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Archiv für die Kategorie: Haustier

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Tierfotografie: Alle mal herschauen!

4. Juni 2017/2 Kommentare/in Bildkritik, Haustier, Natur/Tier, Studio/Kommerzielle Arbeit/von dtopp

Für ausdrucksstarke Fotografie von Hunden braucht es eines von diesen Dingen: Geduld und/oder Ausdauer und/oder Dressur.

Hundegruppe, fotografiert im Studio.

Hundegruppe, fotografiert im Studio. © Claudia Portmann-Caminada Canon EOS 5D Mark III 180/s, f/9, 42mm, ISO 250

Claudia Portmann-Caminada aus Unterkulm schreibt zu diesem Bild: Hundefotografie im Studio. Hier ging es mir darum, die 6 Hunde der Besitzerin aufmerksam und als „one shot“ zu fotografieren. Eine Herausforderung.

Wir hatten hier vor einiger Zeit ein Hundefoto „Hundefotografie: Das Menschliche im Tier“ mit sehr vielen Kommentaren und Christian Bartusch zitierte Elliot Erwitt „…dass Hunde die besseren Models seien“.

Wenn man sich das Bild von Claudia ansieht und selbst einmal versucht hat, einen Hund unter Studiobedingungen zu fotografieren, kennt man die Herausforderung. Entweder bleibt er/sie nicht dort, wo der gewünschte Bildausschnitt zu der benutzen Brennweite passt, weshalb sie hier sicher auch ein Zoom benutzt hat (Brennweite 42mm legt das nahe), um flexibel zu sein, oder er sieht irgendwo anders hin als in die Kamera … Weiterlesen

https://static.fokussiert.com/20170623094746/Hunde_fokussiert-1.jpg 1333 2000 dtopp https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png dtopp2017-06-04 23:20:402017-06-23 10:30:29Tierfotografie: Alle mal herschauen!

Hundefotografie: Das Menschliche im Tier

24. April 2017/24 Kommentare/in Haustier/von Christian Bartusch

Ausdrucksstarke Haustierfotografie sollte versuchen, den Charakter des Tiers einzufangen. Gleichzeitig darf die Beachtung grundlegender technischer Aspekte nicht auf der Strecke bleiben.

Beware of the dog

© Philip Knaul

Unser Leser Philip Knaul auf Frankfurt hat ein Hundeportrait zur Besprechung eingereicht. Magnum-Fotograf Elliott Erwitt, der seit vielen Jahrzehnten stets mit einem Augenzwinkern Hunde ablichtet, stellte unlängst die Behauptung auf, dass Hunde die besseren Modells seien. Aus eigener leidvoller Erfahrung möchte ich das allerdings nicht für alle Vierbeiner bestätigen. Im Folgenden wollen wir uns jedenfalls mit der Wirkung des vorliegenden Bildes auseinandersetzen, aber auch über die technischen Schwächen sprechen.

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https://static.fokussiert.com/1478435552/P5130021-Bearbeitet-1.jpg 2934 4401 Christian Bartusch https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Christian Bartusch2017-04-24 08:14:322017-04-27 08:42:09Hundefotografie: Das Menschliche im Tier

Tierfoto: Das Picknick-Pferd

2. März 2017/in Bildkritik, Haustier, Natur/Tier/von Peter Sennhauser

Für Tiere gilt als Fotomotiv das gleiche wie für Menschen: Am interessantesten sind sie, wenn man Ihre Gesicht sieht – und das heisst: Ihre Augen.

Pferdefoto im Gegenlicht

Picknickpferd – Nikon D5200, 1/320s bei Blende 4.8 mit 195mm Brennweite und ISO 500 © Patrick Geldmacher

Patrick Geldmacher aus Mühltal Ich habe mit meiner Frau ein Picknick in unserer wunderschönen hessischen Umgebung am Rande des Odenwaldes gemacht. Dabei nahm ich dieses Pferd auf, dass direkt neben unserem Picknick-Platz weidete.

Pferde im Gegenlicht sind ein dankbares Motiv, geschuldet der Mähne. Hier fehlt uns nur ein kleines bisschen mehr Gesicht…

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https://static.fokussiert.com/20170302220327/picknickpferd.jpg 1333 2000 Peter Sennhauser https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Peter Sennhauser2017-03-02 22:37:242017-03-02 22:37:24Tierfoto: Das Picknick-Pferd

High-Key-Schwein: Im Schatten fliegt der Dreck

21. September 2016/1 Kommentar/in Bildkritik, Haustier/von Peter Sennhauser

Harte Kontraste sind ein Ärgernis – ausser, man macht sie sich für eine High-Key-Aufnahme zu nutze. Dieses Hängebauchschwein gewinnt so grafische Qualitäten.

Hängebauchschwein in High-Key.

Hängebauchschwein in High-Key. Canon EOS 80D 1/100s bei F/2.8 mit Brennweite 200mm und ISO 100 © Nikolai Seidel 2016

 

Nikolai Seidel aus Ratzeburg schreibt zu diesem Bild: Freilaufendes Hängebauchschwein im Wildpark Schwarze Berge in Harburg. Aufgenommen im Sommer 2016 bei gleißender Mittagssonne mit Canon 5d Mk III und EF 70-200mm 2.8 IS II bei 200mm, 1/100s, 2.8, iso 100, Spotmessung und manuell die Belichtung hoch geschraubt nachdem ich sah in welche Richtung der erste Schuß ging. Minimale Retusche in PS um am unteren Bildrand rechts noch sichtbare Bodenfragmente zu entfernen.

Gleissende Sonne, das ist das schlechte Wetter des Fotografen. Ausser, der macht aus der Not eine Tugend und entscheidet sich, wie Du hier, für eine Aufnahme, die mit einem Lichteffekt arbeitet.

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https://static.fokussiert.com/1473591259/LRM_EXPORT_20160911_123915.jpg 1366 2048 Peter Sennhauser https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Peter Sennhauser2016-09-21 11:53:252016-09-21 11:53:25High-Key-Schwein: Im Schatten fliegt der Dreck

Haustierfotografie: Katzencontent, einmal anders

16. April 2016/in Bildkritik, Haustier/von Thomas Brotzler

Milly und Molly wollen raus. Und ihre Schnauzen ergeben ein ebenso interessantes wie symbolträchtiges Haustierbild: Die Mäuse schnuppern den Duft der Freiheit.

Mäuseschnautzen hinter Gitter - Haustierfotografie

Molly und Milly wollen raus. Nikon D7000/AF-S Micro 105mm 1:2.8 G ED.

Carsten Fuchs aus Hamburg hat dieses Bild unter dem Titel  „Freiheit atmen” in der Kategorie ‚Schnappschuss‘ zur Besprechung eingereicht.

Während meine Tochter den Mäusekäfig nach dem Saubermachen wieder einrichtete, setzte ich die Box mit den ausquartierten Mäusen Milly und Molly auf die Fensterbank. Die tobenden Mäuse mit strahlenden Barthaaren und Kirchenfenstern in einem speziellen Gegenlicht ließen mich die Kamera holen und draufhalten. Aus der Serie reiche ich hier das erste von zwei Bildern ein, die herausstachen. Die (zu?) hohe Dynamik des verdeckten Gegenlichts und die Form der Luftschlitze ergeben hier in meine Augen einen neuen Blick auf die beiden nicht gleich zu erkennenden süssen Mäuseschnauzen mit Bartbokeh. Das Bild ist auf drei (statt vier) Rundbögen beschnitten, mit LR in S/W entwickelt. Dabei habe ich die ‚Klarheit‘ erhöht und die sehr hellen Stellen oberhalb der Nase etwas abgedunkelt. Das sind für mich Schnappschüsse, da das ganze zufällig entstand und überraschende Bilder ‚verursachte‘. Außerdem war es verdammt schwierig, die beiden Hektikerinnen zu erwischen…

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https://static.fokussiert.com/1392590780/1402-086-1-2-1.jpg 0 0 Thomas Brotzler https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Thomas Brotzler2016-04-16 07:50:112020-07-22 15:40:05Haustierfotografie: Katzencontent, einmal anders

Katzen-Porträt: Ginger zum Leuchten bringen

22. Januar 2016/in Bildkritik, Haustier, Portrait/von Carsten Schröder

Ein gut fotografiertes Katzenporträt kann man mit wenigen Bearbeitungsschritten zu einem Hingucker machen. Dabei zeigt sich rasch, wie sehr es sich lohnt, sich mit den grundlegenden Schritten der Bildbearbeitung auseinanderzusetzen.

Ginger. © Arne Wollenhaufen Canon EOS 400D Digital; EF28-135mm f/3.5-5.6 IS USM Motiv-Programm „Portrait“; ƒ/5.6; Brennweite 95.0 mm; 1/60; ISO 400; Blitz (automatisch, ausgelöst)

Arne Wollenhaupt aus Neu-Isenburg schreibt zu diesem Bild:

Katzenbilder gibt´s im Internet ja weiß Gott genug. Angeblich wurde es nur erfunden, damit man seine Katzenfotos posten kann…

Das Bild entstand an einem Abend im Januar 2011. Ich habe das Bild mit dem Motivprogramm „Portrait“ gemacht – Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit, ISO usw. sind also nicht mein „Verdienst“. Das für mich so Besondere an diesem Bild sind die Augen. Meistens erwischt man eine Katze ja entweder mit weit geöffneten, runden oder ganz geschlossenen Augen. Der Blick auf diesem Foto strahlt für mich eine gewisse „stolze Arroganz“ aus. Und damit ist Ginger ganz gut charakterisiert. Nach meinem Empfinden als Glücksfall hat sich der dunkle Hintergrund erwiesen.

Das Bild habe ich „out-of-Cam“ hochgeladen. Mit EBV bin ich „überfordert“, weil ich zwar an den Reglern drehen kann, aber nicht wirklich weiß, was ich da tue. Auch braucht das Bild sicher einen Beschnitt. Der weiße Fensterrahmen unten rechts muss weg. Aber sonst?

Arne, Du hast hier wirklich einen tollen Moment fotografisch eingefangen.

Der Blick Deiner Katze Ginger spricht Bände, typisch Katze: „Ich schaue jetzt erst recht nicht in die Kamera, nur weil du da stehst und mich fotografieren möchtest!“ Gerade der Blick an der Kamera vorbei macht’s aus:  Weiterlesen

https://static.fokussiert.com/1445853138/ginger.jpg 800 534 Carsten Schröder https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Carsten Schröder2016-01-22 08:15:582016-01-22 10:23:33Katzen-Porträt: Ginger zum Leuchten bringen

Leserfoto – „Miss Elisabeth“: Licht, Farben und Komposition

4. Mai 2015/6 Kommentare/in Bildkritik, Haustier/von Sofie Dittmann

Auf Einzelheiten sollte man immer achten, auch wenn Handeln gefordert ist.

(c) Dirk Wenzel

… neulich im Nebel…

Was mir an Deiner Aufnahme sofort auffiel, waren die Lichtstimmung und die blassen Farben, die dem ganzen einen fast „altmeisterlichen“ Eindruck geben. Es hat das farbliche Flair mancher Werke von Caspar David Friedrich, und der Nebel im Hintergrund verstärkt diesen schwermütigen Eindruck noch. Es könnte ein fast perfektes Foto sein, das sich jeder Hundebesitzer einrahmen und an die Wand hängen würde. Bis auf eine Kleinigkeit. Doch zunächst zur Komposition. Weiterlesen

https://static.fokussiert.com/1400875974/mebkl.jpg 503 664 Sofie Dittmann https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Sofie Dittmann2015-05-04 16:00:562016-01-07 17:52:47Leserfoto – „Miss Elisabeth“: Licht, Farben und Komposition

Leserfoto – „Frankie“: Hund, up close and personal

16. Mai 2014/4 Kommentare/in Bildkritik, Google Currents, Haustier, Schnappschuss/von Sofie Dittmann

Wenn man sich eine neue/erste Kamera zulegt, liegt es nahe, die unmittelbare Umgebung zu seinem Motiv zu machen.

(c) Steve Maurer

Hallo,

ich bin blutiger Anfänger und hab die Kamera geschenkt bekommen weil die alte Systemkamera kaputt war und ich Fotos von unseren Haustieren haben wollte.

Ich habe aber Spass am Fotografieren entdeckt und wollte von Euch mal wissen ob ich auf dem richtigen Weg bin?

Sony A58 180mm F/5 1/320

Wenn man sich eine neue/erste Kamera zulegt, liegt es nahe, die unmittelbare Umgebung zu seinem Motiv zu machen. Lebenspartner, Kinder, Eltern werden zu (quasi) freiwilligen Modellen. Und warum auch nicht – wer sonst kann einem dabei helfen, seine Fertigkeit zu verbessern, ohne gleich beleidigt zu sein, wenn etwas nicht so ausfällt, wie man sich das vorgestellt hat. Ich selbst habe jahrelang meine Kinder geplagt, die es mittlerweile cool finden.

Haustiere können sich nicht beschweren, sind aber auch entsprechend unberechenbar, insbesondere Katzen. Hunde bekommt man durch Ansprache und Belohnung eher dazu, mitzuspielen – sind sie auch leicht abgelenkt und die Pose so schnell vorüber, wie sie kam. Es gilt daher, die Geduld nicht zu verlieren und Augenblicke vorherzusehen, den richtigen Moment zu wählen.

Weiterlesen

https://static.fokussiert.com/1389116922/016_1024x768.jpg 768 1024 Sofie Dittmann https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Sofie Dittmann2014-05-16 15:00:002014-05-08 16:18:08Leserfoto – „Frankie“: Hund, up close and personal

Leserfoto – „Im Auge des Tigers“: Haustierfotos erfordern Zeit/Planung

25. Dezember 2013/1 Kommentar/in Bildkritik, Google Currents, Haustier/von Sofie Dittmann

Abgesehen von Familienmitgliedern sind Haustiere gerne, wie von Dir beschrieben, die ersten „Opfer“ – pardon: Modelle, an denen man sich fotografisch versuchen kann (und sollte), wenn man ernsthaft anfängt zu fotografieren. Nicht nur sind sie ein mehr oder weniger freiwilliges Publikum, sie sind auch eher geneigt, einem Patzer zu verzeihen. Und je besser man wird, desto cooler finden einen beispielsweise die Freunde der eigenen Kinder. Ich spreche da aus Erfahrung.

(c) Marcus Hinrichs

Das neue Mitglied der Familie. Nicht nur, das die Tochter entzückt ist auch zum Üben mit der neuen Kamera muß der Kater herhalten. Die erste Erfahrung: Tierfotos benötigen eine Menge Geduld.
Kamera:Olympus E-PM2, BW42mm, 1/25s, f/5.6, ISO1600

Von allen Haustieren, die Du Dir hättest aussuchen können, sind Katzen mit die schwierigsten. Die Eigenwilligkeit, für die sie bekannt sind, machen jedes Bild zur Herausforderung. Insofern hast Du absolut recht: Tierfotos benötigen eine Menge Geduld, und ich kann Dir nur raten, weiter zu üben.

Die besten Haustierfotos haben alle eines gemeinsam: sie fangen das Tier mit der Kamera in einem Moment ein, der seinen Charakter auf eine Weise widerspiegelt, wie es gute Porträts von Menschen tun. Das erfordert einen gewissen Rapport mit dem Tier, und Zeit/Planung. Durch Beobachtung weiß man, wie sich das Tier in etwa verhalten wird. Man kann auch seinen Photoshoot so planen, daß das Tier entweder etwas schläfrig oder sehr aktiv ist, je nachdem, was für Ergebnisse gewünscht sind. Möbel lassen sich verrücken etc. (Ein paar gute Tipps zum Thema Haustierfotografie findest Du beispielsweise hier.)

Weiterlesen

https://static.fokussiert.com/1375717978/1-p8010383-003.jpg 750 1000 Sofie Dittmann https://static.fokussiert.com/20151121174132/fokussiert-logo-schriftzug-klein-fok-300x62.png Sofie Dittmann2013-12-25 15:00:422013-12-20 11:37:33Leserfoto – „Im Auge des Tigers“: Haustierfotos erfordern Zeit/Planung

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