Zurück in die Zukunft: Der Vietnam-Look

Was hat sich am fotografischen Prozess durch die neue Technik geändert? Betrachtungen anlässlich einer Ausrüstungs-Kleinmesse.

Ein echter Sportfotograf in fast freier WildbahnJedes Jahr lädt mein Fotohändler Calumet zu einer Hausmesse ein, um Fotografen die Möglichkeit zu geben, die digitalen Objekte ihrer Begierde in die Hand zu nehmen. Verschiedene namhafte Marken zeigen, was sie neues gezaubert haben oder seit Jahren schon anbieten. Im Gespräch mit den Vertretern von Nikon und Canon versuchte ich herauszufinden, ob deren Kameras heute etwas können, das mit Film nicht möglich war:

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24 Stunden: Menschen in Bäumen

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Menschen in ungewohnten Ansichten vom Dienstag.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Hasselblad-Preis 2009 – Robert Adams: Fotograf des Westens

Der amerikanische Fotograf Robert Adams hat den Hasselblad-Preis 2009 bekommen. Der Hasselblad-Preis gilt als Nobel-Preis der Fotografie.

© Robert Adams: Colorado Springs, Colorado, 1968

Die Jury der Hasselblad-Stiftung hält Robert Adams für einen der wichtigsten und einflussreichsten Fotografen der letzten vierzig Jahre. Adams erhielt den mit 500.000 schwedischen Kronen (etwa 46.000 Euro) dotierten Preis in San Francisco. Im November dieses Jahres wird in Göteborg, Sitz der Hasselblad-Stiftung, eine Ausstellung mit seinen Bildern eröffnet.

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Spontanporträt: Junges Gesicht

Es ist kein Problem, auf einem Foto langweiliges Licht zu haben, wenn das Motiv spektakulär ist. Auch ein langweiliges Motiv kann durch gute Lichtführung seinen Reiz haben. Aber wenn Licht und Motiv nicht reizen, fehlt etwas.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Hans Niemietz).

Kommentar des Fotografen:

Spontane Aufnahme, entstanden während eines gemeinsamen Frühstücks

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Hans Niemietz:

In die Kategorie der weder in Sachen Licht noch Spannung des Motivs auffallenden Bilder fällt leider auch dieses Kinderportrait. Das Tageslicht fällt weich von links und wird rechts – vielleicht durch helle Wände – nochmals aufgehellt. Nicht schlecht, aber auch nicht spektakulär.

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24 Stunden: Abgrund und Hoffnung

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Abgründe und Opfer, Hoffnung und Anfänge.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Zurück in die Zukunft: Die Fotografie nach Feininger

An den grundsätzlichen Weisheiten der Standardwerke der Fotografie wie Feiningers Fotolehre hat sich nichts geändert – und an der Kritik, wonach bessere, einfachere Technik nicht unbedingt mit mehr künstlerischer Qualität einhergeht, auch nicht.

Die hohe Schule der Fotografie von Andreas Feininger, Ausgabe 1965 © HKAls ich mein Bücherregal nach geeigneter Literatur durchsah, um mich für diesen Artikel inspirieren zu lassen, bemerkte ich zwei Dinge: Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit der Fotografie, und das Buch, aus dem ich am meisten gelernt habe, ist 48 Jahre alt. Meine Anfänge und die Veröffentlichung von Andreas Feiningers Hohe Schule der Fotografie liegen also in analoger Vorzeit.

Die erste bezahlbare Digitalkamera, die ich benutzte, kam vor zehn Jahren auf den Markt – die Nikon D1. Was hatte sich verändert? Ernsthaft fotografieren konnte man mit der D1 nicht, die Auflösung reichte höchstens für Experimente, wie zusammengesetzte QuickTime VR Panoramen, bei denen der Aufwand des Scannens der vielen einzelnen Aufnahmen vom Kleinbildfilm sehr groß war. Also ein kleiner Fortschritt für die Bildproduktion damals und eine Explosion heute: Die Menge der geschossenen und digital veröffentlichten Bilder hat sich im letzten Jahrzehnt vervielfacht.

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Pont Alexandre Colorkey: Effekte-Overkill

Zu viele Tricks in einem Bild machen das Motiv zum Statisten und das Bild zum Knallkörper ohne Nachhall.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Ronny Ritschel).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen wurde dieses Foto an einem Februartag in Paris. Ich wollte schon lange mal die Pont Alexandre III in Paris fotografieren. Diese Brücke ist meiner Meinung nach sehr schwierig zu fotografieren. Es gibt zwar viele Aufnahmen, jedoch zu wenig Interessante. Ich wollte mit dieser Aufnahme Architektur und Streetfotografie vereinen. Aus diesem Grund habe ich diese Perspektive auf die Strasse genommen. Um der Aufnahme noch ein wenig Dynamik zu schenken, wählte ich eine diagonale Ansicht. Zusätzlich wollte ich durch ein Colorkey-Effekt das „Street“ in der Aufnahme unterstreichen.

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24 Stunden: Im Gedenken

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Sonntagsfeiern und -ruhe in verschiedenen Kulturen und Erdteilen.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Sony World Photo Awards 2009: Die Gewinner und ihre Bilder

In Cannes wurden die Gesamtsieger der Sony World Photo Awards 2009 bekanntgegeben. „Fotograf des Jahres“ wurde der Amerikaner David Zimmerman.

© David Zimmerman - courtesy Sony World Photography Awards 2009Bei den Amateuren wurde Vincent Foong aus Singapur zum Gesamtsieger gekürt und darf damit den Titel „Amateurfotograf des Jahres 2009“ führen. Der Preis des Studentenwettbewerbs ging an Neal Kartik and Pranab Kumar Aich aus Indien. Weiterlesen

24 Stunden: Feuer und Licht

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Spannende Lichtspiele aus dem nahen Osten.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.