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Schlüsselloch-Fotografie:
Geschäftigkeit hinter Fenstern

Andern Leuten in die Wohnung oder ins Büro zu gucken, ist nicht grade die feine Art. Aber vielleicht ist es Fine Art, und dann ist es ausnahmsweise legitim. Interessant ist diese Fotografie allemal.

Schneiderei in Hong Kong

Schneiderei in Hongkong, iPhone 5s Aufnahmedaten: 1/33s bei Blende 11/5 mit 21/5mm Brennweite und ISO 250, © Kerstin Hermelink

Kerstin Hermelink aus München: In Hongkong kann man natürlich außerordentlich beeindruckende Hochhäuser fotografieren, buntes Leben auf den Straßen, glitzernde Werbung westlicher Luxusmarken – und wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht, auch eher Unscheinbareres, das fernab aller Hongkong-Klischees von diesem Ort erzählt. Eine Maßschneiderei erlaubt einen nächtlichen Blick durch die Schaufenster in ihre Werkstatt, festgehalten mit dem iPhone im März 2017.

Naja, ob die Schneiderei den Blick erlaubt oder nicht, das wissen wir nicht so genau… grade noch haben wir uns über das Recht am eigenen Bild unterhalten: Da geht es darum, dass man selsbt im öffentlichen Raum nicht einfach Leute fotografieren darf. In ihren eigenen vier Wänden oder in einem Bürohaus gelten nochmals strengere Regeln. Wir gehen jetzt hier mal davon aus, dass die Menschen sichd er Touristen draussen und der gelgentlichen Fotografinnen bewusst sind und die Aufnahme stillschweigend erlauben.

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Bieler Fototage:
Der Zahn der Zeit

Die Bieler Fototage feiern dieses Jahr ihren 15. Geburtstag. Und wenn das auch noch nicht so sehr alt ist, so lautet das Thema dieses Mal doch: “ Le temps fait son oeuvre (der Zahn der Zeit)“.

John Divola: As Far As I Could Get, 10 seconds, 12_15_2010, 3:29PM to 3:42PM PSTDas Programm der Bieler Fototage will die Erfahrung der Zeit aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Formen sichtbar machen – noch bis zum 25. September.

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Tim Griffith:
Babylon ist überall

Babylon ist überall, meint Architekturfotograf Tim Griffith. Er fotografiert weltweit Wolkenkratzer und andere Gebäude, die etwas von Größenwahn haben.

Tim Griffith: Huangpu

„Babel Town“ heißt die Ausstellung, die aktuell in Stuttgart zu sehen ist. Tim Griffith zeigt uns Ansichten aus boomenden Städten, wo die Hochhäuser wie Pilze in die Höhe schießen. Weiterlesen

Nicola Meitzner:
Städte ohne Eigenschaften

Nicola Meitzner fotografiert Großstädte dieser Welt und findet, dass sie ihre Eigenschaften verlieren und sich immer ähnlicher werden.

Nicola Meitzner - aus der 94-teiligen Reihe Shanghai Builder

Nicola Meitzner erkundet seit 1999 die Eigenschaften von Städten, wie etwa an ihren Wohnorten Berlin oder Zürich oder in fernen Metropolen wie Singapur, Tokio, Sydney. Daraus entstehen lange Serien, zum Beispiel „Shanghai Builder“ mit 94 Teilen, die wir hier gar nicht wiedergeben können: Sie nimmt mit einer Länge von über acht Metern zwei Wände ein.

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Martin Zeller:
Hongkong diagonal

Martin Zeller verließ für seine Ansichten der Mega-City Hongkong das traditionelle Bild-Rechteck und schuf überkreuzende Collagen.

Martin Zeller: Pink Lady, 2004

Drei Jahre lang hielt sich Zeller in Hongkong auf. Seine ungewöhnlichen Arbeiten – aktuell in der Kunsthalle Mannheim zu sehen – geben nicht nur das gängige Bildformat auf. Auch die klassische Perspektive sucht man vergeblich. Mit der ungewöhnlichen Belichtungsmethode entfällt selbst die Wahrnehmung der Zeit als dem Augenblick der Belichtung.

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24 Stunden:
Stadtbilder

Ulan Bator, Mongolei; Hongkong, China; Budapest, Ungarn; Frankfurt, Deutschland. Klick für Vollansicht (Bilder Keystone)

Städte von weit weg, von oben, von innen und in der Nacht: Das Geballte Leben der Menschen ist und bleibt ein spannendes Motiv.

In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.