Thema: Bokeh

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Bokeh:

Schneediamanten: Bokeh sei mit DirFeen-Pilz: Bokeh mit LeuchthintergrundMorgentau-Grashalm: Braucht keine StoryBlumenbild: Zeitdimension durch Bokeh

 

Alle 8 Artikel zum Thema Bokeh auf fokussiert.com:

Blumenbild:
Zeitdimension durch Bokeh

Mit langer Brennweite, kurzer Fokusdistanz und weit offener Blende lassen sich die typischen Bokeh-Kreise im Hintergrund erzeugen – was durchaus eine vierte Dimension schaffen kann.

Kommentar des Fotografen:

Bei diesem Bild reizte es mich besonders, die im von der Sonne beleuchteten Hintergrund stehenden Blüten als Kontrast mit einzubeziehen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Annemarie Berlin:

Eine Krokus-Blüte stösst in dieser Tele-Farbaufnahme im Schatten im rechten Vordergrund durch den von dürrem Laub bedeckten Boden. Dahinter ist in der linken Bildhälfte in der Unschärfe der Tiefe eine weitere gelbe Doppelblüte zu erkennen, die sich gegen oben in den grossen Bokeh-Kreisen vor einem hell erleuchteten Hintergrund auflöst.

Bokeh stammt aus dem Japanischen und steht für “unscharf, verschwommen”;

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Seifenblase:
Plastisch vereinfacht

Fotografie macht die einfachsten Dinge zu Wunderwerken – oder umgekehrt: Die Seifenblase als Fülle von Geheimnissen.

Kommentar des Fotografen:

Nicht nur Kinder, sondern auch ich bewundere die Seifenblasen. In allen Regenbogenfarben glitzern sie, ein tolles Objekt, um Fotos zu machen. Schade, dass sie nach kurzer Zeit wieder zerplatzen. Dieses Foto entstand auf meinem Balkon. In der Seifenblase kann man unser Haus erkennen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Raphaela Maier:

Eine farbenfrohe Seifenblase vor schwarzem Hintergrund: Schillernd in den erstaunlichsten Farbverläufen, scheint die runde Blase plastisch aus dem Bild herauszuragen. Glanzpunkte oben rechts und unten links markieren die Spiegelung der Sonne, im filigranen Gebilde selber spiegelt sich eine undefinierbare Struktur.

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Zapfhahnromantik:
Blickführung unklar

Geringe Schärfentiefe ist ein sehr rabiates Mittel für die Blickführung – und bietet damit Raum für Regelbrüche.

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Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen in einem Pub in London

Peter Sennhauser meint zum Bild von Carsten Brüggenolte:

Eine Reihe von Bierzapfhähnen in einem englischen Pub reiht sich ungefähr in der horizontalen Bildmitte der Aufnahme von ganz links bis weit ins letzte Drittel nach rechts in die Tiefe des Raums. Dahinter sind entlang der Bar weitere, klassische Zapfhähne erkennbar, die allerdings bereits stark in der Schärfenuntiefe verschwimmen; am rechten Bildrand ist der Hintergrund des Raums nur noch schemenhaft zu erkennen, an der Decke hängt hier ein Kugellampe, die in der Aufnahme bereits durch das Bokeh zur weissen Scheibe wird. » weiterlesen

Morgentau-Grashalm:
Braucht keine Story

Nicht jede Fotografie braucht eine “Geschichte”. Ein wirklich gutes Bild lässt sie im Kopf des Betrachters entstehen.

Kommentar des Fotografen:

Hallo, tja, irgendwann einmal beim Weg zur Arbeit machte ich an einer taufeuchten Wiese halt, um ein paar Fotos zu schießen. Dabei ist dieses hier entstanden. Da ich immer sehr gerne die Kritiken hier auf fokussiert lese, lernt man mit der Zeit ja, auf was es ankommen sollte. Ein Punkt, der fast immer angesprochen wird ist die Geschichte, die ein Foto erzählen kann oder sollte. Aber kann man so etwas auch auf die Makrofotografie anwenden? Daher lege ich in diesem Bild eher wert auf die technische und kompositorische Bewertung des eingereichten Fotos. Schon einmal Danke dafür.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Florian Beyer:

Ein taufrischer Grashalm in der Morgensonne vor einer Wiese, fotografiert mit Makro und weit geöffneter Blende. Der Hintergrund verschwimmt in zahllosen, verschieden grossen Bokeh-Kreisen, deutet das Umfeld aber mit hochschiessenden Schatten an.

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Feen-Pilz:
Bokeh mit Leuchthintergrund

Eine weit geöffnete Blende und ein kurzer Abstand vom Motiv schaffen einen unscharfen Hintergrund und die typischen Blenden-Lichtkreise, Bokeh genannt.

Kommentar des Fotografen:

Dieses Bild habe ich Anfang November 09 in den Baumbergen aufgenommen. Durch die Einbeziehung der bunten Reflektionen von Sonnenstrahlen auf dem nassen Herbstlaub, wollte ich dem Pilz eine etwas irreale, märchenhafte Umgebung schaffen.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Annemarie Berlin:

Ein sehr fragil wirkender, bleicher, hochstämmiger Pilz mit beinahe schon transparenter Kappe im Vordergrund, versammelt dieses pastellfarbene Hochkant-Bild weitere Waldboden-Elemente in seiner Tiefe. Rechts im Hintergrund ist nur noch schemenhaft ein weiterer Pilz erkennbar, der Hintergrund löst sich in sehr weichen, vor allem in Gelb- und Orangetönen und etwas grün verlaufenden Bokeh-Ringen auf.

Auf dem Pilz im Vordergrund ist knapp noch eine kleine Ameise oder eine Spinne erkennbar, die von der Kamera weg über den Schirm davon eilt. Am Stamm des Pilzes ist ein trockenes Laubblatt im typischen starken Braun erkennbar.

Dein Vorhaben ist zweifellos geglückt:

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Pilz-Makrofoto:
Kleiner Riese im Wald

Makro-Fotografie, welche die Umgebung zur Situierung des Motivs und für spannende Relationen nutzt, ragt aus der Masse der Blumen- und Insektenbilder heraus.

Kommentar des Fotografen:

Ein Wurzelnder Bitterröhrling. Bei dieser Aufnahme wollte ich das Waldumfeld des Pilzes miteinbeziehen. Um die schwierigen Lichtverhältnisse ein wenig in den Griff zu bekommen, verwendete ich einen Grauverlauffilter.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Berthold Riedel:

Ein offensichtlich ziemlich grosser, etwas unförmiger Pilz im unmittelbaren Vordergrund einer Makro-Aufnahme. Der Waldboden ist nah, rechts vom Hauptmotiv führt der Blick über die Textur des grünen Mooses nahtlos in einen unscharfen Waldhintergrund mit Baumstämmen und Bokeh-Flecken.

Das ist eine Sorte von Makro-Fotografie, die unwiderstehlich anzieht:

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24 Stunden:
Porträts


Newsbilder als Porträts von Menschen und Berühmtheiten.

In der Rubrik “24 Stunden” veröffentlichen wir die besten Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Schneediamanten:
Bokeh sei mit Dir

Es ist schwierig, die optischen Effekte, die unsere Umwelt so reich machen, bewusst wahrzunehmen – und zu fotografieren. Es ist noch schwieriger, die technischen Mittel voll auszuschöpfen, um sie als Motiv zu betonen. Die Belohnung sind aussergewöhnliche Fotos.

Kommentar der Fotografin:

Klövsjö, Schweden, im Januar 2009. Der unberührte Schnee faszinierte mich ungemein, und die Sonnenstrahlen liessen tausende von Diamanten im Schnee glitzern. Einfach toll, finde ich. (exif: F8, 1/250 sek. ISO 100, Focal length 60 mm) Sony alpha200, Kitobjektiv 18-70.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Carola Gregersen:

Das Diamantenfeld abzubilden, ist Dir jedenfalls gut gelungen – und das ist keine Selbstverständlichkeit, denn häufig sind grade solche Lichteffekte in ihrer subjektiven Wahrnehmen sehr schwer wirkungsvoll in einer Fotografie umzusetzen.

Aber, und daran muss ich mich auch immer wieder selber erinnern:

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