Thema: Formen

 

3 Bildkritiken zum Thema Formen:

Strandfoto: Bereinigtes ChaosSteinlinien: Zwei Bilder in einemSchwarzweiss-Schmetterling: Fotografie lebt auch von Formen

 

Alle 4 Artikel zum Thema Formen auf fokussiert.com:

Schwarzweiss-Schmetterling:
Fotografie lebt auch von Formen

In der Natur sind uns viele Motive quasi vor die Haustür gelegt. Es gilt sie zu erkennen und gekonnt ins Bild zu setzen.

Kommentar des Fotografen:

na ja digital gibt halt farbfotos so oder so… nun meine umsetzung. ein schmetterling, bei dem ja es auf ja auf die farbe ankommt. habe dank digitaler bearbeitung in schwarz-weiss umgewandelt. mir persönlich gefällt dieses ergebnis – aber wie ist eure meinung?

Profi Thomas Rathay meint zum Bild von olaf veit:

Olaf hat gut daran getan seine digitale Fotografie in Farbe zu fotografieren und dann in schwarzweiß umzuwandeln. Mein Reden ist es immer, keine Informationen zu verschenken, indem gleich und ausschließlich schwarzweiß digital fotografiert wird.

Wobei dies unterwegs nur in einem Fall ein Problem ist: Wenn wir im RAW- Modus fotografieren und schwarzweiß einstellen, haben wir am Display der Kamera ein schwarzweißes Bild zum sofortigen Beurteilen und trotzdem die farbigen RAW-Daten später noch zum bearbeiten. Bei Einstellung auf JPG dagegen sind die Farben verloren!

» weiterlesen

Charles Compére:
Natur-Schichtungen

Charles Compéres Bilder von Gebirgslandschaften entstehen durch mehrfache Belichtungen. Die Natur wird sozusagen in Schichten übereinandergelegt.

“Schichtungen” heißt also die aktuelle Ausstellung von Charles Compére in Berlin. Die Landschaften, die ausschließlich auf Film entstehen, zeigen eine ganz eigene Farbigkeit.

» weiterlesen

Steinlinien:
Zwei Bilder in einem

Kontraste können ein Bild verstärken, aber auch abschwächen: Wenn Linien und Formen keine weitere Unterstreichung brauchen.

Kommentar des Fotografen:

Eine Langzeitbelichtung in der Bretagne. Die Steine sind nur so lange schwarz, wie sie nass sind. Es musste also genau der Zeitpunkt für das Zurückgehen der Flut abgewartet werden. Gerade diese schwarzen Steine haben mich fasziniert und zusammen mit der Landschaft in einen entrückten Zustand versetzt, das wollte ich mit diesem Bild vermitteln. Zudem ist es ein schwer auffindbarer, abgelegener Ort.

Peter Sennhauser meint zum Bild von Thomas Strauss:

Ein Küstenabschnitt in Schwarz-Weiss. Im Vordergrund sind ist ein Streifen rundgeschliffener, nasser Kiesel zu sehen; im Mittelgrund liegen einige ebenso rundgeschliffene, grössere Felsbrocken im durch die Langzeitbelichtung vernebelten Wasser; den Hintergrund der hochkontrast-Aufnahme bilden äusserst kantige, in diagonaler Schichtung von links unten nach rechts oben aufragende Felsen.

In der Regel sind Widersprüche respektive inhaltliche Kontraste in einer Fotografie wünschenswert – sie schaffen Spannung.

» weiterlesen

Strandfoto:
Bereinigtes Chaos

Mit einem breiten Spektrum von Linien, Formen und Perspektiven sollten wir uns vielleicht Gedanken um eine Art Vereinfachung der Komposition machen.

Kommentar des Fotografen:

Sylter Impressionen. Einfach aus der Jackentasche heraus geschossen ;-)

Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Frank Goebels:

Viele interessante und ästhetisch ansprechende Fotos sind eriner spartanischen Herangehensweise an die Komposition zu verdanken. Ein gutes Beispiel solcher Arbeit ist das Projekt „Seascape“ des Fotografen Hiroshi Sugimoto. Mit nur zwei rechteckigen Formen und einer Horizontlinie in jedem Bild kreiert Sugimoto eine beeindruckende, meditative Ästhetik der Natur.

» weiterlesen