Beiträge

Tierfoto:
Das Picknick-Pferd

Für Tiere gilt als Fotomotiv das gleiche wie für Menschen: Am interessantesten sind sie, wenn man Ihre Gesicht sieht – und das heisst: Ihre Augen.

Pferdefoto im Gegenlicht

Picknickpferd – Nikon D5200, 1/320s bei Blende 4.8 mit 195mm Brennweite und ISO 500 © Patrick Geldmacher

Patrick Geldmacher aus Mühltal Ich habe mit meiner Frau ein Picknick in unserer wunderschönen hessischen Umgebung am Rande des Odenwaldes gemacht. Dabei nahm ich dieses Pferd auf, dass direkt neben unserem Picknick-Platz weidete.

Pferde im Gegenlicht sind ein dankbares Motiv, geschuldet der Mähne. Hier fehlt uns nur ein kleines bisschen mehr Gesicht…

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Pferderomantik:
Dem Blick Raum geben

Ein schönes Pferdebild mit grosser Lichtstimmung und Gegenlicht-Halo im Haar von Ross und Reiterin. Die beiden könnten aber ein bisschen mehr Platz vertragen.

Pferd und Reiterin im abendlichen Gegenlicht

Gegenlichtsituation Canon EOS 1100D 1/500s bei Blende 4.5 mit 130mm Brennweite und ISO 400 © Larissa Sellmann

Larissa Sellmann schreibt: Dieses Bild habe ich am 28.12. aufgenommen. Es war ein ungewöhnlich warmer und sonniger Tag für Winter, deshalb bin ich mit meiner Freundin losgezogen um Bilder zu machen. Es war dann schon etwas später geworden und das Abendlicht war wirklich gold, als wir die Besitzerin zweier Pferde traafen, die uns spontan erlaubte mit ihnen Bilder zu machen. Als ich diesen Schimmel sah im goldenen Abendlicht sah, hat es mich sofort an ein Einhorn erinnert. Das war die Idee hinter diesem Bild. Einen magischen Moment festzuhalten. :)
Durch die Kritik, die ich bereits bekommen hab, hab ich viel im Bezug auf Kamera Einstellungen und Bearbeitung geändert. Die Kamera wird vorher eingestellt, dies braucht im Moment noch sehr lange, und bearbeitet wird mit Photoshop Elements 14.
Ganz zufrieden bin ich mit dem Bild allerdings noch nicht. Hoffe ihr könnt mir noch mehr Tipps geben :)

Gleich vorweg: Die Farbstimmung und die Pose sind Dir erneut gut gelungen. Ich verliere am Schluss hier noch ein paar Worte zum Wasserzeichen. Aber zuerst:

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Leserfoto – Herbstidylle am Wegesrand:
Nimm Dir die Zeit

Wenn die Zeit hat, sollte man die richtigen kompositionellen Entscheidungen bei der Aufnahme treffen, damit man Korrekturen in der Nachbearbeitung auf ein Minimum beschränken kann.

(c) Marcus Leusch

Berghausen bei Aarbergen (Hessen): Eher zufällig sprang mir im Morgennebel dieses Motiv auf einer abgelegenen Koppel in die Augen. Es dauerte eine Weile, bis sich die Pferde in eine Position bewegt hatten, die mir für eine Fotografie geeignet erschien. Die Szene reizte mich neben den besonderen Beleuchtungsverhältnissen (Nebelwand im Hintergrund) wegen ihres beschaulichen, unaufgeregten Charakters – für mich eine ungewöhnliche Aufnahme, da ich doch eher zur Streetfotografie neige und solche Naturszenen bislang eine Ausnahme darstellen … Insofern bin ich mir auch recht unsicher, ob ich mich da mit meiner Bildauffassung auf einem guten Weg befinde …? Weiterlesen

Pferdeporträt:
Das tierische Auge

Abbilder von Personen faszinieren Menschen immer. Die menschliche Anatomie zieht die Blicke an, ob gewollt oder nicht. Umso genauer schauen Menschen zu einem Foto, wenn es nur kurz den Anschein des Menschlichen erweckt und dann doch irgendwie anders ist. Wie bei diesem Foto.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Beate Schefthaler).

Kommentar des Fotografen:

Dieses Foto ist in Kirchberg oder Klausen beim Antlassritt an Fronleichnam entstanden. Während einer Pause habe ich mich näher an die Pferde (Haflinger) herangewagt. Mich faszinierte die Kraft und die gleichzeitig ruhige sanfte Ausstrahlung dieser mächtigen Tiere.

Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Beate Schefthaler:

Abbilder von Personen faszinieren Menschen immer. Die menschliche Anatomie zieht die Blicke an, ob gewollt oder nicht. Umso genauer schauen Menschen zu einem Foto, wenn es nur kurz den Anschein des Menschlichen erweckt und dann doch irgendwie anders ist.

Gut zu beobachten ist das am Beispiel des Fotos von Beate Schefthaler. Sie fotografierte das Auge eines Haflinger-Pferdes in Schwarz-Weiß. Wir erkennen sofort, dass es ein Auge ist und wollen sofort wissen, zu wem es gehört:

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Pferdeaction:
Zu viel Absicht

Zu sehr auf eine Aussage hin fotografierte Bilder vermögen häufig just diese Aussage nicht mehr zu vermitteln.


Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Thorsten Huber).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild Pferdmaschine ist bei den Mittelalterspielen beim „Spectakulum“ in Weil am Rhein entstanden. Die Verwendung der Pferde ähnelte der einer Maschine. Für mich als „nicht Pferdekenner“ eine sehr erschreckende Erfahrung, wie der Mensch andere Wesen instrumentalisiert. Aufgenommen von den Zuschauerrängen mit einer EOS 500D und einer Canon 50mm f1.4 Festbrennweite.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thorsten Huber:

Ein Weiss-Schwarzes Pferd in mittelalterlich anmutender „Kleidung“ stürmt in diesem Farbbild von links hinter dem Fotografen durch eine Flammenwand nach rechts in das Bild hinein. Der Reiter ist nur teilweise zu sehen und wird auf Schulterhöhe vom oberen Bildrand geschnitten; über seiner linken Schulter ist im Hintergrund ein weitere Flamme sichtbar. Hinter dem Feuerwall in der Bildmitte, durch den das Pferd hindurch gezwungen wird, sind im Hitzegeflimmer Zuschauer an Bänken und Tischen zu sehen.

Du nennst Dein Bild „Pferdemaschine“ und willst mit der Aufnahme, wie Du sagst, die Instrumentalisierung des Tiers zum Ausdruck bringen. Tatsächlich sind Pferde ein aussergewöhnlich emotionsgeladenes Thema und eine Tierart, dem in vielen Kulturen ein Sonderstatus zukommt: Weiterlesen

Pferdefoto:
Zufall und Bemühen

Großartige Fotos können einem gelegentlich einfach so zufallen, meistens sind sie jedoch das Resultat von viel Bemühung und guter Planung.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Birgit Engelhardt).

Kommentar des Fotografen:

Während eines Reiter-Pferd-Shootings für eine Bekannte gefielen mir die kraftvollen Hufe des Pferdes besonders. Ich wartete, bis der Schatten der Reiterin ebenfalls gut zu sehen war, und bezog sie so mit ins Bild ein.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Birgit Engelhardt:

So viel Spaß Fotografie auch machen kann, meist ist sie mit einer Reihe von Kämpfen verbunden: Dem Kampf, das perfekte Thema zu finden, die Beleuchtung genau richtig zu treffen, die Komposition präzise zu gestalten und im richtigen Moment den Auslöser zu drücken, um nur ein paar zu nennen.

Manchmal, wenn auch selten, entsteht jedoch ein sehr schönes Bild einfach durch einen glücklichen Zufall. Hier haben wir ein Beispiel dessen, obwohl ein wenig mehr Bemühung und Planung zu einem stärkeren Bild geführt hätten.

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24 Stunden:
Situationen


In der Rubrik „24 Stunden“ veröffentlichen wir die besten drei bis fünf Pressebilder aus den vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach rein fotografischen Kriterien.

Pferderennen:
Künstlerisch künstlich

Nachträglich mit Photoshop eingefügte Bildeffekte können aus manchem brauchbaren Bild einen Hingucker machen. Als „Dokumentation“ darf sowas dann aber nicht mehr deklariert werden.

Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Matthias Willems).

Kommentar des Fotografen:

Das Bild habe ich auf einer Pferderennbahn in Nordfrankreich aufgenommen. Mir gefielen hier vor allem die Farben und das Licht, welches ich nur minimal korrigiert habe. Den Bewegungsunschärfeeffekt jedoch habe ich nachträglich in Photoshop erstellt, weil ich es versäumt habe die Kamera bei der Aufnahme mitzuziehen. Ich finde dadurch wird das Bild noch dynamischer und spannender. Ich interessiere mich für Sportfotografie und versuche so viele Sportarten wie möglich abzulichten.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Matthias Willems:

Man muss bei diesem Bild hingucken: Die Dynamik ist mitreißend, die Farben im Fokus sind stechend. Und trotzdem bin ich mit der Aufnahme insgesamt so gar nicht einverstanden.

Wie, nicht einverstanden?

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Nachtaufnahmen:
Aufhellblitz oder Taschenlampe

Nächtliche Langzeitaufnahmen könnten häufig einen Aufhellblitz – meist auf dem Vordergrund-Objekt – vertragen. Alternative wäre die Lightbrush-Technik.

Oliver Raupach
Leserfoto: Klick für Vollansicht (© Oliver Raupach). – Canon EOS 350D – 25s – f/13 – ISO100 – 18mm (27mm)

Kommentar des Fotografen:

Das Bild ist eine nächtliche Langzeitaufnahme und zeigt das Trojanische Pferd vor der Antikensammlung in München. Belichtungsdaten siehe EXIF. Das Bild ist als Teil einer Belichtungsreihe entstanden – hier plus 2/3.

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Oliver Raupach:

Dieses Foto hätte sehr von einer etwas anderen Perspektive, einem grösseren Weitwinkel und einem Blitz, der das Holzpferd aufhellt, profitiert.

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