1 Bildkritik zum Thema Robert Capa:
Robert Capa, als Endre Ernő Friedmann geboren 1913 in Budapest im damaligen Österreich-Ungarn, 1931 nach Deutschland emigriert und nach ersten fotografischen Publikationen vor den Nazis nach Paris geflüchtet, gehört zu den wichtigsten (Kriegs-) Fotografen des 20. Jahrhunderts und zu den Gründern der Fotoagentur Magnum.
Capas berühmteste Aufnahmen stammen aus dem spanischen Bürgerkrieg, den er 1936 auf Seiten der Republikaner dokumentierte. Capa dokumentierte unter anderem den chinesischen Widerstand gegen die Japaner 1939 die Landung der Amerikaner in der Normandie 1945, die Gründung Israels und den ersten Indochina-Krieg. 1956 starb Robert Capa, der 1946 die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, nachdem er in Thai-Binh, Französisch-Indochina, auf eine Landmine getreten war.
Zu seinem fotografischen Erbe gehören diverse Ikonen wie das möglicherweise nachgestellt Bild eines fallenden spanischen Bürgerkriegers.
Robert Capa, Fotograf des Krieges (Affiliate-Link) Von Alex Kershaw ist eine vielgelobte Biografie. Zu den Bildern von Robert Capa ist im Phaidon-Verlag Robert Capa: Die Sammlung (Affiliate-Link) mit 571 Seiten erschienen.
Alle 3 Artikel zum Thema Robert Capa auf fokussiert.com:
Gerda Taro war vielleicht die erste weibliche Kriegsreporterin und wurde zur Kriegsheldin. Lange stand sie im Schatten ihres Gefährten Robert Capa.
Jetzt, im Jahr ihres hundertsten Geburstages wird ihre Arbeit richtig sichtbar. Ihre Bilder werden aktuell in einer umfassenden Ausstellung präsentiert, an ihrem Geburtsort Stuttgart.
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Egal, ob Nah- oder Fernaufnahme, Weitwinkel oder Zoom: Jedes Bild sollte Raum bieten, damit der Blick des Betrachters schweifen kann.
Kommentar des Fotografen:
Das Bild ist auf einem Flugplatz entstanden, während ich auf einen Freund gewartet habe, der auf dem Weg zu seinem Fallschirmsprung war. Diese Maschine stand zum Start bereit, und ich wollte ein Bild einfangen, welches ein bisschen die Pilotperspektive darstellt… Da nur der Himmel durch ein Flugzeugfenster zu langweilig wäre, habe ich auch einen Teil der Fliegernase mit drauf genommen.
Profi Douglas Abuelo meint zum Bild von Sergej Holzmann:
Die Belichtung ist gut, die Farben sind schön, die Komposition etwas neuartig und es gibt genug Abstraktion, um die Aufmerksamkeit des Betrachters länger zu halten, als nur für einen flüchtigen Blick mit einem quittierenden Kopfnicken. Trotz alledem fehlen diesem Bild Qualitäten, die es bemerkenswert machten:
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In Robert Capas “mexikanischem Koffer” fand sich keine Capa-Sensation – aber bisher Unbekanntes vor allem von David Seymour und auch Gerda Taro.
“Mexican Suitcase”, mexikanischer Koffer – diesen Namen haben die drei Pappschachteln verpasst bekommen. Die verloren geglaubten Filmrollen aus dem Spanischen Bürgerkrieg von Robert Capa, Gerda Taro und – als Überraschung – von David Seymour sind jetzt digital verfügbar.
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