4 zufällige Bildkritiken zum Thema Nachbearbeitung:
Alle 25 Artikel zum Thema Nachbearbeitung auf fokussiert.com:
Studiofotografie bedeutet nicht nur Freiheit, sondern auch die Verantwortung, auf Einzelheiten zu achten.
Kommentar des Fotografen:
Erstes Studio Shooting Ende Dezemebr mit meiner Nichte.. Ziel war neue Erfahrungen zu sammeln, für das “Model” sowei den Fotografen.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Simon Luginbühl:
Studioaufnahme bedeutet nicht automatisch perfektes Foto. Es bedeutet nur, daß bestimmte Faktoren, wie Licht etc. leichter zu kontrollieren sind. Wie eben woanders angesprochen, heißt das aber nicht, daß Komposition und ihre Details zu kurz kommen sollte.
Ein hübsches Foto einer hübschen jungen Frau, in weiches Licht getaucht, was zu weichen Gradienten im Bild führt.
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Bei der Nachbearbeitung von Fotos sollte man nicht auf halbem Wege aufhören, wenn man sich seiner Sache nicht ganz sicher ist. Wirklich „fertig“ sind manche Fotos nie – sie aber halbfertig zu lassen, enthält dem Betrachter UND dem Fotografen ein gutes Foto vor.
Kommentar der Fotografin:
Diese Foto entstand im Fotostudio im Rahmen eines “Engelshootings”. Die High Key Umsetzung erfolgte nicht durch Ausleuchtung, sondern erst durch Umwandlung in Photoshop. Nun wüsste ich gerne, erstens, was Ihr von dem Bild als solchem haltet (z.B. sind die Federn oder das dunkle Dreieck unter dem Kinn störend?) und, zweitens, ob die High Key Bearbeitung gelungen ist.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Kathrin Stahl:
Dieses „Engelfoto“ war eines von denen, an dem ich nicht vorbeiziehen konnte, ist es doch abseits des Weges sozusagen, etwas „anderes“. Es erinnerte mich an digitale Infrarotaufnahmen, die ich selbst gerne mache. Der Effekt hat etwas Außerirdisches, und auch dieses High Key Porträt eines kleinen Mädchens besitzt den Charme von etwas jenseits dieses Daseins.
Man könnte hier wohl den ISO-Wert diskutieren, der sicherlich nicht so hoch hätte sein müssen:
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Nachbearbeitung kann aus einem guten Schnappschuß ein noch besseres Porträt machen. Man muß auch nicht unbedingt in Photoshop investieren. Allerdings kann man nicht alles damit verbessern.
Kommentar der Fotografin:
Ein authentisches Bild, was nicht ganz einfach war, da sie das gemacht hat, was sie wollte (meistens weggucken oder umdrehen und wieder nach hause laufen ;D). Letztendlich genau das was ich wollte – trotzdem fallen mir Makel auf. Nun möchte ich eure Meinung hören – und Tipps wie/was ich besser machen könnte.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Cäcilia Todte:
Cäcilias Porträt eines kleinen Mädchens (Tochter?) ist eines der besten Kinderporträts, die ich seit langem gesehen habe. Es hat alles, was ein gutes Porträt haben sollte:
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Adobe hat Lightroom 3 als betaversion freigegeben: Die Nachbearbeitungs-und Archivsoftware zur Photoshop ist rundumerneuert worden und scheint schneller zu sein.
Die Änderungen an Lightroom 3 seien vor allem unter der Motorhaube zu finden, heisst es in den Pressunterlagen: Tatsächlich habe ich nach der Installtion der Betaversion (die sich problemlos neben eine bestehende Lightroom 2-Version installieren lässt) zuerst nur im Import-Dialog Änderungen festgestellt – dort aber massive: Das ganze System ist optisch neu gefasst und scheint in der Tat noch übersichtlichere Importmöglichkeiten mit vielen Einstellungen, die als Templates speicherbar sind, zu bieten.
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Bei Porträtfotos spielen die Verbindung zum Menschen, das Licht und der Auschnitt eine große Rolle. Hier stimmt jedenfalls die Verbindung zum Menschen.
Kommentar des Fotografen:
Ich versuchte hier ein Umgebungsportrait zu schaffen, das dem Modell auch Raum für seine Persönlichkeit gibt. Bewußt möchte ich auf Farbe und Weichzeichner-Techniken verzichten. Ich bin ja Eure harte Kritik schon gewohnt ;) Also immer haut drauf ))
Profi Jan Zappner meint zum Bild von André Bax:
Du erwartest eine harte Kritik? Nun, bevor ich zum Sahnehäubchen komme dieses: Auf deinem Flickr-Stream sehe ich einige Varianten dieses Portraits. Vor allem sehe ich aber, dass die Bilder dort bearbeitet sind. Und zwar ziemlich gut. Die Kontraste sind verstärkt, die Schärfe nachgebessert, einzelne Bildbereiche explizit bearbeitet.
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In der digitalen Dunkelkammer lässt es sich trefflich mit Effekten herumspielen. Die machen allerdings aus einem Bild niemals eine erstklassige Fotografie.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild wurde an einem sonnigen Tag im Gegenlicht aufgenommen. Der Effekt wurde folgendermaßen mittels Gimp erzielt: Zunächst habe ich eine entsättigte Ebene mit einem leichten “Warmes Leuchten”-Effekt erstellt, über die ich die farbige Ebene mittels “Überlagern” gelegt habe. Dies führt zu einer allgemeinen mehr oder weniger leichten Entsättigung und dem dramatisch wirkendem Effekt. Um das Ganze abzurunden habe ich den “Warmes Leuchten”-Effekt noch einmal in einer sehr schwachen Form wiederholt und das Bild leicht geschärft.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Michael Jobst:
Ein Baumstrunk inmitten eines moosbewachsenen Stücks lichten Nadelwaldes, daneben ist die saubere Schnittfläche eines gefällten Stammes zu sehen. Die Szene scheint einerseits überbelichtet und fast monochromatisch in grün gehalten mit einem Anflug von Sepiatönung; die hellen Flächen auf den querliegenden Stämmen und Wurzelstücken und der Waldboden im mittleren Hintergrund im Sonnenlicht scheinen fast schneebedeckt im hellen Weiss:
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Gute Bühnenfotografie fängt die Emotionen der Musiker auf der Bühne ein. Das mit einer Kompaktkamera zu schaffen, ist eine besondere Herausforderung.
Kommentar des Fotografen:
Eine Impression vom Konzert des “Großmeisters des Rock´n Roll” Chuck Berry, in Essen 2008. Mir gefällt dieses Bild so sehr, weil es (für mich) zum einen die Hingabe zweier Musiker zu ihrer Musik zeigt, zum anderen die Anerkennung des Altmeisters widerspiegelt gegenüber der Leistung seines jungen Mitstreiters, der sicher (vom Alter her gesehen) sein Enkel sein könnte.
Profi Sofie Dittmann meint zum Bild von Jürgen Schulte:
Konzertfotografie ist ein schwieriges Genre. Wenn man ein besonders gelungenes Foto dieses Genres sieht, hört man förmlich die Musik und spürt die Energie des Augenblicks, der da eingefangen wurde.
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Nachtaufnahmen gelingen am besten in der Dämmerung, und wenn die Möglichkeit des HDR genutzt wird, sollte man es auch sehen.
Kommentar des Fotografen:
Es handelt sich hier um erste Gehversuche mit neuer Kamera. Ich bin zwar kein Anfänger in der Fotografie, aber von der Qualität, die mir vorschwebt, noch sehr weit entfernt. Ich möchte mich in nächster Zeit auf Architektur und Industrie konzentrieren. Als nächsten Schritt möchte ich das Augenmerk auf Gestaltung und Aussage des Bildes legen. Eins nach dem anderen…Ich bitte um Kommentierung der ersten Versuche hier, denn besser werden hat noch keinem geschadet…
Profi Thomas Rathay meint zum Bild von A Wagner:
Die Nacht ist nicht allein zu schlafen da, sang Gustaf Gründgens schon 1938 im „Tanz auf dem Vulkan“. Und auch in deinem Bild bricht etwas aus, leider sind es in diesem Fall die Lichter, und das ist ganz selten erwünscht:
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Wenn ein Bild von inhaltlichen Kontrasten lebt, muss alles daran gesetzt werden, sie zu betonen. Vor Ort und im Photoshop.
Kommentar des Fotografen:
April 2009, Mailand. Im entlegenen Winkel einer Tiefgarage stieß ich zufällig auf dieses bemerkenswerte Bild: Ein Szenario wie aus einem Film wo ein Autofreak an seinem Auto bastelt. Um den Kontrast zwischen blankpoliertem Sportwagen und der schäbigen Werkstatt noch stärker hervorzuheben, habe ich mit Photoshop die Sättigung der Werkstatt etwas verringert und dem Bild ein leichtes Rauschen zugefügt.
Peter Sennhauser meint zum Bild von Daniele Capra:
Ein Raubtier in seinem schäbigen Käfig, ein Ritter im Verlies, ein Relikt der Verbrauchsgesellschaft nach der ökologischen Apokalypse – der Interpretationen für dieses Bild gibt es viele. Der inhaltliche Kontrast stimmt aber leider nicht mit dem technischen überein.
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Ein Landschaftsfoto kann auch auf einfachen Mustern oder Schichten basieren.
Kommentar des Fotografen:
Hier gefallen mir die einzelnen Felder, die ein Muster bilden. Dazu finde ich die Farben sehr schön. Aufgenommen mit einer Farbkorrekturen in der Nachbearbeitung
Profi Robert Kneschke meint zum Bild von Matthias Willems:
Am leckersten finde ich Torten, die ganz viele Schichten haben: Teig, Sahne, Früchte, Creme, Quark, Tortenguss. Hmmm. Auch bei diesem Landschaftsfoto kommt das Prinzip raffiniert angeordneter Schichten zum Einsatz:
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