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Gegen den digitalen Strom:
7 Gründe, warum Du analog fotografieren solltest

Quelle: flickr CC
Ich werde häufig gefragt, ob denn Analogfotografie im Ditigalen Zeitalter überhaupt noch einen Platz hat. Warum sollte man mit Filmkameras fotografieren? Nachfolgend eine paar Gründe:

1. Analoge Fotos haben Charakter

Deine Fotos haben aufgrund der guten Qualität der alten Objektive meistens ein großartiges Bokeh. Zusätzlich verleiht die Körnung des jeweiligen Filmes Deinen Bildern einen individuellen Charakter. » weiterlesen

M42-Adapter:
Alte Schätze an neuer Technologie

Digitale Pentax Q7 mit M42-Objektiv (flickr Creative Commons)

Viele Fotografen, die früher analog fotografiert haben, besitzen noch ihre alte(n) Kamera(s) und/oder die dazugehörigen Objektive. Teilweise hat man sich einfach nicht trennen können, und viel Geld hätte man für das gute Stück sowieso nicht mehr bekommen. Doch auch, wenn man jetzt digital fotografiert, können zumindest die alten Objektive zum Einsatz kommen. Wie? Mit einem M42-Adapter! » weiterlesen

Analogfotografie:
Welcher Film passt zu welcher Gelegenheit?

Kleinbildfimverpackungen (flickr Creative Commons)

Die Frage, welchen Film man für welche Gelegenheit benutzen sollte, stellt sich dem DSLR-Fotografen natürlich nicht. Man hat eben die eine Kamera dabei, drückt verschiedene Knöpfe, “zieht” das Foto vielleicht hinterher noch durch ein Bearbeitungsprogramm – fertig. Für den analogen Fotografen ist die Wahl des Films dagegen äußerst wichtig, denn dadurch beinflußt man aktiv das Aussehen und die Qualität des späteren Bildes. Das Medium wird von vorneherein zum Gestaltungsmerkmal. Nach welchen Gesichtspunkten sollte man also Kleinbildfilme auswählen? » weiterlesen

Blitzfotografie:
Mit Sensor und Regenschutz

Lightning Trigger von Stepping Stone Products, USA

Lightning Trigger von Stepping Stone Products, USA

 

Blitze fotografieren, ohne die Kamera einfach nachts auf Langzeitbelichtung zu stellen: Wie geht das? Es geht mit einem Sensor, der Blitze erkennt und den Auslöser viel schneller bedient, als wir Menschen das mit unseren Reflexen könnten.

Das einzige Gerät, das ich hierbei für ausreichend zuverlässig halte, ist der Lightning Trigger von Stepping Stone Products (die bezahlen mich nicht für diesen Werbespot, ich schöre es.)

Natürlich gibt es auch bei diesem Ausrüstungsgegenstand viel Auswahl und viele Hersteller mit wesentlich billigeren Produkten.  » weiterlesen

7 Tipps für die Gesundheit (Eurer Kamera) – Teil 2

Kaputtes Objektiv

Kaputtes Objektiv; Quelle: Flickr Creative Commons

[Teil 1]

4. Sensorreinigung

Vielen Fotografen ist nicht bewußt, daß sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Staub auf dem Sensor ansammeln kann. Jeder Objektivwechsel gibt das Innere der Kamera potentiell dem preis, was so durch die Luft fliegt. Wenn sich Fremdkörper auf dem Sensor oder Spiegel angesammelt haben, bekommt man das meistens erst mit, wenn man in bestimmten Einstellungen fotografiert.

Ich selbst habe einmal bei digitalen Lochkamera-Aufnahmen feststellen müssen, daß mein Sensor komplett verdreckt war – obwohl ich mir immer Mühe gegeben hatte, ihn sauber zu halten. Es passiert eben. Bei Lochkamera-Aufnahmen arbeitet man mit einer extrem kleinen Blende (was auch immer das Loch im adaptierten Objektivdeckel hergibt) plus einem Fokus auf unendlich, und dann werden auf den entstandenen Fotos dunkle Flecken unterschiedlicher Größe sichtbar, wenn der Sensor verschmutzt ist (desgleichen, wenn man mit normalem Objektiv eine Blende von f/22 einstellt, mit demselben Fokus). Wenn man Glück hat ist der Dreck auf dem Spiegel und kann mit speziellen Hilfsmitteln entfernt werden – oft ist es jedoch der Sensor.

Moderne Spiegelreflexkameras haben zwar eine Sensorreinigungsfunktion eingebaut, aber die hilft nur begrenzt. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, seinen Sensor selbst zu reinigen, doch dafür muß man wirklich wissen, was man tut. Ich selbst traue es mir nicht zu, und so gebe ich lieber das Geld aus und schicke sie ein.

5. Schutzfilter

Um den oben erwähnten Albtraum zu verhindern, ein Objektiv zu verkratzen, gibt es natürlich die Möglichkeit, besser aufzupassen (einfach, aber effektiv – hat nur bei unserem Freund letztlich nicht funktioniert). Oder man schraubt einen Schutzfilter darüber, der dann das auffängt, was sonst das Objektiv abbekommen hätte (bei einem Fisheye ist das allerdings nicht möglich – da paßt man eben tatsächlich einfach auf).

Ich selbst habe auf allen Objektiven UV-Filter, doch es gibt auch reine Schutzfilter zu kaufen, die sonst keinen anderen Zweck erfüllen als den, eben das Glas darunter zu schützen. Das Problem bei UV- und anderen Filtern kann sein, daß man einen leichten Qualitätsverlust am Bild hinnehmen muß, oder sich Verschlußzeiten etc. ändern. Ich persönlich hatte aber nie damit Probleme, wenn ich auch weiß, daß das Thema lebhafte Diskussionen unter Mitfotografen auslösen kann.

6. Accessoires und Ports

Bessere DSLR-Kameras bieten die Möglichkeit, alles Mögliche anzuschließen, wie etwa einen Auslöser für remotes Blitzen, Kabel und so weiter. Diese Accessoires werden zum Teil an Ports festgemacht, die hinter Gummi- und Plastikklappen liegen. Wenn man sie einfach eingestöpselt läßt oder jene Klappen nicht richtig zumacht, schafft man erstens noch eine weitere Stelle, mit der man an Dingen hängen bleiben kann und durch die Fremdkörper eindringen können. Zweitens läuft man Gefahr, daß sich jene Klappen abnutzen oder schlimmer, abgerissen werden. Ich entferne bei meiner Kamera grundsätzlich alles, das nicht zur Grundausstattung gehört (man denke an den Gurt) oder wie eine L-Schiene zusätzlichen Schutz bietet, damit genau das nicht passiert. In diesem Fall bin ich aus Schaden klug geworden, denn ich habe mir vor Jahren einen Blitzauslöser so ruiniert.

(Wenn wir schon beim Thema Blitz sind: wenn selbiger länger nicht benutzt wird, sollte man die Batterien entfernen. Ebenfalls ein No-Brainer, aber auch mir sind bereits einmal Batterien ausgelaufen und haben einen ruiniert.)

7. Ein Wort zum Thema Kamerataschen

Es fasziniert mich immer, wenn ich sehe, wer welche Kamera und in welcher Tasche mitführt. Wenn überhaupt. Da gibt es Leute, die zum geringsten Anlaß fast schon einen Koffer mitschleppen, in dem unzählige Objektive stecken, von denen vielleicht eines gebraucht wird. Und es gibt das andere Extrem: Fotografen, die eine super teure Kamera mit entsprechendem Objektiv lässig über der Schulter tragen, als wäre es eine Einkaufstasche – und entsprechend damit hantieren.

Dazwischen gibt es jedoch den Goldenen Mittelweg. Wenn man einmal in eine Kameraausrüstung investiert hat, sollte man bei der Kameratasche nicht sparen. Eine gut gepolsterte Tasche, entweder als Rucksack oder über die Schulter geschlungen, die alle normalerweise benutzten Objektive und die Kamera gut hält und schützt, reicht vollkommen aus. Man sollte weiterhin darauf achten, daß die Tasche wasserdicht ist und/oder einen Regenschutz eingebaut hat, falls man einmal von einem Gewitter überrascht wird.

Wie haltet Ihr es mit Eurer Ausrüstung? Benutzt Ihr Filter für Eure Objektive? Wenn ja, was für welche – wenn nein, warum nicht?

7 Tipps für die Gesundheit (Eurer Kamera) – Teil 1

Geborstener Kamerafilter

Geborstener Kamerafilter; Quelle: Flickr Creative Commons

 

Der folgende Beitrag wurde von einem Artikel auf Digital Camera World auf Deutsch adaptiert. Er geht von DSLRs mit abnehmbaren Objektiven aus, kann aber auch entsprechend auf Kompaktkameras angewandt werden.

Wenn jetzt hier jemand mit den Augen rollt und denkt, seine Kamera sauber und intakt zu halten sei doch logisch, warum muß man einen Artikel darüber schreiben, bedenkt dieses: das dachte ich bisher auch – bis ich vor kurzem die Kamera eines Freundes (ernsthafter Amateur mit einer soliden mittleren DSLR) in die Hand nahm und beim Entfernen des Objektivdeckels feststellen mußte, daß ein obszöner Kratzer quer über das Glas desselben lief. Außerdem war sie rundherum etwas, nun ja, abgeliebt. Erst hatte ich die Hoffnung, daß sich jener Kratzer auf den UV-Filter beschränkte, um dann feststellen zu müssen, nein, er hatte sich ins eigentliche Objektiv gefressen. Mein Freund war nach eigenen Angaben beim Fotografieren eines Sportevents an ein Hindernis gekommen, und ansonsten schleppt er seine Kamera lose mit.

Das zu sehen, tat weh. Richtig weh. Und dann stieß ich kurz darauf auf diesen Artikel und dachte mir, vielleicht ist es ja interessant. » weiterlesen

So kommen Ihre Fotos in Broschüren zur Geltung

aufgeschlagene Zeitschrift liegt auf Tisch

© Henry Schmitt – Fotolia.com

Trotz Blogs, E-Mails und Newsletter haben Werbemittel wie Flyer und Broschüren nach wie vor einen festen Platz im Repertoire von Marketingspezialisten. Anders als flüchtige Medien wie Bilder, Texte oder Videos im Internet sorgen Druckerzeugnisse für einen bleibenden Eindruck und überzeugen durch ein Zusammenspiel von Text und Bild. Am PC mit gängigen Software-Lösungen wie InDesign oder Photoshop erstellt, lassen sich Broschüren leicht und kostengünstig vervielfältigen. Nicht immer entspricht das Druckergebnis später jedoch dem Vorbild auf dem Monitor. Erfahren Sie hier, was Sie bei Digitaldrucken beachten sollten.

Vom Bildschirm zum Druck

Bilder vom Monitor zu Papier zu bringen ist schwieriger als man denkt. Nicht nur der Drucker, sondern auch der Bildschirm hat einen großen Einfluss auf das Druckergebnis und sorgt nicht selten für negative Überraschungen. Gängige Monitore mit TN-Panel reichen in der Regel nicht aus, um Fotos qualitativ verlässlich einzuschätzen. Gerade günstige Geräte sind oft nicht blickwinkelstabil. Hier variiert die Farbwahrnehmung je nach Sitzposition. Ausdrucke weichen in diesem Fall mitunter stark von der Darstellung auf dem Bildschirm ab. Einen größeren Blickwinkel und damit auch mehr Farbtreue weisen hingegen Monitore mit IPS-Panel auf. Diese sind im Handel bereits für weniger als 200 Euro erhältlich.

Von RGB zu CMYK

Für eine optimale Bildqualität sollten Kamera, Monitor und Drucker in jedem Fall auf denselben Farbraumstandard eingestellt werden. Das gängigste Farbprofil für Digitalkameras heißt Standard RGB (sRGB) und wurde gemeinsam von HP und Microsoft für die Anwendung im Internet entwickelt. Der gewünschte Farbraumstandard lässt sich in der Regel in der Geräteeinstellung festlegen. Gute Bildbearbeitungsprogramme weisen zudem ein Druckmodul auf, das Farbprofile managen kann. Wird ein externer Druckservice wie xposeprint in Anspruch genommen, sollten Fotografen sich vom Anbieter hinsichtlich des Farbmanagements beraten lassen. Damit der Offsetdruck der Druckausgabe die Farben eines Digitalfotos möglichst so anzeigt, wie die Kamera sie aufgenommen hat, müssen die Bild-Daten aus dem geräteabhängigen sRGB-Farbraum in den CMYK-Farbraum des Druckers konvertiert werden.

Von der Kunst des gespeicherten Bildes

Von der Kunst des gespeicherten Bildes

Durch den Siegeszug der Digitalfotografie ist es heute möglich beinahe beliebig viele Fotos zu schießen. Bereits im Jahr 2007 wurden, laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom, in Deutschland pro Monat 2,4 Milliarden digitale Fotos geschossen. Wie aber lässt sich diese enorme Menge an Bildern sinnvoll und sicher speichern?

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… since photography is a matter of style

Es kommt leider immer und immer wieder vor, dass ich irgendwo einen Objektivdeckel liegen lasse.

P1100757

P1100757


Kürzlich hat mich aber nun Christof angeschrieben, er hätte da etwas Interessantes für fokussiert: Aus einem kleinen Zeitvertieb, während seine Tochter schläft, ist eine schöne Idee mit Kultpotential entstanden. Christof entwickelt Sujets für Objektivdeckel und bedruckt die sonst so farblosen Plastikteile. Und die will man nicht mehr verlieren.
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Fotoausrüstung:
Lensbaby-Objektive (2)

In der Reihe “Fotoausrüstung” möchte ich Euch ein ganz besonderes Objektiv vorstellen. Es scheint uns ebenso beglücken wie in den Wahnsinn treiben zu wollen – doch lest selbst … im heutigen zweiten Teil geht es um die Aufnahmesteuerung und zwei Beispielbilder.

 
Aufnahmesteuerung

Da Lensbaby-Objektive mangels entsprechender Kontakte ihre Einstellungen nicht zur Kamera übertragen, muß man sich bei der Aufnahmesteuerung ein wenig umgewöhnen bzw. rückbesinnen.

Für die Bemessung des Lichteinfalls bleibt die “manuelle Einstellung” oder etwas komfortabler die “Blendenvorwahl”. Letzteres klingt paradox, da ja wie gesagt keine Information über die verwendete Blendenöffnung übertragen wird, doch in der Praxis (ich habe entsprechende Erfahrungen mit Canon DSLR) funktioniert es einigermaßen. Eine manuelle Belichtungskorrektur wird öfters vonnöten sein, da dieses Setup eine Tendenz zur Überbelichtung hat und dies auch beim Lensbaby recht unschön wirkt. Ein Abblenden um 2/3 bis 4/3 Blendenwerte ist nach meiner Erfahrung ein guter Ausgangswert, zumal sich in der digitalen Nachbearbeitung die Details in den Schattenbereichen noch herausarbeiten lassen, während die ausgebrannten Lichter tote Bereiche sind. Die Einstellung “Auto-ISO” ist zu erwägen, um sich (gerade in flüchtigen Streetsituationen) nicht auch noch um eine verwacklungssichere Belichtungszeit (Umkehrwert der Brennweite, also mindestens 1/50 Sekunde bei kleinbildäquivalenter Brennweite von 50 mm) kümmern zu müssen. » weiterlesen