1 Bildkritik zum Thema Lee Friedlander:
Alle 4 Artikel zum Thema Lee Friedlander auf fokussiert.com:
Kunstfotos, die sehr viel Vorbereitung und inhaltliches Engagement verlangen, verdienen erst recht eine perfekte Umsetzung.
Kommentar des Fotografen:
Berlin, 2008, junges Mädchen, Akt (aus Serie), analoge Aufnahme, Kleinbild
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Kerstin Koletzki:
Bei Kunstfotos kommt es auf Kreativität, Individualität, und darauf an, wie ein Thema, dem sich die Fotografin gewidmet hat, fotografisch umgesetzt wurde. Das Ziel ist Kunst zu schaffen, etwas, das über das Dargestellte hinaus geht. Profifotografen arbeiten oft in Serie an Themen, mit denen sie sich emotional und auf anderen Ebenen auseinandersetzen. Das ist hier sehr gut gelungen. Es ist ein Foto, das man länger betrachten will als nur einen Augenblick. Allerdings sollten auch Kunstfotos korrekt ausgeleuchtet werden, weil sonst Teile der Bildaussage verloren gehen (hier im wesentlichen Details des Rückens).
Laut Webseite der Fotografin ist das Foto ein Teil einer Serie, die sie „Orpheus & Euridyke“ nennt:
» weiterlesen
In England werden Nacktbilder von Madonna aus dem Jahr 1979 in einer Ausstellung präsentiert. Geldmacherei oder willkommene Werbung für kunstvolle Aktfotografie?
Nicht nur Lee Friedlander, auch anderen Fotografen hat Popstar Madonna Ende der siebziger Jahre in new York Modell gestanden (und gelegen, und gesessen) – und zwar damals schon sehr freizügig, um mit dem mageren Honorar von umgerechnet rund 90 aktuellen Dollars ihre Tanz- und Gesangsausbildung zu finanzieren. Jetzt werden in London rund 30 Madonna-Akte des Fotografen Martin H. M. Schreiber gezeigt.
Aktaufnahmen sind ein beliebtes Genre der Fotografie, und ein gewisser Reiz besteht bestimmt auch darin, dass sich Kunst hier auch vom grossen Wust an Schmudelkram abheben muss.
» weiterlesen
John Szarkowski hat rund 30 Jahre den Kurs der künstlerischen Fotografie in Amerika mitbestimmt. Nun können wir seine eigenen Fotos in Bottrop sehen.
John Szarkowski war als Direktor der fotografischen Abteilung im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) einflussreicher Kritiker, Förderer, Denker, Ausstellungsmacher. Eines seiner wichtigsten Bücher behandelt die Frage, auf welche Weise wir Fotos anschauen sollen. Davor und danach hat er selbst fotografiert.
» weiterlesen
Lee Friedlander ist einer der Gründer der modernen amerikanischen Strassenfotografie. Ausserdem hat er 1979 die damals unbekannte Madonna nackt porträtiert – und die Bilder 1985 dem Playboy verkauft.
25 Dollar hat Popstar Madonna 1979, damals noch unbekannt unter dem Namen Madonna Louise Ciccone, laut Agenturberichten für eine Nacktbild-Session mit Fotograf Lee Friedlander verdient. Der verkaufte sechs Jahre später eine Serie von sechs Bildern an den Playboy. (Nicht als einziger Fotograf aus der Zeit, als Madonna in New York als Nacktmodell grade knapp überlebte – aber der berühmteste.)
Ein weiteres aus dem Shooting, laut “Christie’s” das freizügigste, wird jetzt versteigert und soll mindestens 10′000 Dollar einbringen:
» weiterlesen