Thema: Kompaktkamera

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Kompaktkamera:


 

Alle 46 Artikel zum Thema Kompaktkamera auf fokussiert.com:

Leserfoto:
Tokio bei Nacht

Einhändig im fahrenden Auto solche Bildkompositionen einzufangen, ist nicht einfach. Dafür kann sich die Mühe lohnen, wie das Bild hier zeigt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Daniel Schölzel)

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Daniel Schölzel)

Kommentar des Fotografen:

Das Bild war eine spontane Idee auf einem Streifzug in Tokio 2007. Die nächtlichen Farben und die Dynamik der Metropole haben mich fasziniert und beim Herumexperimentieren mit der Langzeitbelichtung meiner Kompaktkamera ist mir dieser Schnappschuss gelungen. Die Belichtungszeit betrug 1 Sekunde. Leider sind einige Bereiche in der linken Bildhälfte überstrahlt, was ich im Nachhinein gern korrigieren würde.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Daniel Schölzel:

Wie fängt man den Charakter einer Großstadt wie Tokio ein? Die Schnelligkeit, Lebendigkeit, die Technikaffinität? Vielleicht wie es Daniel Schötzel in dieser nächtlichen Langzeitaufnahme gemacht hat. Das Bild zeigt gleichzeitig die Vor- und Nachteile einer Kompaktkamera. » weiterlesen

Einführung in die Street Fotografie/Straßenfotografie – Teil 4/4:
How-To Tipps

In diesem letzten Teil, nach all den allgemeinen Betrachtungen der letzten drei Teile, möchte ich noch ein paar Tipps geben, wie bessere Street Aufnahmen zustande kommen.

  • Nimm Dir Zeit – Insbesondere in Großstädten ist das Tempo des Lebens so rasant, daß man von allen Seiten mit Reizen überflutet wird. Wo unzählige gute Motive gewesen wären, kommt man dann mit keinen oder mittelmäßigen Aufnahmen nach Hause. Anstatt einen ganzen Tag hektisch durch die Stadt zu rennen, ist es deshalb ratsamer, sich auf einen Markt im Freien, einen Straßenzug, ein Viertel zu konzentrieren.

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Phoneography:
Einfach und schnell gute Fotos mit dem Smartphone

Die Kamera am Smartphone ist nur das technische Hilfsmittel. Mit unzähligen Apps können wir bereits bei der Aufnahme mehr aus dem Bild herausholen. Und wenn man die paar Tricks kennt, wie man die Kamera am iPhone oder Android-Phone richtig bedient, gelingen grossartige Fotos. Und diese Tricks will ich euch jetzt zeigen. Denn die beste Kamera ist ja im Grunde die, welche man immer dabei hat.

Aus der Handy-Kamera kommen leider nicht automatisch gute Bilder heraus. Bei der Phoneography müssen einige Punkte beachtet werden, die nur hier gelten.

Die richtigen Einstellungen
Für die besten Ergebnisse sollte man die Auflösung und Bildqualität auf hoch stellen. Das eröffnet nicht nur mehr Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung, sondern verhindert auch ein böses Erwachen, wenn man seine Fotos vergrößert oder entwickeln lässt. Bei einem iPhone ist standardmässig die vollste Auflösung eingestellt.
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Haustierfotografie:
Killerblitz

Kinder und Haustiere sind selten dazu zu bewegen, für eine Fotografie stillzuhalten. Trotzdem lohnt es sich, den Blitz auszuschalten.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Saskia Kolpatzik).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Saskia Kolpatzik).

Kommentar des Fotografen:

Mein verstorbener Hamster ist zu neugierig und mußte alles entdecken und so enstand dieses Foto. Aufgenommen im Januar 2011

Peter Sennhauser meint zum Bild von Saskia Kolpatzik:

Ein Albino-Hamster klettert in dieser Blitz-Farbaufnahme zwischen etwas herum, was Schuhe zu sein scheinen.

Ich habe bisher vielleicht 10 Goldhamster besessen: Die Tiere sind nicht nur einfach im “Unterhalt” und – abgesehen von der Nachtaktivität – erfreulich. Sie sind auch ausserordentlich putzig, wenn man sie frei rumlaufen lässt. Sie klettern überall hoch, tauchen plötzlich auf dem Fernseher auf, legen sich kleine Vorratsecken im Bücherregal an (die man besser finden sollte…), und ein Exemplar kraxelte regelmässig nach getaner Erkundungstour mein Bein hoch und legte sich auf meinem Solarplexus schlafen (wenn ich auf dem Sofa vor der Glotz hockte).

Die Momente für witzige Fotos waren ungezählt, leider habe ich kaum je zur Kamera gegriffen. Denn ein Problem stellte sich bei der Analog-Fotografie mit den Tieren immer:

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Schnappschuss-Porträt:
Format braucht Aussage

Die Entscheidung, einen Menschen in Schwarz-Weiss und im Querformat zu fotografieren, sollte mit Absicht und Konzept gefällt werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Bohnen).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Bohnen).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Porträt meiner Mutter ist mit meiner Samsung WB500 Digitalkamera entstanden. Dies war mein erster Trip, den ich komplett in S/W geschossen habe, ich bin also noch relativ neu in diesem (Farben-) Gebiet. Mit Lightroom wurde die linke Gesichtshälfte noch nachträglich ein wenig aufgehellt, da die Sonne schon tief stand und die linke Bildhälfte abgedunkelt hatte. Ansonsten ist das Bild unbearbeitet. Normalerweise fotografiere ich mit einer Nikon DSLR, allerdings entdecke ich momentan die Vorteile von Kompaktkameras (Schnelligkeit, Vielseitigkeit, Mobilität).

Peter Sennhauser meint zum Bild von Michael Bohnen:

Eine Frau steht vor einem Kornfeld. Die Schwarz-Weiss-Aufnahme im extremen Querformat zeigt uns die Person, die leicht nach rechts aus dem Bild schaut. In das Querformat passt ein Brustbild mit leicht angeschnittenem Kopf.

Ich würde behaupten, Du warst auf einem Herbstspaziergang (siehe Kleidung) mit Deiner Mutter und hast ohne grosses Posing ein paar Fotos gemacht. Bei solchen Gelegenheiten können durchaus spannende Menschenfotos entstehen:

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Digital Harinezumi 2++:
Lomographie in Bits & Bytes

Die Digital Harinezumi 2++ ist das aktuelle Modell einer kleinen Digitalkamera, die so etwas sein will wie eine digitale Lomo. Wir haben sie ausgiebig getestet.

Digital Harinezumi 2 - mit Igel

Bei der Digital Harinezumi 2++ muss man immer auf Überraschungen gefasst sein. Die erste ist das Aussehen. Man merkt ihr an, dass sie nicht mit normalen Digicams konkurrieren will, sondern stolz auf ihr Anderssein ist.

Angefangen von der Form, die an einen analogen Pocketfilm erinnert bis hin zum kleinen Igel über dem Objektiv. Die Lomo LC-A hat da ein weißes Männchen.


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Naturabstraktion:
Schneckenmuster

Fotografie beruht darauf, Dinge zu sehen. Tolle Motive wolle dann aber auch richtig inszeniert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Renate Erker).

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Renate Erker).

Kommentar des Fotografen:

Mir haben die gleichen Farben gefallen. Die Schnecke hat eine runde Form, die sich im Loch der Rost-Felge wiederholt.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Renate Erker:

Die gewundene Spirale eines Schneckenhauses mit breiter Farbpalette von Weiss über Grün und Ocker bis Schwarz liegt in dieser sehr hoch geschnittenen Fotografie in der Rundung eines in ähnlichen Farben verwitterten Radfelgens, von dem nur ein Ausschnitt zu sehen ist.

Die Ganzheit des Schneckenhauses wird im untersten Bilddrittel durch ein kreisrundes Loch in der Felge nochmals aufgegriffen; aus der Radöffnung wachsen einige Gräser ins Bild hinein, deren markantestes in einer Diagonalen aus der unteren Bildmitte nach rechts oben verläuft.

Deine Bildbeschreibung sagt alles, was dieses Bild ausmacht:

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Inspiration im Museum:
Schattenporträt

Die Betonung von Linien und eine Reduktion der Farben ist ein klassisches fotografisches Mittel – hier gut für das Portrait eines Museumsbesuchers eingesetzt.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Corinne ZS)

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Corinne ZS)

Kommentar der Fotografin:

Mit einer Kompaktkamera aufgenommen, Kontrast mit Microsoft Office Picture Manager etwas erhöht. Während eines Museumsbesuchs musste mein Begleiter kurz auf mich warten und setzte sich freundlicherweise dekorativ hin. Tja, aber etwas stört mich am Bild, ohne dass ich wüsste, was. Widersprechen sich zwei Aussagen (linke schwarz/weiss-Seite gegen rechte Spiegelung-Seite) oder stört die Blickführung von der Mitte weg nach hinten rechts? Oder …? Ich bin sehr gespannt auf Euren Komentar, für den ich mich sehr herzlich bedanke!

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Corinne ZS:

Ein Museum kann – selbst wenn keine Fotografien ausgestellt werden! – eine Quelle der Inspiration für Foografen sein. In diesem Fall nutzte die Corinne die in der Luft liegende Kreativität -und die spezielle Architektur eines Museums.

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Leica X1:
Die (sucherlose) Leica für Arme

Mit der kompakten X1 mit APS-C-Sensor bringt Leica eine lichtstarke Festbrennweiten-Kompaktkamera – die Sucher-Leica für Arme (ohne integrierten Sucher).

Leica X1: Die Leica M für Arme? (Bild Leica)

Leica X1: Die Leica M für Arme? (Bild Leica)

Weil sie so klein und leise waren, genossen die Leica-Sucherkameras seit Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf bei Fotoreportern: Das M-System von Leica war eine Sucherkamera mit Wechselobjektiven, das puristischer kaum hätte sein können – und grade darin lag – neben dem Ruf der Leica-Objektive – seine Qualität.

Leica X1 mit APS-C-Sensor
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Mit der X1 bringt Leica jetzt eine Kompaktkamera dicht an der Philosophie der M-Serie, allerdings in einem – verhältnismässig – bezahlbareren Bereich als die digitalen M-Kameras. Die Leica X1 verfügt dabei nicht nur über einen APS-C-Sensor (von der Grösse der Semiprofi-Spiegelreflex von Nikon oder Canon) und über eine Blende von 2.8, sondern fotografiert auch in einem RAW-Format:

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Bühnenfotografie:
Chuck Berry

Gute Bühnenfotografie fängt die Emotionen der Musiker auf der Bühne ein. Das mit einer Kompaktkamera zu schaffen, ist eine besondere Herausforderung.

Leserfoto: Klick für Fotodaten und Vollansicht (© Jürgen Schulte).

Leserfoto: Klick für Fotodaten und Vollansicht (© Jürgen Schulte).

Kommentar des Fotografen:

Eine Impression vom Konzert des “Großmeisters des Rock´n Roll” Chuck Berry, in Essen 2008. Mir gefällt dieses Bild so sehr, weil es (für mich) zum einen die Hingabe zweier Musiker zu ihrer Musik zeigt, zum anderen die Anerkennung des Altmeisters widerspiegelt gegenüber der Leistung seines jungen Mitstreiters, der sicher (vom Alter her gesehen) sein Enkel sein könnte.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Jürgen Schulte:

Konzertfotografie ist ein schwieriges Genre. Wenn man ein besonders gelungenes Foto dieses Genres sieht, hört man förmlich die Musik und spürt die Energie des Augenblicks, der da eingefangen wurde.

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