeigt die Statue des Hl. Nepomuk (“Brückenheiliger”) vor einem Teil des sog. “Rieder Tores”, eines alten Stadttores. Auf der Brücke vor dem Tor schoben sich Menschenmassen, ich habe aber trotzdem am Brückenrand mein Stativ aufgebaut und einen Ausschnitt gewählt, der die Menschen um mich herum ganz ausblendete. Mich faszinierte das Licht, das gerade im Moment der Aufnahme in ein leuchtendes Blau wechselte.

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Fotografien aus 24 Stunden:
Zeit der Lichter


Zeit der Lichter, zerbrochene Brücke, dampfende Morgenkälte

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien.

Klatschmohn:
Gegenlicht mit Tiefe

Silhouette-Gegenlichtaufnahmen mangelt es häufig an Tiefe – schon deshalb, weil die Blende meist geschlossen werden muss.

Kommentar des Fotografen:

Titel: “Mohnanbeter beim Sonnenuntergang” Die Überlappung der drei Mohnblüten links erinnern mich an einen Kopf (auf Beinen)… Ich finde, das Bild erhält durch diese Konstellation der Blüten eine surreale Wirkung!

Peter Sennhauser meint zum Bild von Matthias Keschke:

Einige Klatschmohn-Blüten in einem Feld, relativ nah aufgenommen direkt gegen die Sonne. Durch die extreme Gegenlicht-Situation ist der untere Bilddrittel total schwarz; daraus ragen die dünnen Stängel von vier Pflanzen nach oben ins Abendrot, die feinen Härchen sorgen dafür, dass trotz der Silhouette-Situation noch Detailzeichnung im Bild vorhanden ist. Hinter den direkt vor der Sonne im Schattenriss abgebildeten Blüten ist ein weiterer Cluster in der Unschärfe der Tiefe zu sehen.

Wer sagt denn, die Sonne sei rund?

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