Leserfoto:
Bild des Monats März

Nach der grauen Winterzeit, die in diesem Jahr besonders lange zu dauern schien, freue ich mich, mit den Top 5 Leserfotos des Monats März endlich wieder ein bisschen Farbe in die Bildwelt von Fokussiert zu bringen.

© Alexander Kade
[photos]

Wie jeden Monat haben unsere Autoren wieder ihre 5 Lieblingsbilder unter allen Einsendungen für die Bildkritiken auserkoren. Auf Platz 1 hat es das Bild von Alexander Kade aus Berlin geschafft. Die Aufnahme des Teehauses an einem Pilgerweg im Himalaya schnitt bereits in unseren Bildkritiken sehr gut ab: „In der Zusammenfassung sehen wir im Bild eine aus meiner Sicht außerordentliche gelungene Blickführung durch das ganze Bild“, schreibt unser Autor Thomas Brotzler.
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Fotografieren:
Die bildnerische Erarbeitung von Industrieruinen (2)

In diesem vierteiligen Tutorial möchte ich Euch ein reizvolles, aber auch anspruchsvolles Segment der Fotografie in kompakter Form vorstellen. Hier zunächst eine Übersicht über die Inhalte …

 
Rechtliche Klärung

„Der Abriß” | Studie 27Aber ‚bitte unbedingt‘! Die Einholung von Begehungs- und Verwertungsrechten in Form eines ‚Property Release‚ oder eines vergleichbaren Schriftsatzes gehört ganz selbstverständlich zu den allerersten Pflichten, wenn ein Objekt von fotografischem Interesse ist und auf anspruchsvolle bzw. professionelle Weise erarbeitet werden soll.

Wer im Internet etwa nach ‚lost places‘ sucht, wird schnell fündig. Es gibt da eine richtiggehende Amateurszene, die der ‚Jagd nach dem Charme des Morbiden‘ verfallen scheint – allerdings auch dem ‚Fluch der unbedingten Unbedarftheit‘, wie zu befürchten ist …

Freiwillige Selbsterklärungen finden sich auf den einschlägigen Homepages zuhauf im Sinne von „zudem versuche ich im Voraus meist den Eigentümer der Location herauszufinden, zu kontaktieren und ihn um eine Fotografiegenehmigung zu bitten“, „es gilt ja auch der Grundsatz: Nichts mitnehmen, nichts ändern und vor allem nichts zerstören“, „wenn man einfach so ohne Genehmigung in einen Lost Place ´eindringt´, handelt es sich streng genommen um Hausfriedensbruch – Probleme damit hatte ich allerdings noch nie“ oder „Daher ist es für mich ein absolutes Tabu, mir gewaltsam Zugang zu Locations zu verschaffen, dort etwas zu verändert, etwas mitzunehmen oder gar zu randalieren. Insofern distanziere ich mich von denjenigen, die der Ansicht sind, sich an solchen Orten austoben zu müssen. Und ich unterstütze daher die Aktion URBEXERS AGAINST VANDALISM“. Weiterlesen

Leserfoto:
Urtümliche Natur

Die Grundelemente mitreißender Landschaftsfotografie besprechen wir am heutigen Bildbeispiel.

Ausgangsbild

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Unser Leser Stefan Kozlowski aus Bremen reichte uns das obige Bild unter dem Titel „Vulkanschlucht in Indonesien“ zur Besprechung ein und schrieb ergänzend: „Dieser Ausblick auf das Tal, welches durch zahlreiche Vulkanausbrüche geformt wurde, hat mich wirklich fasziniert. Langsam erobert sich die grüne Natur Javas das Gebiet zurück. Aufgenommen im September 2012.“

Zur Aufnahme wurde eine Canon EOS 600D mit einem Zoomobjektiv (vermutlich Sigma 17-70mm 2,8-4,5 DC Macro) verwendet. Die Brennweite betrug 25.0 mm (entsprechend 40.0 mm Kleinbildäquivalent bei einem Formatfaktor von 1.6), die Belichtungsdaten waren 1/320 Sekunde bei Blende f/13 und ISO 100.

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Betrachten wir zunächst wieder die grundsätzlichen Bildelemente. Weiterlesen

Fotografien aus 24 Stunden:
Hochwasser

Hochwasserlandschaft, Zivilschutzübung, flatternde Flaggen

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Leserfoto:
Überbordender Dynamikumfang

Auch der Kontrastumfang einer Dämmerungssituation kann die Aufnahmemöglichkeiten unserer heutigen Digitalkameras bei weitem überschreiten, wie das Beispiel unserer heutigen Bildbesprechung aufzeigt.

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Unser Leser Emre Yedibela hat uns das obige Bild unter dem Titel „Seefotografie am Abend“ zur Besprechung eingereicht. Er schreibt dazu: „Dieses Foto habe ich bei einem Nachtspaziergang aufgenommen. Bei diesem Foto ist die Spiegelung der Natur auf dem Wasser auffällig schön.“

Zur Aufnahme wurde eine Canon EOS 1100D mit dem Kitobjektiv EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS II verwendet. Die Brennweite betrug 18,0 mm (entsprechend 28.8 mm Kleinbildäquivalent bei einem Formatfaktor von 1.6), die Belichtungsdaten waren 1/32 Sekunde bei Blende f/3.5 und ISO 640.

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Ich kann mir Emres Begeisterung lebhaft vorstellen, als in der Dämmerung die Landschaftsstrukturen allmählich in geheimnisvolle Schatten verfielen und der Himmel jenes stille blaue Leuchten entfaltete. Wir wollen besprechen, ob und inwiefern sein Bild jene Stimmung vermitteln kann bzw. welche Tips wir ihm für seine weitere fotografische Entwicklung geben können. Er hat das Bild in Originalgröße von 4272 Pixel mal 2848 Pixel eingereicht, ich habe dieses aus Gründen der Monitordarstellung auf 900 Pixel mal 600 Pixel verkleinert. Doch betrachten wir zunächst wieder die grundsätzlichen Bildelemente. Weiterlesen

Fotografien aus 24 Stunden:
Hoffnung

Hoffnung und Verzweiflung

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Heinrich Heidersberger:
«Kleid aus Licht»

Frauenakte und das Spiel mit Licht und Schatten. Das fasziniert und inspiriert Fotografen sei jeher. So auch den deutschen Fotografen Heinrich Heidersberger (1906-2006), der 1949 für den «Stern» die experimentelle Aktserie «Kleid aus Licht» schuf, die derzeit in der Berliner Galerie Petra Rietz Salon zu sehen ist.

Heinrich Heidersberger: «Kleid aus Licht»
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Fotografien aus 24 Stunden:
Runde Formen

Runde Formen: Mond, Sonne und mehr

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