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24 Stunden: Winter

Lavaux, Schweiz; Neuenburg, Schweiz; Imst, Österreich; Zürich, Schweiz. (Bilder Keystone)

Winter und Schnee schaffen wundervolle Motive. Farbaufnahmen werden durch den natürlichen Schwarz/Weiss-Kontrast spannender. Und bisweilen liegen die interessantesten Motive verborgen in kleinen Details.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Stacheldraht: Hyperperfekt und unvollkommen

Die Digitalisierung hat der Fotografie große Veränderungen beschert. Einer der negativen Auswirkungen ist eine übertriebene Perfektion und Leblosigkeit der Bilder.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Gregor Holzner).

Kommentar des Fotografen:

Soll düster, beklemmend wirken

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von GreGor Holzner:

Während der letzten Jahre hat die digitale Technologie einen großen Einfluss auf die Fotografie ausgeübt. Für uns alle, die mit dem Verwenden von Film begannen, ist einer der größten Neuerungen die Beschaffenheit und Tiefe, die man mit Digitalkameras im Vergleich zu Fotofilmkameras erreichen kann. Dieses Foto ist ein gutes Beispiel:

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Buchenwald: Landschaft ohne Tricks

Moderne Landschaftsfotografie ist voll von Farben, weiten Blickwinkeln und tiefer Perspektive. Werden Betrachter ein Landschaftsbild zu schätzen wissen, das sich auf das Ursprüngliche besinnt?

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Benjamin Pollmann).

Kommentar des Fotografen:

Aufgenommen im Natuschutzgebiet Hangelstein bei Giessen, Ende April gegen Abend. Ich wollte den ursprünglich ganz Mitteleuropa bedeckenden Teil der Natur, den Buchenwald, zeigen, und zwar so, dass man den gleichen Eindruck beim Betrachten hat wie bei Landschaftsaufnahmen anderer Erdteile, die uns fremder und ürtümlicher erscheinen. Ich wollte daher auch keinerlei „Zivilisation“ wie Wege oder andere Bauten auf dem Bild haben. Der Betrachter soll sich vorstellen können, dass auch Deutschland mal Naturerlebnis pur war. Das Bild hatte ich schon einen Tag bevor ich es machte, als ich an der Stelle vorbeikam, im Kopf. Durch die noch zarte Belaubung hoffte ich keine zu harten Kontraste zu bekommen, die Waldbilder sonst oft ruinieren.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Benjamin Pollmann:

Mit diesem Foto brichst Du viele Regeln der zeitgenössischen Landschaftsfotografie:

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Ast und Türe: Triste Objekte

Die verschiedenen Kontrastelemente in diesem Bild reichen nicht aus, um das eher triste Objekt und die Ablenkungen im Hintergrund zu kompensieren.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Michael Sennhauser).

Kommentar des Fotografen:

Toscana, Oktober 2003, Zweig und Türe.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Michael Sennhauser:

Das Thema hier ist still und nüchtern. Es gibt keine Spannung oder Dramatik, nichts Geheimnisvolles oder Emotionales, keine herausragenden Objekte oder Geschichten. Also hat der Fotograf versucht, das Foto interessanter zu machen, indem er eine eher ungewohnte Komposition und einen Hintergrund, der in Kontrast zum Hauptobjekt steht, wählte.

Das war schon ein guter Anfang:

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24 Stunden: Schlicht ist Trumpf

Rom, Italien; Jerusalem, Israel; Weltraum; Magny-Cours, Frankreich. Bildgalerie (Fotos Keystone)

Wie wenig es für ein gutes Bild braucht: Eine Schnelle Bewegung des Zooms, ein extremer Kontrast, eine grosse Distanz zum Motiv oder ein paar Lichter und eine untergehende Sonne…

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.