Schneediamanten:
Bokeh sei mit Dir

Es ist schwierig, die optischen Effekte, die unsere Umwelt so reich machen, bewusst wahrzunehmen – und zu fotografieren. Es ist noch schwieriger, die technischen Mittel voll auszuschöpfen, um sie als Motiv zu betonen. Die Belohnung sind aussergewöhnliche Fotos.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Carola Gregersen).

Kommentar der Fotografin:

Klövsjö, Schweden, im Januar 2009. Der unberührte Schnee faszinierte mich ungemein, und die Sonnenstrahlen liessen tausende von Diamanten im Schnee glitzern. Einfach toll, finde ich. (exif: F8, 1/250 sek. ISO 100, Focal length 60 mm) Sony alpha200, Kitobjektiv 18-70.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Carola Gregersen:

Das Diamantenfeld abzubilden, ist Dir jedenfalls gut gelungen – und das ist keine Selbstverständlichkeit, denn häufig sind grade solche Lichteffekte in ihrer subjektiven Wahrnehmen sehr schwer wirkungsvoll in einer Fotografie umzusetzen.

Aber, und daran muss ich mich auch immer wieder selber erinnern:

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24 Stunden:
Im Rampenlicht

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone )

Menschen und andere wichtige Wesen im mehr oder weniger grellen Rampenlicht des Mittwochs.


In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Industrieromantik:
Weg von der Mitte

Industrielandschaften können äusserst romantisch wirken. Dazu müssen sie aber auch spannend fotografiert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Unzen).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen auf den Weg auf die dänische Insel Fanø, Ich stand bei der Aufnahme auf der Fähre. Ich wollte mit diesen Bild die Romantik ausdrücken, die auch von einer Industriestadt wie Esbjerg ausgehen kann

Peter Sennhauser meint zum Bild von Michael Unzen:

Sonnenuntergang, Schleppkahn, Industrieschlot und bunter Himmel: Was will man mehr? das ist keine rhetorische Frage. In diesem Bild ist alles drin, was eine fesselnde Aufnahme braucht. Es ist nur nicht am richtigen Ort. Weiterlesen

24 Stunden:
Köpfe

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Köpfe und Gesichter des Tages, aus den Agenturbildern vom Dienstag.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Talents 2008:
Der fotografierte Mensch

Pepa Hristova, Sebastian Stumpf, Ivonne Thein, Janina Wick – das sind die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs Talents 2008 des C/O in Berlin.

Pepa Hristova, Aishe, Ribnovo/Bulgarien- Haus der Photographie/Sammlung F.C. Gundlach, HamburgDie Deutsche Börse Frankfurt am Main zeigt sie bis 6. Juni in der Neuen Börse. Mehr als 180 junge Fotografinnen und Fotografen haben sich 2008 beworben. Vier von ihnen erhalten die Gelegenheit, ihre Werke auszustellen und in einem Katalog zu publizieren. 2008 lautete das Motto: „Porträt. Der fotografierte Mensch“. Weiterlesen

Hinterhoffussball:
Ein Filter zu viel

Manches Bild gewinnt ganz enorm durch ein paar Eingriffe in der digitalen Dunkelkammer. Dabei ist aber Vorsicht geboten.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Florian Beyer).

Kommentar des Fotografen:

Ein Hinterhof irgendwo in Italien. Beim Vorbeigehen sah ich den Jungen allein Fußball spielen. Das Bild lag lange in meiner Sammlung, bis ich mir mal die Zeit genommen habe, um es ein wenig älter aussehen zu lassen. Was für eine Stimmung überträgt dieses Bild auf den Betrachter? Was hätte man kompositorisch besser machen können/sollen? (bearbeitet in Lightroom, Kamera war eine Digicam von Sony, leider keine Exifdaten mehr vorhanden)

Peter Sennhauser meint zum Bild von Florian Beyer:

Doch doch, die Exifdaten sind noch da…

Inhaltlich finde ich die Aufnahme so, wie Du sie jetzt präsentierst, sehr gelungen. Sie spiegelt diese in-sich-selbst-Versunkenheit wider, in der Kinder im Alter dieses Jungen bisweilen abtauchen: Weiterlesen

24 Stunden:
Details

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Details vom Spargelfeld, aus der Kunstmesse, von hoher See und aus dem Vatikan.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Begegnung:
Wo sind die Tonwerte?

Schwarz-Weiß-Fotos heißen so, weil die gesamte Graupalette in allen Abstufungen von schwarz bis weiß auf dem Bild zu sehen sein sollte.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© jasmu).

Kommentar des Fotografen:

Habe das Bild bei einem Spaziergang an einem sonnigen Wintertag aufgenommen. Kamera: Olympus OM10 mit Tokina Weitwinkel auf einem Ilford IP5 Plus ISO 400. Die Blende etc weiss ich nicht mehr da analog, duerfte aber so um 3,5 rum liegen. Habe das Negative gescannt und minimal mit Photoshop bearbeitet, Kratzer entfernt, Helligkeit, Kontrast, so dass es meinem selbstentwickelten Favoriten entspricht.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von jasmu jasmu:

Schwarz-Weiß-Fotos heißen so, weil die gesamte Graupalette, mitsamt ihren extremsten Abstufungen schwarz und weiß auf dem Bild zu sehen sein sollte. Bei diesem Foto ist das leider nicht der Fall.

Doch einen Schritt zurück:

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24 Stunden:
Schattenbilder

Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Keystone)

Spannende Effekte mit Gegenlicht oder Langzeitbelichtung.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Matt Mallams:
Fundstücke und Collagen

Matt Mallams fotografiert Relikte der Gegenwart, findet Details buchstäblich auf der Strasse und schafft mit Vexierbildern eine vierte Dimension.

Matts Collagen: Fundstücke von der Strasse. Sie finden ihre Fortsetzung in den meist Schwarz-Weissen Collagen: Klick für Legende und Vollansicht. (Bilder Matt Mallams / Aevum)

Matt Mallams ist unter dem grössten Himmel aufgewachsen, den es gibt – in einem kleinen Kaff in Iowa. Vielleicht ist der junge Fotograf, der heute in San Diego lebt, deswegen so fasziniert vom Großstadtleben. Er betreibt etwas, das man als Fotografische Gegenwarts-Archäologie bezeichnen könnte: Weiterlesen