4 zufällige Bildkritiken zum Thema Mondfotografie:
Alle 16 Artikel zum Thema Mondfotografie auf fokussiert.com:
Bewegte Objekte hinterlassen in Langzeitaufnahmen ihre Spuren. Es lohnt sich, deren Verlauf genau zu planen.
Kommentar des Fotografen:
Ich habe dieses Foto am 27. November 2011 aufgenommen. Es zeigt den Pilaus, Luzerns Hausberg, etwa 30 min nach Sonnenuntegang. Auf dem im Vordergrund liegenden Vierwaldstättersee fuhr zum Aufnahmezeitpunkt ein Schiff vorbei. Bei der Bildbearbeitung habe ich die Rosa- und Blautöne ganz leicht verstärkt. Tags zuvor sind mir die schönen Rosa- und Blautöne nach dem Sonnenuntergang aufgefallen. Ich entschied mich, am nächsten Tag ans Seeufer zu gehen und den Pilatus in dieser Abendstimmung zu fotografieren. Etwas glücklich fuhr gleich noch ein Schiff durchs Bild, was dem Bild etwas Dynamik verleiht. Ich bin sehr zufrieden mit dem Bild und habe aus meinem Umfeld viele Komplimente dafür erhalten. Ich würde mich aber sehr über das Feedback eines Profis freuen.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Fabio Walser:
Der Pilatus liegt in dieser Farbfotografie als Silhouette hinter dem Ufer des Vierwaldstättersees bei Luzern. Über dem Gipfel des Bergs prangt ein Sichelmond, leicht weichgezeichnet von einigen Dunstschleiern am Abendhimmel. Im Vordergrund auf dem Wasser sind die Lichter eines Kursschiffes auszumachen, das von rechts nach links durchs Bild fährt.
Eine stimmungsvolle Aufnahme, die besonders wegen des Sichelmondes über dem Pilatus gefällt:
» weiterlesen
Der Vollmond als Teilmotiv ist ein faszinierendes Objekt, aber nicht leicht zu “platzieren”. Das Programm TPE leistet grossartige Hilfe für die Planung von Shootings mit Mond-, aber auch Sonnenauf- und Untergängen. Für iPhone, Win, Linuxund Mac.
Heute ist der Tag. Einer von zwölf pro Jahr, an dem sich der Mond ideal hinter einem spannenden Vordergrund platzieren lässt: Einen Tag vor dem Vollmond nämlich geht er kurz vor Sonnenuntergang auf, und die Lichtverhältnisse erlauben ohne kompliziertes HDR spannende Fotografien.
Wer fokussiert.com schon länger liest, kennt meine Erfahrungen mit dem Mond – und meine vielen Versuche und Anleitungen, die ideale Zeit und die ideale Position für das ultimative Mondbild zu finden. Anfangs habe ich mit Winkelmesser und Karte operiert, jetzt nutze ich das hervorragende kleine Programm TPE – The Photographer’s Ephemeris:
» weiterlesen
Mondfotos sind eine faszinierende Sache – mit einem grossen Nachteil: Das Motiv ist immer genau gleich. Es sei denn, man bettet es in einen Vordergrund ein.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild entstand eines Tages nach meinen Training. Es ist ein voller Schnappschuss. Ich kam gerade im Winter von mein Klettertraining und habe den Mond vor mir gesehen und habe sofort meine Kamera aus dem Balkon gehangen und habe die Aussicht fotografiert, soviel Glück hatte ich bis her noch nicht gehabt um so einen tollen Mond zu fotografieren. (Das Bild habe ich mit dem PC nochmal heran geholt, vorher mit 250mm x1.6 fotografiert.)
Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Ken Wagner:
Ein zunehmender Halbmond im schwarzen Himmel. – Der Mond ist ein faszinierendes Motiv, allein schon deshalb, weil wir ihn häufig als sehr gross wahrnehmen, er aber kaum zu fotografieren ist – mit einer Kompaktkamera mindestens.
Ein starkes Tele ist unabdingbar, um ein Bild wie Deins zu schiessen, in dem die Krater zu erkennen und auch noch scharf sind. Aber mit der Brennweite gesellt sich sofort das nächste Problem zur technischen Problematik:
» weiterlesen
Der Mond ist ein schickes Motiv: Als Hauptdarsteller ebenso wie nur als Hintergrund.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild wurde vor 2 Jahren im Winter aufgenommen, eigentlich wollte ich im Garten nur Bilder vom Mond machen. Bis mir diese klasse Scene auffiel.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Sascha Quell:
Der Mond in einem leicht bewölkten Himmel, vor dem ein Gewirr an Ästen zweier Bäume in der Bilddiagonalen von oben rechts nach unten links für eine zweite Musterebene sorgt.
Ein Mondbild – da kann ich nicht anders als zuzugreifen. Das Bild fesselt auf den ersten Blick durch mehrere Komponenten.
» weiterlesen
Mondfotografie ist nur zum geringen Teil Shooting. Die Hauptarbeit ist vor Mondaufgang mit den Berechnungen des idealen Standorts zu leisten.
Kommentar des Fotografen:
Hatte mir durch die vergangenen Mondpostings von Peter Sennhauser Apetit machen lassen und bin am 24.09. auf die Pirsch gegangen. Den Fernsehturm mit der halben Mondscheibe konnte ich zwischen 19:07 und 19:27 vom Hügel des alten Wasserturms im Prenzlauer Berg aus ablichten. Den ungefähren Standort hab ich vorab in 3 Schritten berechnett, ein bischen Glück habe ich dabei aber auch gehabt, mit dem Hügel zwischen den Häuserschluchten hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Eigentlich wollte ich erst zum Vollmond raus, aber zum einen war das Wetter am 24.09. optimal, und zum anderen sieht man bei Halbmond die Krater an der Tag/Nacht Grenze besser. Mehr Bilder und Details zur Standortauswahl habe ich hier veröffentlicht.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Dotzauer Martin:
Ich gratuliere – ist doch gut geglückt, das Experiment! So dicht dran war ich bei meinem ersten Mond-Shooting nicht.
Hier ist eine klassische Bildkritik nicht angebracht – wer fokussiert.com regelmässig verfolgt weiss, was hinter einem solchen Mond-Event alles an Vorarbeit steckt.
» weiterlesen
Mondbilder aus San Francisco: Diesmal hat’s fast rundherum geklappt. Die letzte Knacknuss bei der Planung von Vollmond-Bildern bleibt die Höhe des Mondes zu einer bestimmten Zeit.
Es hat sich diesmal wirklich gelohnt: Ich habe zum wiederholten Male ausgiebig mit Winkelmesser und Mondstandstabellen herumprobiert und in Google Earth nach Standorten gesucht – und diesmal sogar den wichtigsten in der Stadt vorgängig ausgekundschaftet. Am ersten der beiden Mondshooting-Tagen war der Erdtrabant zwar ein bisschen hoch über meinem Motiv, aber der flammende Himmel – Waldbränden in Südkalifornien sei Dank – hat mich mehr als entschädigt. Die Bilder in der Stadt am Donnerstag gelangen fast genau so, wie ich sie geplant hatte.
» weiterlesen
Am Donnerstag herrscht Vollmond, und die Zeiten von Sonnenuntergang und Mondaufgang erlauben diese Woche grandiose Mondfotos.
Inzwischen schon fast eine Tradition auf fokussiert – die monatliche Vollmondwarnung, für einmal nicht zu spät:
» weiterlesen
Nachts zu fotografieren ist dank Digitalkameras noch aufregender geworden: Die Belichtung gelingt eigentlich immer. Tatsächlich ist die Gefahr der Überbelichtung am grössten.
Na gut, ich gebs zu: Ich bin mondsüchtig. Das hier wird ein weiteres Mondfoto-Posting, jedenfalls teilweise – Mondhasser, bitte nicht gleich wegklicken, es gibt noch ein paar andere Bilder, die ihr gerne kommentieren könnt.
» weiterlesen
Wer den idealen Tag für Mondfotografie, den Tag vor Vollmond, verpasst, kann auf kreative Varianten der Mondfotografie zurückgreifen.
Ich könnte mir die Haare raufen: Wie im letzten Mondfotografie-Artikel angekündigt, habe ich mir alle verbleibenden Vollmond-Tage des Jahres im Kalender markiert – aber zu wenig acht gegeben und den für Mondfotografie idealen Tag vor dem Vollmond, an dem Sonnenuntergang und Mondaufgang sich perfekt überschneiden, verpasst.
Nun, das ist zwar schade, denn in der Tat gibt es die idealen Verhältnisse für solche Mondfotos nur zwölf Mal pro Jahr (wenn man auf dem Mondaufgang beharrt). Aber es gibt Varianten für spannende Mondfotos, allerdings mit anderen Problemen:
» weiterlesen
Wenn’s auch nicht geklappt hat: Vor Ort sein ist alles. Landschaftsfotografie verlangt Geduld, und nichts ärgert mehr als eine verpasste, einmalige Chance.
Zwar bietet sich diese Chance zwölf Mal im Jahr: Der (fast) volle Mond geht auf und bietet einen grandiosen Hinter- zu einem gut gewählten Vordergrund. Der beste Tag für diese Aufnahme ist in der Regel der letzte vor dem aktuellen Vollmond – und alle andern Daten muss man sich errechnen. (Übrigens: Vollmonduntergangsfotos wären auch einen Versuch wert, und dann gibt’s auch die reine Mondsichel-Aufnahme)
Mir hat gestern das Wetter einen Strich durch die Mond-Rechnung gemacht, aber ich bin trotzdem froh, vor Ort gewesen zu sein. Denn:
» weiterlesen