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Analogfotografie: Welcher Film passt zu welcher Gelegenheit?

Kleinbildfimverpackungen (flickr Creative Commons)

Die Frage, welchen Film man für welche Gelegenheit benutzen sollte, stellt sich dem DSLR-Fotografen natürlich nicht. Man hat eben die eine Kamera dabei, drückt verschiedene Knöpfe, „zieht“ das Foto vielleicht hinterher noch durch ein Bearbeitungsprogramm – fertig. Für den analogen Fotografen ist die Wahl des Films dagegen äußerst wichtig, denn dadurch beinflußt man aktiv das Aussehen und die Qualität des späteren Bildes. Das Medium wird von vorneherein zum Gestaltungsmerkmal. Nach welchen Gesichtspunkten sollte man also Kleinbildfilme auswählen? Weiterlesen

“Candidplatz, München“ auf Ilford HP5+: Das analoge Medium macht nicht allein das Bild

Wenn das fotografische Medium schlußendlich das Foto macht, sollte man das Motiv noch einmal erkunden

candidplatz

Entstanden im U-Bahnhof Candidplatz in München auf ILFORD HP5+, Canon EOS 500, Zoom 35-80mm auf 35mm eingestellt, Film selbst entwickelt und vergrößert auf 13x18cm.
Scan vom Abzug.

Du hast uns eine eingescannte Aufnahme des zum Bahnsteig führenden Ganges der U-Bahnstation Candidplatz in München geschickt. Dieser Bahnhof, wie U-Bahnhöfe überhaupt, sind bei Fotografen ein beliebtes Motiv, der Architektur wegen. Man sieht die Station Candidplatz online jedoch oft in Farbe und digital eingefangen; Du hast Dich dagegen nicht nur für schwarzweiß, sondern auch für analog entschieden. Weiterlesen

Fotokunst: Die Zeit eingefroren

Die Idee der raumgrossen Chrome Camera, welche in den Hallen von Ilford in Marly, Fribourg CH steht, ist nicht neu: wer sich ein wenig mit der Geschichte der Fotografie befasst, weiss, dass bereits im alten Griechenland Zelte aufgestellt wurden in denen einem Publikum Theaterstücke präsentiert wurden.

die Abbildungen auf 127 x 230 cm Grösse sind ca. im Masstab 1:1

Durch ein kleines Loch in einem Seitentuch fiel das Licht auf die gegenüberliegende Wand im Raum, wo sich ein Abbild der Aussenwelt ergab – allerdings auf dem Kopf, die Zuschauer erhielten Spiegel um die Schauspieler aufrecht stehend sehen zu können.

Ganz einzigartig ist aber die Technik, die Heino Heimann für die Chrome Camera einsetzt. Aber fangen wir von vorne an:
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