Thema: Baby

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Baby:

Babybild: Effektive EinfachheitBabyporträt: Die Faust im BabygesichtBesuch in Afrika: Natürliches Licht reicht nichtBabyfoto: Komposition zählt auch im Studio

 

Alle 6 Artikel zum Thema Baby auf fokussiert.com:

Babyporträt:
Die Faust im Babygesicht

Wenn Babys fotografiert werden, sollten sie auch der Hauptbestandteil des Bildes sein. Hier stielt die Faust dem Gesicht die Show und sorgt für Irritationen.

Kommentar des Fotografen:

Das ist mein 2 Wochen alter Sohn und ich hatte keine bestimmte Absicht als nur die, ein schönes Foto von ihm zu machen. Ich liebe die Gesichtchen und Körper von Neugeborenen im allgemeinen. Ich kann mich an ihnen nicht satt sehen. Neugeborene berühren mein Herz. Das wollte ich irgendwie dass es durchdringt. Das Bild wurde nachbearbeitet. Belichtungsdaten nicht vorhanden.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Luciana Orsini:

Was sehen wir auf diesem Bild? Eine große, fast überdimensioniert abgebildete Hand auf schwarzem Hintergrund. Ach ja, da war noch was. Irgendwo am rechten Bildrand ist auch noch ein kleiner Säuglingskopf.

Das ist jetzt übertrieben, aber es zeigt gleich, was am Bild komisch ist. Es geht ja nicht um eine Hand, die eher zufällig ein Baby streichelt, sondern um ein niedliches, süßes, herzallerliebstes Baby, was in seinem friedlichen Schlummer gezeigt wird:

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Babyporträt:
Klassiker mit Jööh-Faktor

Babys sind für Fotografen von Natur aus dankbare Geschöpfe. Vom Motiv her kann kaum etwas misslingen, so muss sich der Fotograf nur auf Technik und Komposition konzentrieren.

Kommentar des Fotografen:

Das erste Mal habe ich die Möglichkeit in aller Ruhe Babyfotos zu schießen – es soll zeitlos sein und Harmonie ausstrahlen. Bei leider schlechten Indoor-Lichtverhältnissen habe ich diesen friedlichen Moment im Leben meiner kleinen Nichte festgehalten. Bearbeitet in Gimp, um das schlafende Gesicht und die Hände in den Mittelpunkt zu rücken.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Nadine-Sophie Keller:

Babys sind für Fotografen von Natur aus dankbare Geschöpfe. Das Kindchenschema macht sie mit ihren großen Augen und dem überproportional großen Kopf automatisch niedlich:

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Babyfoto:
Komposition zählt auch im Studio

Studiofotografie bietet fast totale Kontrolle, aber ob all der einstellbaren Faktoren darf die Bildkomposition nicht zu kurz kommen.

Kommentar des Fotografen:

Mein erster Versuch in der Babyfotografie im Studio. mit ISO 100, Blende 8 und einer Verschlusszeit von 1/50 war das wohl eher Zufall, dass ich das so scharf bekommen habe. Ausleuchtung vor einer schwarzen Moltonleinwand war ein Walimex 300 Blitzkopf mit einem Tubus und Wabe und ein Walimex 300 Blitzkopf mit Softbox. Das genaue Setup weiß ich leider nicht mehr.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Mike Hillebrand:

Schwarz-weiss-Aufnahme eines auf einem Arm liegenden Babys. Die seitliche Beleuchtung betont die Räumlichkeit des kleinen Körpers, ein Blitz mit Softbox sorgt für einen grossen Reflex in die Augen des Babys. Die nach unten hängenden Arme und der Gesichtsausdruck lassen auf vetrauensvolle Entspanntheit schliessen.

Gleich zum Vornherein:

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Besuch in Afrika:
Natürliches Licht reicht nicht

Ein schönes Bild braucht mehr als natürliches Licht.

Kommentar des Fotografen:

Am Viktoriasee zu Besuch bei einem Freund. Nach fünf Minuten hat sich der neun Quadratmeter grosse Raum, den er mit seiner Frau bewohnt, mit Kindern gefüllt, die mich staunend betrachten. Der jüngste Nachbar wird stolz herumgezeigt. An seinen Söckchen sieht man Haftnoppen. Auf dem sandigen Boden vollkommen nutzlos. Ein Schnappschuss, der nur durch das Licht, das durch die Tür in die dunkle Hütte dringt, beleuchtet wird.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Michael Schilliger:

Ich habe das Bild gewählt, weil mir das Licht besonders gut gefällt und sich Fotografie durch den Einsatz von Licht definiert. » weiterlesen

Zena Holloway:
Wasser und Licht

Unterwasser-Fotografie der speziellen Art hat die britische Fotografin Zena Holloway zu ihrem Markenzeichen gemacht: Sie kam von der Tauch- zur Studiofotografie – blieb aber im nassen Element.

“Ich hab kürzlich ein Trocken-Shooting ausprobiert und mich überhaupt nicht zurechtgefunden”, sagt Zena Holloway: “Ich hatte permanent das Gefühl, alle unterhalten zu müssen, damit die Modelle bei der Stange bleiben.” In ihrer normalen Studio-Umgebung habe sie dagegen immer 110 Prozent der Aufmerksamkeit.

Das liegt daran, dass Zena Holloways “normale” Umgebung alles andere als gewöhnlich ist: Sie fotografiert ausschliesslich unter Wasser. Allerdings sind ihre Motive schon lange keine Papagei- und Kofferfische mehr, sondern Fussballer, Ballerinas oder auch nur Kleidungsstücke. Die Autodidaktin ohne fotografische Ausbildung hat die Unterwasserfotografie zu einem völlig neuen Genre gemacht.

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Babybild:
Effektive Einfachheit

Wer braucht schon ein teures Studio und teure Beleuchtung, um Babyfotos zu machen? Alles, was man braucht, sind ein Fenster, eine Kamera und ein lustiges Baby.



Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Sven Kellenberger). – Canon EOS 400D – 1/125s – f1.8 – ISO 400 – 50mm

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild ist eigentlich recht spontan zuhause im Wohnzimmer entstanden. Als Lichtquelle wurde nur das vorhandene Tageslicht, das durch die Fenster drang, genutzt. Mit dem Foto wollte ich die Freude und die Zufriedenheit meines Sohnes nach dem Spielen mit seiner Mutter festhalten.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Sven Kellenberger:

Ich denke, das ist Dir gut gelungen.

Hier haben wir ein großartiges Beispiel dafür, wie simpel es sein kann, gute Porträts zu machen, sei es von Babies, Pärchen, oder sogar Haustieren:

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