Thema: Strukturen

 

4 zufällige Bildkritiken zum Thema Strukturen:

Landschaftsfotografie: Der Birkenwald voller BäumeArchitektur: Gegensätze auf mehreren EbenenSchwarz-Weiss: Strukturelle Spannung schaffen

 

Alle 7 Artikel zum Thema Strukturen auf fokussiert.com:

Landschaftsfotografie:
Der Birkenwald voller Bäume

Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, können spannende Fotografien entstehen. Eingriffe in die Komposition sind dennoch wünschbar.

Kommentar des Fotografen:

Waldlichtung. Mit etwas Geduld wurde aus einem banalen Motiv durch die letzten Sonnenstrahlen eines bewölkten Tages und die Bewegungsunschärfe der Baumkronen eine stimmungsvolle Ansicht.

Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Karsten Zolk:

Ein Birkenwald, auf Augenhöhe waagerecht mitten aus dem Unterholz fotografiert: Die schwarz-weissen Stämme erstrecken sich in diesem Farbbild in die Tiefe, unten ist erdiger Waldboden, im hinteren Tiefenbereich über den dünnen Baumwipfeln ein hellblauer Himmel zu erkennen. Vier Stämme dominieren das Bild im Vordergrund.

Birkenwälder bieten einen faszinierenden Blick. Die rauen, meist relativ dünnen Stämme bieten nicht zuletzt in der Masse eine Möglichkeit für Bilder, die geradezu abstrakt wirken.

» weiterlesen

“Wüstenbild” mit Tiefe:
Auf den Standort kommt es an

Der Fotograf hat Kontrolle darüber, was seinen Weg ins Bild findet, auch wenn das manchmal einen Fußmarsch und Warten erfordert.

Kommentar des Fotografen:

Das Bild stammt aus meinem letzten Gran Canaria Urlaub und wurde in den Dunas de Maspalomas aufgenommen. Wer schon einmal dort war, weiß, dass es dort eigentlich nicht so aussieht wie in einer richtigen Wüste. Die Dünenlandschaft ist mit Büschen und vereinzelten Bäumen durchzogen, und in der Entfernung stehen große Hotelpaläste. Mein Ziel war es, “Wüstenbilder” zu machen und zwar welche, wo ausschließlich Wüste zu sehen ist. Also wählte ich Standpunkte, auf denen keine Hotelkomplexe, keine Büsche und Bäume und möglichst auch kein Meer zu sehen war. Ein weiteres Ziel war es, die Wüste greifbar zu machen… so als könnte man in das Bild hineintauchen und den Sand herausnehmen. Um das zu erreichen, griff ich auf mein Ultra Weitwinkel Objektiv (17mm an Kleinbild) zurück und versuchte den Kamerastandpunkt so tief wie möglich zu wählen. SW habe ich gewählt, um die Strukturen im Sand und in den Wolken zu betonen.

Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Sten Schneider:

Laut Magnum-Mitglied David Hurn hat ein Fotograf eigentlich nur Kontrolle darüber, wo er steht, und wann er auf den Auslöser drückt. In diesem Sinne ist Fotografie recht einfach, aber genau darin liegt auch das Komplizierte:

» weiterlesen

Ralf Brueck:
Verformte Welt

In Ralf Bruecks Fotografien zeigt sich unsere Welt verformt und verzerrt. Die Wirklichkeit ist in Frage gestellt.

Mit den verformenden Eingriffen erhalten Ralf Bruecks Bilder neue Bedeutungen, die teils fantastisch anmuten. Wir sehen die Bilder aktuell in Köln.

Ralf Brueck
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (5 Bilder)

» weiterlesen

Werner Bartsch:
Wüstenvögel

Ausrangierte und zwischengeparkte Flugzeuge in der Wüste: Der Hamburger Fotograf Werner Bartsch hat die “Desert Birds”, die Wüstenvögel inszeniert wie Skulpturen.

Die Flugzeuglagerplätze im Südwesten der USA sind normalerweise streng abgeschottet. Für Werner Bartsch öffneten sich die Tore. Wir sehen die Bilder aktuell in Hamburg.

» weiterlesen

Charles Compére:
Natur-Schichtungen

Charles Compéres Bilder von Gebirgslandschaften entstehen durch mehrfache Belichtungen. Die Natur wird sozusagen in Schichten übereinandergelegt.

“Schichtungen” heißt also die aktuelle Ausstellung von Charles Compére in Berlin. Die Landschaften, die ausschließlich auf Film entstehen, zeigen eine ganz eigene Farbigkeit.

» weiterlesen

Architektur:
Gegensätze auf mehreren Ebenen

Gebäude bieten als fotografische Motive mehr als viele Linien und Flächen für die Komposition. Sie bieten Spielraum für historische und ästhetische Kontraste.

Kommentar des Fotografen:

Neu trifft alt. In Berlin erlebt man das häufig. Vor allem, wie hier, im Regierungsviertel. Das Bild ist von einem Boot auf der Spree aus aufgenommen und zeigt den Reichstag sowie das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

Profi Peter Sennhauser meint zum Bild von Nils Krawinkel:

Ein historisches Gebäude spiegelt sichin der rechten unteren Bildhälfte dieser Farbfotografie in den gleichförmigen rechteckigen Elementen einer Glasfassade. Eine breite Betontreppe mit Glasgeländer steigt, seitlich gesehen und parallel zur Fassade verlaufend, am unteren Bildrand diagonal über zwei Drittel des Bildes nach rechts an. Die bildfüllende Fassade des Neubaus zeichnet sich durch regelmässige horizontale und vertikale Linien aus; die Spiegelung des Gebäudes gegenüber wird durch die Glaselemente in einzelne Mosaikstücke zerlegt und verzerrt gespiegelt.

» weiterlesen

Schwarz-Weiss:
Strukturelle Spannung schaffen

Es muss nicht eine eindeutige Aussage sein, aber den Grund, warum ein Bild betrachtet werden soll, muss der Fotograf liefern.

Kommentar des Fotografen:

Ich interessiere mich für digitale schwarz-weiß Fotografie. Dieses Bild ist eines meiner ersten s/w-Bilder. Es ist an der Ostsee entstanden, die nach Angaben von den Einheimischen ungewohnt zugefroren war.

Profi Jan Zappner meint zum Bild von Ömer Yildiz:

Eine Winterszene an der Ostsee. Ein Steg, viel Himmel, Sand und sogar ein paar kleine Schiffe im Hintergrund.

Eigentlich gar keine schlechte Konstellation für ein Foto. Hier passen jedoch die Einzelteile nicht zueinander und vor allem ist das Bild für ein schwarz-weiss-Architekturfoto zu beliebig. Was ich meine, ist:

» weiterlesen